Herrenhaus in Baggböle – und Arboretum Norr (vom Besuch neulich in Umeå)…

Wir waren auch in Baggböle. Dort haben wir den Baggböle herrgård das (Herrenhaus) von ausen angeschaut (es war an dem Tag nicht offen. Ist es nur im Sommer wenn ich mich recht erinnere)
Geschichte: • Das Herrenhaus, das zum Baggböle sågverk (Baggböle Sägewerk) in Baggböle gehörte. Das Haus wurde in der Nähe der Stromschnellen im Fluss Ume ca. 10 km aufwärts vom Zentrum von Umeå in der Provinz Västerbottens län in Schweden gebaut. • Das Haus entwarf der Prädikant Johan Anders Linder, der neben Sakralbauten vielfach als Architekt und Baumeister herrschaftlicher Gebäude wirkte und offenbar wegen seiner Holzhäuser im Empirestil geschätzt wurde. Dank einer Spende der Umeå Missions-församling wurde das Haus 1968 übernommen, renoviert und im Jahr 1971 erneut eingeweiht. Im Jahr 1968 wurde die Villa (Byggnadsminne) denkmalgeschützt. Die nächsten 35 Jahre wurde das Haus, vor allem durch Freiwilligenarbeit, als Sommercafé eröffnet und es war ein beliebtes Ausflugsziel in der Region, auch für die jährliche Feier der Walpurgisnacht. Im Jahr 2006 kaufte ein Geschäftsmann den Bauernhof samt Grundstücken von ca. 340 Hektar; weitere Renovierungen werden durchgeführt.

Umgebung:
Vom Herrenhaus auf der Spitze des Hügels hatte man einen Blick auf die Arbeitsbaracken, Büros, Gerätehäuser, Schmiede und ein Bootshaus am Ufer, dort wo heute das -Arboretum Norr- ist. Keines dieser zwischen 1842 und 1850 errichteten Gebäude samt Wassermühle ist erhalten geblieben. Eine der Gattersägen wurde restauriert und befindet sich im Museum Umeå Energicentrum in Klabböle auf dem gegenüberliegenden Ufer des Flusses. Nach der Blütezeit der Sägewerke von 1850 bis 1880 wurde das Sägewerk (und einige Werkstätten) im Jahr 1855 versetzt zum neuen Dampfsägewerk in Holmsund, womit das Handwerk in Baggböle zum Erliegen kam.


Arboretum Norr/Organisation
• Das Hauptarboretum befindet sich ca. 10 km außerhalb der Stadt Umeå im kleinen Dorf Baggböle. Es liegt in einer malerischen Umgebung direkt neben den wirbelnden Stromschnellen des Ume-Flusses. Mit dem Herrenhaus Baggböle in der Mitte, erstreckt sich das Arboretum über 1 km des Steilhangs des nördlichen Flussufers. Die südlich exponierte Hanglage und die Nähe zum Wasser stellen somit sehr günstige Wuchsbedingungen für die Pflanzen dar.
• Geschichte
Die ersten Bäume wurden bereits 1981 im Arboretum gepflanzt. Die Stiftung „Stiftelsen Arboretum Norr“ wurde jedoch erst 1975 in Zusammenarbeit zwischen der Universität Umeå und der Schwedischen Universität für Landwirtschaft (SLU) und der Gemeinde Umeå gegründet.

„Herrenhaus in Baggböle – und Arboretum Norr (vom Besuch neulich in Umeå)…“ weiterlesen

Von meinen Besuch neulich – Sörforsbron (Sörforsbrücke) – History und CU (CCXXXIII)

Es kamen un- unterbrochen Autos, aber keiner war „sauer“ oder irritiert“ auf mich 🙂 OK ich ging zur Seite sobald ich sie am anderen Ende der Brücke sah. Meine Freundin wunderte sich/staunte, das ich da so cool die Cam auf den Boden der Brücke stellte..*g*
○ -Sörfors Brücke- ist eine Brücke im Ume älvdal (Umeå Älvtal), zwischen Sörfors auf der Südseite des Flusses und Brännland auf der Nordseite.

Die heutige Brücke wurde 1910-1912 gebaut. Die Steine für das Brückenfundamente wurde vom nahe gelegenen Klabböle-Berg genommen und die Brücke – die nitriert und nicht geschweißt ist – wurde von Götaverken geliefert.

History:
• Die erste Brücke auf dem Gelände wurde in den Jahren 1800-1802 aus Holz gebaut und war die erste Brücke über den Umeälven. Während des Krieges 1808/09, am 24. Mai 1809, wurde sie auf Befehl von Generalmajor von Döbeln verbrannt, um den Fortschritt der russischen Truppen zu verhindern. Doch ohne größere Erfolge, als die Russen stattdessen über den Fluss auf den Flotten bei Umeå kamen.
• Eine neue Brücke wurde erst 1875-1877 gebaut, auch die in Holz, ein wenig stromaufwärts der heutigen Brücke – von der man einen Brückenpfeiler noch in der Mitte des Flusses sehen kann. Die Verspätung kann sowohl auf Geldmangel als auch auf Missernten der Jahre als auch auf den Bau einer Brücke über den Fluss in Umeå, der sogenannten Alten Brücke, zurückzuführen sind. Um etwas von dem Geld zurückzubekommen, was die Brücke kostete, nahm ein Brückenwächter eine Gebühr für das Überqueren der Brücke.

Und hier noch CU’s (CCXXXIII-CCXXXIV)

zu Wortman 🙂
(Foto klicken,grösser sehen)

Apropo – die Geschichte…

Bergrums– Geschichte
Bergrumet hat eine der  besten Lagen in Stockholm, direkt in Skeppsholmen im Zentrum von Stockholm. Die beeindruckende Höhle besteht aus einer umfangreichen Tunnelanlagen von etwa 1000 kvm. Die Tunnel gehörten  ursprünglich zu einer militärische Verteidigung Anlage (1939-40) für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg. Der Ort war bis 1960 Teil der Hauptbasis der schwedischen Marine.

Die Tunnel stellen eine ideale unterirdische Scenografi von archäologischen Exponaten und machen es gleichzeitig möglich, eine geeignete Umgebung mit einer einzigartigen Atmosphäre für die Art des Objekts, zu erstellen. Die Idee, den Berg Raum  als Ausstellungsraum zu nutzen kam während eines Treffens zwischen den -Welt Museen- und -Statens fastighetsverk- im September 2008. Der physische Standort und für die damals geplante Ausstellung Inhalt, mit einigen Figuren der berühmten chinesischen Terrakotta-Armee , war eine große Versuchung, welche man nicht widerstehen konnte.

Als die Ausstellung der Terrakotta-Armee im August 2010 eröffnet wurde, war es das erste Mal, dass eine öffentliche große Ausstellung im Bergsrummet gezeigt wurde. Die Ausstellung wurde von über 350.000 Besuchern gesehen und war Schwedens meistbesuchte Ausstellung.


Einweihung (18.3.2018)

Am Sonntag den 18. März 2018 war es soweit, dass der Klockenturm über Sigtuna klang.
• Der Glockenturm, der 2016 niederbrannte, war neu erbaut und klingt wieder über Sigtuna. Am Sonntag kamen Hunderten von Menschen aus der Gemeinde Sigtuna und anderen Gemeindebewohnern. Im Zusammenhang mit der Einweihung war auch Gottesdienst.

Ich hatte mir vorgenommen unbedingt hinzufahren und bei der Einweihung dabei zu sein. (war ja öfters wärend der Bauzeit dort, und freude mich wie der Neubau voranging).
Bevor alle Menschen kamen, war ich am Anfang kurz vorsichtig innen im Turm schauhen. (es war keine Besichtigung in dem Sinne). Und wegen meinen Schwindel konnte ich nicht die Treppen zu den Klocken hoch steigen. Aber ich konnte den Innenraum und Treppe fotografieren.

Es kamen mehr Menschen zum -Klockbacken- zur Einweihung.  (nicht nur ältere Menschen sondern auch Familien und junge Leute). Das war erfreulich.

Nachdem die Priester die Klocken (und Turm) eingeweiht hatten, fingen die neuen Klocken an zu läuten. Das war ein schönes Gefühl. – Nun werden die Klocken im Klockenturm wieder zweimal am Tag, für Frieden läuten.

„Einweihung (18.3.2018)“ weiterlesen

Freitag 9.2 – Gestern…

Weil die Sonne nur so strahlte war ich wieder am Tag in Sigtuna. Klar musste ich schaun wie es mit dem Klockenturm Bau voran ging. Siehe da, sie scheinen mit dem Bau fertig zu sein. Schön schaut das aus. Sie haben ganze Arbeit geleistet. Kein Mensch war in der Nähe, und niemand konnte mir sagen ob die Klocken inzwischen auch aufgehängt sind. Im Museum wusste man es nicht, also werde ich versuchen, später es anderswo zu erfahren..Ich möchte ja so gerne, die Klocken hören, wenn sie wieder (wie zuvor) für Frieden läuten.
=>mehr darüber hier

Dann bin ich mal wieder zur Sankt Per Kirchenruine gelaufen. Da war ich lange nicht. Dort ist auch das  Pfarrhaus (Prästgården)– (Es gibt drei Kirchenruinen in Sigtuna- Sankt Olof/ Sankt Per und Sankt Lars)
St.Per Kirche kann wahrscheinlich direkt mit der königlichen Macht und als die Kathedrale der Erzdiözese angesehen und verbunden werden und gilt als die ärkestiftets Kathedrale vor dem Umzug nach Gamla Uppsala im Jahr 1190.- Wahrscheinlich wurde die Kirche in zwei Etappen in den 1100er Jahren gebaut. Der östliche Teil mit Kor, zentralen Turm und das Kirchenschiff wurde in den frühen 1100er Jahren gebaut, während das Schiff und Westturm später hinzugefügt wurden. Seit 2015 ist die Ruine wegen Gefahr des Zusammenbruchs gesperrt. Man kann aber rundrum laufen, nur eben nicht ins „Innere“.

Danach bin ich runter zum Mälaren wie immer gelaufen 🙂 Ich war ein wenig überrascht, dachte garnicht das er so schnell zugefroren ist. Da hatte man sogar Gehwege geschaufelt..Etliche sind da vor allen Schlittschuh (Langlauf) gelaufen..Aber viele einfach nur spazieren gegangen.

(Fotos klicken, grösser sehen)