Leben mit Büchern #32

♦ Die Schwestern Charlotte, Emily und Anne Brontë gehören bis heute zu den meistgelesenen Autorinnen des 19. Jahrhunderts. (Ich hab mehrere Bücher gelesen)
Als Töchter eines englischen Pfarrers wuchsen sie in der Ab-geschiedenheit eines abgelegenen Pfarrhauses in West Yorkshire auf, wo sie bis zu ihrem Lebensende blieben. Bereits als Kinder verfaßten die Schwestern gemeinsam mit ihrem Bruder Branwell (1817-1848) die Erzählungen aus Angria. Die älteste der drei Schwestern, arbeitete u.a. als Lehrerin und Gouvernante, nachdem sie in Brüssel an der Privatschule der Madame Heger Französisch gelernt hatte.
♦ Als Geschwister Brontë sind vier britische Schriftsteller des 19. Jahrhunderts bekannt, drei Schwestern und ihr Bruder. Die Schwestern veröffentlichten ihre Werke zeitlebens unter männlichen Pseudonymen, während der Bruder unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlichte. – Charlotte Brontë (1816–1855) (Pseudonym: Currer Bell) – Branwell Brontë (1817−1848) – Emily Brontë (1818–1848) (Pseudonym: Ellis Bell) – Anne Brontë (1820–1849) (Pseudonym: Acton Bell).
♠ Diese Schnitzerei zeigt die beiden Brontë-Schwestern, die Thackeray treffen, aber er schafft es nicht, seine Angaben erfolgreich zu machen. Charlotte traf tatsächlich Thackeray, ihren literarischen Helden, der ebenfalls im November 1849 von Smith veröffentlicht wurde.
♠ Das geschnitzte Holzrelief auf dem Foto ist eines von acht an der Tür zum Cornhill House in der City of London. Sie wurden von dem Bildhauer Walter Gilbert im Jahr 1939 entworfen. (bei einen Besuch in London gesehen und fotografiert)
Standort: Cornhill Versicherungstür – EC3, Cornhill, 32


Kerkis-Farbkleckse – Fotoprojekt „Leben mit Büchern“
♣ Info: Das Projekt „Leben mit Bücher“ wird ab 2019 nur noch 1 x monatlich stattfinden und zwar jeweils am 10. eines Monats. Wie immer kann man jederzeit neu einsteigen.

10 Kommentare zu „Leben mit Büchern #32

  1. Liebe Elke,

    zu jener Zeit war es nicht einfach für Frauen, unter eigenem Namen etwas zu veröffentlichen. Mit dem männlichen Pseudonym hatten sie mehr Erfolg und war auf jeden Fall eine kluge Entscheidung.
    Allerdings sollten Frauen heutzutage zu ihrer Weiblichkeit stehen und unter eigenem Namen veröffentlichen.

    Ein toller Beitrag von dir und das Relief ist echt toll, eine wunderschöne Arbeit. 🙂

    Liebe Grüße und hab einen schönen Abend
    Christa

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    1. @Christa J.

      Ja so war es, damals für Frauen mit männlichen Pseudonym.
      Stimme dir zu liebe Christa, das sollten sie heute..

      Nicht wahr, das Relief ist sehr schön und eine wunderbar Arbeit.

      Liebe Grüsse und wünsch noch einen schöne Freitag..
      Elke

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  2. Kann ich mich nur anschliessen…wirklich wieder sehr interessant. Kannste auch mal sehen wie schwer es für Frauen gewesen ist. Dann lieber ein männlichen Namen benutzen^^

    Toll auch diese Schnitzerei aus der Tür. Bin mal gespannt ob auch noch ein anderes Relief zum „Einsatz“ kommt^^

    Liebe Grüsse

    N☼va

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