65. Hochzeitstag – Eiserne Hochzeit

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum 65. Hochzeitstag

Elizabeth II. und Prinz Philip feiern Eiserne Hochzeit.
Es ist die Ehe des Jahrhunderts: Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip sind 65 Jahre lang verheiratet. Am 20. November 1947 schwörten sie sich in London die ewige Treue. Die britische Königin und der frühere Marineoffizier feiern Eiserne Hochzeit. Sie sollte halten bis heute – trotz aller Höhen und Tiefen, die das Königshaus in den vergangenen Jahrzehnten zu überwinden hatte.

Elizabeth war erst 13 Jahre alt, als sie sich schon in den adretten Kadetten mit deutschen und griechischen Wurzeln verguckte. Sie hatten sich bei der Hochzeitsfeier von Prinzessin Marina von Griechenland, getroffen. Anschließend begann die kleine Lilibet Liebesbriefe an Philip zu schreiben. 1946 – sieben Jahre nach dem Kennenlernen – schenkte er ihr dann schließlich den Verlobungsring – mit Diamanten aus dem Diadem seiner Mutter. Erst ein Jahr später gab der Palast die Verlobung offiziell bekannt.

Für Philip hieß das: Nix mit der Militärkarriere. Der Mann, der sogar als Oberbefehlshaber der britischen Seestreitkräfte im Gespräch gewesen sein soll, würde den größten Teil seines Lebens hinter seiner Frau herlaufen – zumindest bei offiziellen Anlässen stets im vorgeschriebenen Abstand von zwei Schritten. Intern soll er Ihre Majestät dagegen seit mehr als 60 Jahren „Sausage“ (Würstchen) nennen.

Im hohen Alter hat sich das Königspaar mehr und mehr auf die Familie konzentriert. Die wilden 90er Jahre, als bei den Kindern Charles, Andrew, Edward und Anne eine Ehekrise die nächste jagte, sind vorbei. Die Enkelgeneration mag es – nach Lage der Dinge – wieder geordneter.

Commentar von mir: man kann sagen was man will, aber es ist schon bemerkenswert so eine lange Ehe.

B-S-u-M (# 2) – en ljus idyll

Ich schaffe es selten oder garnicht Nachts zu posten. Aber der Dienstag ist ja noch lange nicht um. Hier nun mein Beitrag Nr 2 zu Lucie misslu -BSuM- . Der Brunnen (Fontäne) steht mitten in der City. Im Sommer ist er natürlich an. Im Winter natürlich nicht an.

en ljus idyll – heisst die Skulptur im Stadtteil Östermalm in Stockholm. Der Künstler war Carl Eldh. (die Fontäne entstand 1921)

Die Skulptur entstand nach einem Wettbewerb von Eva Bonnier Spende Ausschuss. Der Künstler Carl Eldh der Auffassung, dass der vorgeschlagene Standort Birger Jarlsgatan eine der Linien und Motive Wahl einfach Skulptur beansprucht. Der vertikale Körper in Blekinge Granite sind die drei weiblichen Figuren Morgen, Tag und Nacht, und zwischen den Kindern in hohem Relief geschnitzt. Und ein Vogel in vergoldetem Kupfer als Krone gearbeitet. Das Wasser im Brunnen war gedacht als ein Schleier um die Figuren. Die Gruppe war zunächst in einem großen runden geschnitten, dass 1923 mit einem oktogonalt Podium nach Beschwerden Spritzwasser ersetzt wurde.
Die Skulptur, war jedoch umstritten und die Debatte um den „phallischen Charakter“ ging heiß. 1922 kämpften Politiker im Stockholmer Gemeinderat für seine Entfernung. Sie schrieben unter anderem, dass „Kunstwerk in Frage, deren Bedeutung wahrscheinlich immer noch von der allgemeinen Öffentlichkeit verborgen blieb …“ und dass „die öffentliche Meinung schon lange über diesem merkwürdigsten Werke / … / verärgert wäre. Trotz dessen, so steht der Brunnen immer noch..
Eldh fühlte sich offenbar sehr missverstanden und traurig, dass die Skulptur nicht geschätzt wurde.


(Fotos klicken grösser sehen)


Brunnen, Skulpturen und me(e)hr! – BSuM
alles über die Idee könnt ihr bei
Mislu (Lucie) nachlesen.