B-S-u-M (# 2) – en ljus idyll

Ich schaffe es selten oder garnicht Nachts zu posten. Aber der Dienstag ist ja noch lange nicht um. Hier nun mein Beitrag Nr 2 zu Lucie misslu -BSuM- . Der Brunnen (Fontäne) steht mitten in der City. Im Sommer ist er natürlich an. Im Winter natürlich nicht an.

en ljus idyll – heisst die Skulptur im Stadtteil Östermalm in Stockholm. Der Künstler war Carl Eldh. (die Fontäne entstand 1921)

Die Skulptur entstand nach einem Wettbewerb von Eva Bonnier Spende Ausschuss. Der Künstler Carl Eldh der Auffassung, dass der vorgeschlagene Standort Birger Jarlsgatan eine der Linien und Motive Wahl einfach Skulptur beansprucht. Der vertikale Körper in Blekinge Granite sind die drei weiblichen Figuren Morgen, Tag und Nacht, und zwischen den Kindern in hohem Relief geschnitzt. Und ein Vogel in vergoldetem Kupfer als Krone gearbeitet. Das Wasser im Brunnen war gedacht als ein Schleier um die Figuren. Die Gruppe war zunächst in einem großen runden geschnitten, dass 1923 mit einem oktogonalt Podium nach Beschwerden Spritzwasser ersetzt wurde.
Die Skulptur, war jedoch umstritten und die Debatte um den „phallischen Charakter“ ging heiß. 1922 kämpften Politiker im Stockholmer Gemeinderat für seine Entfernung. Sie schrieben unter anderem, dass „Kunstwerk in Frage, deren Bedeutung wahrscheinlich immer noch von der allgemeinen Öffentlichkeit verborgen blieb …“ und dass „die öffentliche Meinung schon lange über diesem merkwürdigsten Werke / … / verärgert wäre. Trotz dessen, so steht der Brunnen immer noch..
Eldh fühlte sich offenbar sehr missverstanden und traurig, dass die Skulptur nicht geschätzt wurde.


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B-S-u-M (# 1) – der Befreier..

Ich wollte eigentlich ab Gestern (also Dienstag) starten, da ich gestern unterwegs war, mache ich also erst heute bei Lucie misslu -BSuM- mit. Es läuft zwar schon seit September, aber man kann auch später mitmachen. Mein erster Beitrag.
Befriaren“ – Befreier heisst die Skulptur im Henry Allards Park in Örebro. Die Skulptur steht seit 1914 dort und der schwedische Künstler-Skulptör ist Karl Hultström.

Übrigens dieser junge Mann steht in Örebro einer Stadt in Schweden ca 196 km von Stockholm entfernt. Ich habe ihn fotografiert als wir im Sommer einen Ausflug per Zug dorthin gemacht haben.

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GEO-ABC: E – wie Eskilstuna

Nun endlich kommt das „E“.Da ich keine passenden Fotos hatte, hab ich wiedermal einen kleinen Ausflug per Zug gemacht, diesmal in die Stadt mit „E“ für Geographie-ABC. Wie ich schon schrieb *schmunzel*. Solche kleinen Ausflüge machen mir immer wieder Spass.

Eskilstuna[ˈɛskilstʉːna] ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Söder-manlands län. Eskilstuna ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Nur ein Stunde Bahnfahrt von Stockholm entfernt.

Stadshus(Stadthaus) anstatt eines Rathauses.

Eskilstuna liegt an einem kleinen Fluss zwischen den Seen Hjälmaren und Mälaren. Der Name des Flusses leitet sich vom Namen der Stadt ab und lautet Eskilstunaån.
Ekilstuna ist eine Industriestadt, die insbesondere für die Produktion von Werkzeug und (historisch) Waffen bekannt ist.
Geschicht:
Der heilige Eskil, ein englischer Missionar, wurde am alten, hier früher gelegenen Handelsplatz Tuna um das Jahr 1080 begraben. Er gab der Stadt ihren Namen. Im 17. Jahrhundert begann die Verarbeitung von Metall. Seit damals ist die Stadt für ihre Kleineisenindustrie bekannt. Noch heute ist eine Schmiede aus diesen Jahren in Betrieb. Im Jahr 1658 erhielt Eskilstuna die Stadtrechte.

Ich bin erst zum Stadtmuseum gelaufen und zu meiner Freude war der Eintritt gratis. Das ist ja eher selten das ein Museum gratis Eintritt hat.
Dort konnte man unter anderen Schwedens erstes elektrische Feuerwehr-fahrzeug und einen Munkdels Traktor(mit Rohöl getrieben)sehen. Mehr Fotos davon im Album.

Danach lief  ich zum Touristen Büro um mich zu informieren, wo die Rademacherschmieden zu finden sind. Das Büro war in einer schönen alten Villa mit grossen Garten (fast wie ein kleiner Park)untergebracht.

Reinhold Rademacher(1609-1668), war ein Industriman aus Riga im damaligen svenska Livland, aber Niederländischer Geburt.Rademacher wurde aus Riga nach Schweden von Karl X Gustav ungefähr im Jahr 1654 gehohlt. Man betrachtet ihn als Gründer der hoch angesehenen Eskilstuna Schmieden. Er gab seinen Namen den Rademacherschmieden in Eskilstuna oder, wie die Stadt damals hies, Carl Gustafs stad. Er bekam das Privilegier für Smiede und Metallwaren.Die ersten Schmieden standen 1659 fertig und waren ein Teil von Carl Gustavs stads bruk.

Und den Springbrunnen in der Stadtmitte fand ich toll.Es waren historische Schmiedefiguren verstreut als Fontänen.


Im Hintergrund die Klosterkirche, ich war aber nicht drin, es war keine Zeit dafür. Vieleicht ein andermal.
(wie immer Bilder klicken macht grösser) Es giebt auch noch mehr Fotos im Album.