Ich sehe rot! – 2021 (127)

Das ist ein Geschenk. – Jaspis ist eine feinkörnige Varietät des Minerals Quarz und eng verwandt mit dem stets faserig aufge-bauten Chalcedon. – Jaspis wird ausschließlich zu Schmucksteinen verarbeitet, die aufgrund der Mohshärte von 6,5 bis 7 sehr widerstandsfähig gegenüber mechanischer Beanspruchung sind. 

Das Wort „Jaspis“ leitet sich über das lateinische iaspis aus dem griechischen ἴασπις, íaspis für „gesprenkelter Stein“ ab. Diese Bezeichnung wiederum stammt ursprünglich aus einer orientalischen Sprache, möglicherweise aus dem Altägyptischen oder Persischen (yashp). Im Hebräischen heißt es Jaspheh. Jaspis ist der einzige Edelsteinname im Nibelungenlied: dort schmückt ein grasgrüner Jaspis Siegfrieds Schwert Balmung (Strophe 1783).

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Mehr kann man bei Anne  „Ich sehe rot!“  sehen

Nächstes mal zum:  6. Juli 2021 

Sehr lange her…

..seit wir dort waren..Da war es noch total DDR Zeit. Leider hab ich die Fotos von damals nicht gefunden. Das sah nicht ganz so aus, wie jetzt. Das Foto von jetzt ist Restaurierung.

Das Gustav-Adolf-Denkmal bei Lützen ist Bestandteil einer Gedenkstätte, die an den schwedischen König Gustav Adolf erinnern soll, der hier in der Schlacht bei Lützen 1632 fiel.

Hintergrund: Am 16. November 1632 fiel König Gustav Adolf in der Schlacht bei Lützen.

Nach dem Wiener Kongress kam Lützen 1815 an das Königreich Preußen. Zum bevorstehenden 200. Todestag Gustav Adolfs beschloss der Lützener Magistrat, eine Kapelle über dem Schwedenstein zu errichten. Hierzu hatte sich schon ein Bürgerverein gegründet, der einen Fonds zur Errichtung eines Denkmals ins Leben rief.

Der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. zog jedoch das Projekt an sich und fertigte selbst Skizzen an. Ausgeführt wurde schließlich Schinkels Entwurf ohne die Apsis. Enthüllt wurde das Denkmal am 16. November 1837, dem 205. Todestag Gustav Adolfs. Auf Bitten des preußischen Königs ordnete der preußische Kriegsminister Gustav von Rauch eine Bewachung durch einen Kriegsinvaliden an.

Die Gedenkstätte wurde 1907 um eine Kapelle ergänzt, die der schwedische Konsul Oscar Ekman (1812–1907) und seine Frau Maria Ekman (1846–1915) stifteten. 1931 wurde auf Initiative des Göteborger Pastors Per Pehrsson (1867–1953) die Stiftelsen Lützenfonden (Lützenstiftung) mit Sitz in Göteborg gegründet, die von 1932 bis Mitte der 1990er-Jahre die Unterhaltung der gesamten Gedenkstätte übernahm. 1932 und 1982 wurden zwei schwedische Holzhäuser aus der Region Dalarna hinzugefügt, in einem davon befindet sich ein kleines Museum. Dem schwedischen Verwalter, der die Einrichtung vor Ort betreute wurde nach einem Heimaturlaub 1961 die Wiedereinreise in die DDR nicht gestattet. Da der ostdeutsche Staat jedoch außenpolitisch an guten Beziehungen zum blockfreien Schweden interessiert war, beteiligte er sich in der Folgezeit finanziell an der Erhaltung der Gedenkstätte. Mit rund 40.000 Besuchern pro Jahr war die Gustav-Adolf-Gedenkstätte eines der meistbesuchten Privatmuseen in der DDR.

Zum 350. Jahrestag der Schlacht fand 1982 ein Festakt statt.  Seit den 1990er-Jahren wird die Gedenkstätte von der Stiftelsen Lützenfonden und der Stadt Lützen gemeinsam betrieben. Der Todestag Gustav Adolfs wird jährlich am 6. November begangen.

Bei den gelegentlichen Behauptungen, das Grundstück gehöre dem schwedischen Staat oder sei gar exterritoriales Gebiet, handelt es sich um eine moderne Legende. Tatsächlich wurde die Gedenkstätte von 1932 bis Mitte der 1990er-Jahre von der privaten schwedischen Stiftelsen Lützenfonden (Lützenstiftung) mit Sitz in Göteborg betrieben. Seither sorgen die Stiftung und die Stadt Lützen gemeinsam für den Unterhalt.

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