Sehr lange her…

..seit wir dort waren..Da war es noch total DDR Zeit. Leider hab ich die Fotos von damals nicht gefunden. Das sah nicht ganz so aus, wie jetzt. Das Foto von jetzt ist Restaurierung.

Das Gustav-Adolf-Denkmal bei Lützen ist Bestandteil einer Gedenkstätte, die an den schwedischen König Gustav Adolf erinnern soll, der hier in der Schlacht bei Lützen 1632 fiel.

Hintergrund: Am 16. November 1632 fiel König Gustav Adolf in der Schlacht bei Lützen.

Nach dem Wiener Kongress kam Lützen 1815 an das Königreich Preußen. Zum bevorstehenden 200. Todestag Gustav Adolfs beschloss der Lützener Magistrat, eine Kapelle über dem Schwedenstein zu errichten. Hierzu hatte sich schon ein Bürgerverein gegründet, der einen Fonds zur Errichtung eines Denkmals ins Leben rief.

Der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. zog jedoch das Projekt an sich und fertigte selbst Skizzen an. Ausgeführt wurde schließlich Schinkels Entwurf ohne die Apsis. Enthüllt wurde das Denkmal am 16. November 1837, dem 205. Todestag Gustav Adolfs. Auf Bitten des preußischen Königs ordnete der preußische Kriegsminister Gustav von Rauch eine Bewachung durch einen Kriegsinvaliden an.

Die Gedenkstätte wurde 1907 um eine Kapelle ergänzt, die der schwedische Konsul Oscar Ekman (1812–1907) und seine Frau Maria Ekman (1846–1915) stifteten. 1931 wurde auf Initiative des Göteborger Pastors Per Pehrsson (1867–1953) die Stiftelsen Lützenfonden (Lützenstiftung) mit Sitz in Göteborg gegründet, die von 1932 bis Mitte der 1990er-Jahre die Unterhaltung der gesamten Gedenkstätte übernahm. 1932 und 1982 wurden zwei schwedische Holzhäuser aus der Region Dalarna hinzugefügt, in einem davon befindet sich ein kleines Museum. Dem schwedischen Verwalter, der die Einrichtung vor Ort betreute wurde nach einem Heimaturlaub 1961 die Wiedereinreise in die DDR nicht gestattet. Da der ostdeutsche Staat jedoch außenpolitisch an guten Beziehungen zum blockfreien Schweden interessiert war, beteiligte er sich in der Folgezeit finanziell an der Erhaltung der Gedenkstätte. Mit rund 40.000 Besuchern pro Jahr war die Gustav-Adolf-Gedenkstätte eines der meistbesuchten Privatmuseen in der DDR.

Zum 350. Jahrestag der Schlacht fand 1982 ein Festakt statt.  Seit den 1990er-Jahren wird die Gedenkstätte von der Stiftelsen Lützenfonden und der Stadt Lützen gemeinsam betrieben. Der Todestag Gustav Adolfs wird jährlich am 6. November begangen.

Bei den gelegentlichen Behauptungen, das Grundstück gehöre dem schwedischen Staat oder sei gar exterritoriales Gebiet, handelt es sich um eine moderne Legende. Tatsächlich wurde die Gedenkstätte von 1932 bis Mitte der 1990er-Jahre von der privaten schwedischen Stiftelsen Lützenfonden (Lützenstiftung) mit Sitz in Göteborg betrieben. Seither sorgen die Stiftung und die Stadt Lützen gemeinsam für den Unterhalt.

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PRINS PHILIP 1921-2021

The announcement was posted on the gates of the palace 9 APRIL, 2021 ( Reuter)

 · R.I.P. – HRH The Prince Philip, Duke of Edinburgh 1921-2021.

We join with others in expressing our deepest sympathy and regret for the passing of Prince Philip today. We offer our condolences to Her Majesty the Queen and all her family…

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Ein Hahn in Riga

 Ich sah ihn als ich dort vorbei lief.
Im Herzen der Altstadt von Riga, zwischen der Kirche St. Peter und St. John.Wo sich schon seit 1978 das gemütliche Restaurant  „Petergailis“ befindet. – Die Spitze des Turms von St. Peter ist mit dem Hahn gekrönt. Der Hahn symbolisiert Wachsamkeit und kann sich vor bösen Geistern schützen. Auf der Feuerwand des Gebäudes kann man diesen Verwandten des Hahns sehen, der den Eingang zum Restaurant von „Petergailis“ schmückt, nur kleiner. – • Das Restaurant wurde 1978 eröffnet. – In den 70er Jahren gab es in der Altstadt von Riga nur 22 Cafés, in „Pētergailis“ gab es 24 Sitzplätze. Die Eingangstür war mit einem kleinen Fenster in Form eines Schlüssellochs verziert, das an die Legende der Bibel erinnerte, wo der Apostel Petrus, zu Ehren dessen die Kirche benannt wurde, Schlüssel zum Himmel bewachte. Stromlinien weißer Gewölbe erzeugten einen Effekt von Weite und Leichtigkeit. Besonders ansprechend zu dieser Zeit waren helle Glasmalereien und Stühle, die wie Teppiche in dunkelroter Farbe lackiert waren.

Haupteingang

(In dem Gebäude oberhalb des Eingang hatte ich mal mein Kontor.)

Das ist der Haupteingang für die Reisenden…

Stockholm Centralstation oder Stockholm C ist der größte Bahnhof Schwedens. Er befindet sich im Stockholmer Stadtteil Norrmalm, an der bekannten Vasagatan. Der älteste Teil ist ein Kopfbahnhof mit den Gleisen 1–8 für Züge von/nach Norden. Gleis 1 und 2 sind für den Arlanda Express reserviert. Der neuere Teil ist ein Durchgangsbahnhof mit den Gleisen 10–19.

Architekt des Bahnhofsgebäudes war der Chefarchitekt des Statens Järnvägars arkitektkontor (deutsch Architekturbüro der Staatlichen Eisenbahnen) Adolf Wilhelm Edelsvärd. Der Bahnhof wurde am 18. Juli 1871 eröffnet und hatte zunächst fünf Gleise inzwischen verfügt er über 18 Bahnsteiggleise.

Seit 1957 befindet sich östlich des Bahnhofs zwischen Vasagatan, Klarabergsgatan und Sergels Tor die U-Bahn-Station T-Centralen mit sechs Gleisen, an der die sieben Linien der Stockholmer Tunnelbana, der U-Bahn, halten. Die U-Bahn-Station ist über einen Verbindungstunnel mit dem Fernbahnhof verbunden und wird täglich von etwa 183.900 Fahrgästen frequentiert (Anzahl zusteigender Passagiere an einem Winterwerktag 2015).

Der Bahnhof wurde 2012 erweitert und modernisiert, wodurch einige neue Geschäfte im Untergeschoss hinzukamen. Außerdem wurde eine Reduzierung des Energieverbrauchs um 25 Prozent und damit eine Zertifizierung als Grünes Gebäude erreicht.