Once upon a time …


♠ Ich besuche ja öfters Sigtuna, muss mal wieder hin 🙂 Letztes mal war Anfang März. Heute ging es nicht,
war anderweitig unterwegs.


Entstehung:
♦ Sigtuna ist die erste Stadt im schwedischen Königreich, die sich langsam im Wechsel zwischen der Wikingerzeit und dem Mittelalter entwickelte. Es wurde an der heutigen Stelle um 980 gebaut. Von einer geraden Straße, 30 Meter vom Strand entfernt, wurden acht Meter breite und 30 Meter lange Grundstücke angelegt. Ab etwa 995 wird in der Stadt Münzprägung betrieben.

♦ Es gibt verschiedene Theorien über die Entstehung von Sigtuna:
Eine Theorie besagt, dass Sigtuna als Handelsplatz gegründet wurde, weil es eine bessere Verteidigungsposition als Birka hatte. – Zum anderen bestand der Wunsch, einen aus fiskalischer Sicht geeigneten Ort für die Verwirklichung der nationalen Einheit zu finden.
Ein dritter Punkt weist auf das Interesse einer christlichen Mission hin, ein Gegengewicht zum dominierenden Einfluss des heidnischen Tempels in Old Uppsala zu finden.
Eine Theorie besagt, dass Sigtuna auf Initiative von Östergötland und Västergötland gegründet wurde, um einen Stützpunkt bei den Bemühungen um die Kontrolle der Mälar-Landschaft zu erhalten.


Skulpturenausstellung

♠ Hier kam Teil Salvador Dalí Kunst in Stockholm an.
Riesige Bronze-skulpturen des weltberühmten Künstlers Salvador Dalí werden an drei Orten in der Stockholmer City ausgestellt. In dem Video erfahren Sie, wo Sie die einzigartigen Kunstwerke sehen und fühlen können. – ♦ Die Kunstwerke werden mit der Begründung ausgestellt, dass Salvador Dalí 1989 vor 30 Jahren verstorben ist. Die Skulpturen haben zusammen einen Wert von 80 Mio. SEK. – (Veröffentlicht:  SVT )
Stockholms Stadt (stad) : Skulpturenausstellung: Salvador Dali
Beginn: 5 februari 2019 20:00 – Ende: 18. Februar 2019 23:30 Uhr
Platz: Kungsträdgården, Norrmalmstorg, Brunkebergstorg
♦ Eine Zusammenarbeit zwischen der Stadt Stockholm, Stockholms Messe und Mollbrink’s Art hat es möglich gemacht, Europas größte Ausstellung mit Salvador Dalís Bronzeskulpturen in Stockholm zu zeigen. – Die Stadt Stockholm hat es möglich gemacht, drei monumentale Skulpturen an wirklich zentralen Orten der Stadt zu platzieren: Kungsträdgården, Norrmalmstorg und Brunkebergstorg. Darüber hinaus enthält die Ausstellung vier weitere bedeutende Skulpturen sowie rund 30 kleinere Skulpturen, die auf der Antique Fair gezeigt werden, die von Stockholmsmässan in Älvsjö veranstaltet wird.


○ ich werde in dieser Zeit versuchen sie in der City anzuschaun.

Herrenhaus in Baggböle – und Arboretum Norr (vom Besuch neulich in Umeå)…

Wir waren auch in Baggböle. Dort haben wir den Baggböle herrgård das (Herrenhaus) von ausen angeschaut (es war an dem Tag nicht offen. Ist es nur im Sommer wenn ich mich recht erinnere)
Geschichte: • Das Herrenhaus, das zum Baggböle sågverk (Baggböle Sägewerk) in Baggböle gehörte. Das Haus wurde in der Nähe der Stromschnellen im Fluss Ume ca. 10 km aufwärts vom Zentrum von Umeå in der Provinz Västerbottens län in Schweden gebaut. • Das Haus entwarf der Prädikant Johan Anders Linder, der neben Sakralbauten vielfach als Architekt und Baumeister herrschaftlicher Gebäude wirkte und offenbar wegen seiner Holzhäuser im Empirestil geschätzt wurde. Dank einer Spende der Umeå Missions-församling wurde das Haus 1968 übernommen, renoviert und im Jahr 1971 erneut eingeweiht. Im Jahr 1968 wurde die Villa (Byggnadsminne) denkmalgeschützt. Die nächsten 35 Jahre wurde das Haus, vor allem durch Freiwilligenarbeit, als Sommercafé eröffnet und es war ein beliebtes Ausflugsziel in der Region, auch für die jährliche Feier der Walpurgisnacht. Im Jahr 2006 kaufte ein Geschäftsmann den Bauernhof samt Grundstücken von ca. 340 Hektar; weitere Renovierungen werden durchgeführt.

Umgebung:
Vom Herrenhaus auf der Spitze des Hügels hatte man einen Blick auf die Arbeitsbaracken, Büros, Gerätehäuser, Schmiede und ein Bootshaus am Ufer, dort wo heute das -Arboretum Norr- ist. Keines dieser zwischen 1842 und 1850 errichteten Gebäude samt Wassermühle ist erhalten geblieben. Eine der Gattersägen wurde restauriert und befindet sich im Museum Umeå Energicentrum in Klabböle auf dem gegenüberliegenden Ufer des Flusses. Nach der Blütezeit der Sägewerke von 1850 bis 1880 wurde das Sägewerk (und einige Werkstätten) im Jahr 1855 versetzt zum neuen Dampfsägewerk in Holmsund, womit das Handwerk in Baggböle zum Erliegen kam.


Arboretum Norr/Organisation
• Das Hauptarboretum befindet sich ca. 10 km außerhalb der Stadt Umeå im kleinen Dorf Baggböle. Es liegt in einer malerischen Umgebung direkt neben den wirbelnden Stromschnellen des Ume-Flusses. Mit dem Herrenhaus Baggböle in der Mitte, erstreckt sich das Arboretum über 1 km des Steilhangs des nördlichen Flussufers. Die südlich exponierte Hanglage und die Nähe zum Wasser stellen somit sehr günstige Wuchsbedingungen für die Pflanzen dar.
• Geschichte
Die ersten Bäume wurden bereits 1981 im Arboretum gepflanzt. Die Stiftung „Stiftelsen Arboretum Norr“ wurde jedoch erst 1975 in Zusammenarbeit zwischen der Universität Umeå und der Schwedischen Universität für Landwirtschaft (SLU) und der Gemeinde Umeå gegründet.

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Kunsthalle – Austellung

Ich war Sonntag in der -Liljevalchs Kunsthalle-, es war der letzte Tag für „Vårsalongen 2018“ (12 Januar – 25 März). Hätte es fast verpasst. – Es wurden 284 Werke von 137 Künstlern gezeigt. – Wie in den letzten Jahren ist die Malerei die vorherrschende Technik von 131 Arbeiten, einschließlich der Mischtechnik mit der Malerei als Grundlage. Dann kommen 41 Zeichnung, 28 Skulptur, 24 Grafik und 23 Textilien.
Diese (die ich zeige) sind nur eine glitze kleine Auswahl.

Titel: „Atme ein – atme aus. Ein Jahr mit Yoga.“
Technik: 365 Yoga Figuren in Keramik auf Holzplatten
Künstler: Stefan Bennedahl
• „Ich habe in Keramik über 40 Jahren geschaffen, der Schlamm ist meine Art geworden, über Ereignisse in der Welt oder in meinem eigenen Leben zu kommentieren. Zusätzlich zu meiner Schöpfung sind Yoga und Meditation zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden, sagte der Künstler. Ich habe in Keramik über 40 Jahren geschaffen, der Schlamm ist meine Kunst geworden, über Ereignisse in der Welt oder in meinem eigenen Leben zu kommentieren.“
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Titel: „Kerstin wird alle Tiere retten“ (variation I, Kerstin)
Technik: Laminat (glasfaserverstärkt mit Jesmonite, eine Mischung aus Gips und Acrylpolymer)
Künstler: Kristina Nilsdotter
„Die Idee des Werkes „Kerstin wird alle Tiere retten“ entstand, als ich als eine von vier Künstlern zum Thema „Utopia“ im Aguélimuseet in Sala 2016 eingeladen wurde.-Trotzdem, es ist eine nette kleine Utopie, ich denke Kerstin wird alles alleine machen, da die ganze Menschheit Schwierigkeiten hat, miteinander fertig zu werden. Sie öffnet ihre sicheren Arme für die Tiere – besonders für die gefährdeten – und rettet sie alle.“

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Titel: „Porträtt I
Technik: Broderi (Stickerei)
Künstler: Wichayaporn Khaoluang
• „In meiner Stickerei bin ich von der Malerei inspiriert. Meist ausdrucksstarke und energiereiche Malerei. Diese Energie versuche ich auf meine Stickerei zu übertragen. Hier finde ich einen interessanten Kontrast zwischen dem langsamen Prozess der Stickerei und der expressiven Malerei-Explosivität. Die Stickerei hat einen lohnenden meditativen Prozess, bei dem ich für Stiche nähen und das Bild langsam aufbauen kann. Eine konstante Jagd nach dem Finden von Garn mit der richtigen Textur, Dicke und Farbe.“
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Titel: „Hase mit Karotte
Technik: Häkeln. Garn aus recycelten T-Shirts
Künstler: Simon Fergin
„Wenn du eine Häkenadel hast, kann man alles tun.
„Hase mit Karotte“ habe ich als eigenständiges Projekt gemacht. Die Arbeit besteht aus ca. 350 gebrauchten T-Shirts.
Ich wollte etwas Großes machen. Ich wollte auch etwas tun, das die Leute zum Lächeln bringt und glücklich macht. Meine Entscheidung, in gebrauchten T-Shirts zu arbeiten, lag an mehreren Dingen. Es fühlte sich umweltfreundlicher an.
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Zur Halle: – Liljevalchs Konsthall (Liljevalchs Kunsthalle) ist ein Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst in Djurgården in Stockholm. • Die Kunsthalle, die im Gegensatz zu einem Museum keine eigene Sammlung besitzt, wurde im März 1916 eröffnet und war der erste unabhängige Ausstellungsplatz Schwedens für zeitgenössische Kunst.  Sie kam Dank einer Donation des industriellen Carl Fredrik Liljevalch d. j. (1837–1909) zustande.
• Die Haupthalle hat eine Deckenhöhe von ca. 8,5 Meter und wird durch ein hochplatziertes Fensterband nach Westen hin indirekt beleuchtet.
• Neben unterschiedlichen Ausstellungen ist der so genannte „Frühlingssalon-Liljevalchs vårssalong“ ein jährlich wiederkommendes Ereignis.


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