Magic Letters ~ L

Das Thema zum L ist – Licht– bei ~Magic Letter~ Projekt von Christina- Paleica

○ Ich habe mal bewusst diese Perspektive das Licht vom Eingang zum
Treppengeländer zu den Bahnsteigen im Leipzier Hauptbahnhof fotografiert..

2juniLEFlugmM 163

Kerzenlicht in einer Schloss Kirche hier – Decke in einer Gallerie in Leipzig..


Bis weit in die Neuzeit hinein war weitgehend unklar, was Licht tatsächlich ist. Man glaubte teilweise, dass die Helligkeit den Raum ohne Zeitverzögerung ausfüllt, und dass „Strahlen“ von den Augen ausgehen und die Umwelt beim Sehvorgang abtasten. Es gab jedoch auch schon seit der Antike Vorstellungen, nach denen das Licht von der Lichtquelle mit endlicher Geschwindigkeit ausgesendet wird.
○ Galileo Galilei versuchte als einer der ersten, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts ernsthaft zu messen, jedoch ohne Erfolg.Dafür waren die ihm zur Verfügung stehenden Mittel viel zu grob. Dies gelang erst Ole Römer anhand von Beobachtungsdaten der Jupitermonde 1676/78. Zwar betrug die Abweichung seines Messwerts vom tatsächlichen Wert (ca. 3 · 108 m/s) rund 30 %. Die eigentliche Leistung Römers bestand jedoch darin, nachzuweisen, dass sich das Licht mit endlicher Geschwindigkeit ausbreitet. Römers Messwert wurde im Laufe der folgenden 200 Jahre durch immer raffiniertere Verfahren (vor allem durch Hippolyte Fizeau und Léon Foucault) mehr und mehr präzisiert.
○ Die Natur des Lichts blieb jedoch weiter ungeklärt. Im 17. Jahrhundert versuchte Isaac Newton mit seiner Korpuskeltheorie, die Ausbreitung des Lichts durch die Bewegung von kleinen Teilchen zu erklären. Damit konnte man zwar die Reflexion verstehen, nicht jedoch manche andere optische Phänomene, wie die Beugung, bei der es sich eindeutig um ein Wellenphänomen handelt. Zugleich begründeten Christiaan Huygens und andere die Wellentheorie des Lichts, die sich aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts nach den Doppelspaltexperimenten von Thomas Young mehr und mehr durchsetzte.
8juliNikon 002


„Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht.“

~Leo N. Tolstoi, Lew Tolstoi – Anna Karenina ~

LogoML-AZx117

(Fotos klicken, grösser sehen)


Nachlesen zum Projekt kann man >>>>>hier >>>>>

Rost-Parade (Nr 6) – und (Reihe VIII)

rostparade_logoMini Und schon ist der September zu Ende..und damit zur Rost-Parade die Nr 6 bei Frau Tonari , und wie immer die forts. von meiner Rust/Rost Art die Reihe VIII
Die Rost Parade ist immer am letzten Tag des Monats. – Nächstes Ultimo ist dann am  31.10.2014.
Wer Lust hat mitzudamachen einfach bei Frau Tonari melden.

Ich war die letzten Tage nicht daheim, hatte es auch nicht vorgebloggt. Deshalb kommt mein Beitrag erst heute von mir.

– Rost ist Rost egal wo man es findet – und Rost zerstört das Metall..das wissen wir ja alle..
aber fürs Auge ist es sehr interessant finde ich und viele andere auch..Deshalb diese Rost Parade..

1-○ dieses erste Foto ist eine sehr alte Tür zu einer ebenso  alten Klosterkirche  – Die Franziskanerkirche (in Vilnius), deren Geschichte im 14. Jh. beginnt, ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Sie ist eigentlich eine gotische Kirche, aber im 18. Jh. erhielt sie barocke Formen. 1812 wurde sie teilweise zerstört und in ihr ein Getreidelager eingerichtet. Später wurde sie als Archiv benutzt und erst zu Beginn des 20. Jh. den Franziskanern zurückgegeben. Doch in den Sowjetzeiten diente sie wieder als Archiv. Heute gehört sie den Gläubigen und wird restauriert. In der Kirche steht die für wundersam gehaltene Statuette der hl. Jungfrau Maria (die Weiße Muttergottes). (mehr dazu später)

1SepVilniusL 113
RostCollageReihe8

2-○ Hufeisen an einer Stallwand (hier in meiner Nähe)
3-○ eine Kiste in der Nähe von der Einflugschneise am Airport-Arlanda
4-○ eine sehr grosse massive Ankerkugel (in Stockholm an einen Kai)

5-○ ein Teil eines Treppengeländer

(Fotos klicken, grösser sehen)
die Anzahl der Fotos ändern sich ab und an
– ich mache Collage inkl weiter so, also nicht wundern das bei mir mehr als ein Foto zu sehen ist.

„Und auch die Notwendigkeit, immer unter Menschen zu sein, hat mir gut getan.
Manche Rostflecken, die eine zu hartnäckige Einsamkeit über uns bringt,
schleifen sich da am besten ab.“

~ Johann Wolfgang von Goethe, an Herzog Karl August, 15. August 1785~