KBKM – # 13

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt von Elke (Mainzauber) KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ gezeigt.
meinen Beitrag # 13, habe ich auch in Västerås beim Ausflug gefunden.

Die Statue (Skulptur) : Johannes Rudbeckius (d.Ä.), auch Johan Rudbeck (* 3. April 1581 in Ormesta (heute ein Teil von Örebro); † 8. August 1646 in Västerås), war ein lutherischer Theologe und der bedeutendste Bischof der Großmachtzeit in Schweden.

Im Jahr 1892 begann man über eine Statue zu Ehren von Bischof Rudbeck zu sprechen. Der Rat der Geistlichen bildete ein Komitee, das die nötigen Mittel dafür einsammeln sollte. Das Resultat war mager. 1906 bildetet man ein neues, „stärkeres“ Komitee, in dem sowohl der Landeshauptmann wie auch der Bischof saßen. Das Resultat wurde nicht besser. 1912 sprach man über eine Büste statt einer Statue, aber man verwarf den Gedanken wieder. 1922 beschloß man schließlich, an die breite Öffentlichkeit zu treten und dort das Geld zu erbetteln. Jetzt bekam man genügend zusammen, um die Statue am 14 Juni 1923 einweihen zu können, gerade rechtzeitig zum 300jährigen Jubiläum des Rudbeckianischen Gymnasiums.
Heute steht Rudbeck vor „seinem“ Dom, wo er 1619 – 1646 Bischof war und schräg vor dem ersten Gymnasium des Landes, das seinen Namen trägt, weil er es 1623 gegründet hat.
Der Künstler ist der bekannte Carl Milles.

Rudbeckius‘ Vater Johan Pedersson Rudbeck (1550–1603) stammte aus Holstein und war Stadtschreiber in Örebro, wo Rudbeck die Lateinschule besuchte. Nach weiterer Ausbildung in Strängnäs und Uppsala ging er 1601 zum Studium der Evangelischen Theologie nach Wittenberg, wo er 1603 zum Magister promoviert wurde. 1604 wurde er Professor für Mathematik in Uppsala. Nach einer weiteren Deutschlandreise wurde er 1610 Professor für Hebräisch und 1611 für Theologie. 1613 war Rudbeckius Rektor der Universität. Nach einem heftigen Streit mit seinem Kollegen Johannes Messenius berief König Gustav II. Adolf ihn 1613 zum Hofprediger. Dort war er vor allem mit der Revision der 1541 erstmals gedruckten Bibelübersetzung beschäftigt, die 1618 erschien. 1617 wurde Rudbeckius Doktor der Theologie und trat 1619 seinen Dienst als Bischof der lutherischen schwedischen Kirche in Västerås an.

Hier wirkte er besonders als Reformer des Bildungswesens. Das 1623 von ihm gegründete Gymnasium galt als Musterschule für Schweden. 1632 wurde ihm die erste Mädchenschule Schwedens an die Seite gestellt. Bedeutsam ist auch die flächendeckende Einführung der Kirchenbuchführung („Folkbokföring“) in den Gemeinden des Bistums sowie die Einführung verpflichtender Katechisationsbesuche („husförhör“).  Nach dem Tod Gustav Adolfs 1632 geriet Rudbeckius in heftige Konflikte mit Axel Oxenstierna, der die Regentschaft führte und einige Privilegien der Kirche abbauen wollte. In zahlreichen Veröffentlichungen und Eingaben beim Reichstag trat Rudbeckius erfolgreich für die Selbständigkeit der Kirche sowie für ein Festhalten am orthodoxen Luthertum ein.

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GEO-ABC: V – wie Västerås

Hier nun endlich das „V“ im Alphabet für Quizzys Projekt.

V“ wie Västerås und diesmal auch in Schweden. Bin vorige Woche extra hingefahren in diese V- Stadt 🙂 Und habe ja viel interessantes gefunden.
Västerås [å=o] ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Västmanlands län und der historischen Provinz Västmanland.Västerås liegt an einer Bucht des Mälaren, ungefähr 100 km westlich von Stockholm.
Das ABB Gebäude: Västerås ist als Industriestadt der Entstehungsort und ursprüngliche Standort des Unternehmens ASEA, das in den 1980er Jahren mit Brown, Boveri & Cie. fusionierte und seither ABB heißt.

Geschichte:
Bereits zur Wikingerzeit wurde ein Handelsplatz namens Aros gegründet. Im Jahr 1120 wurde Västerås Bischofssitz. Mehrere Reichstage wurden in Västerås abgehalten, von denen die von 1527 und 1544 die wichtigsten sind. 1527 beendete Gustav I. Wasa die Macht der Hierarchie und führte die evangelische Lehre in Schweden ein, 1544 machte er die Krone in seiner Familie erblich. Am 29. April 1521 siegten die Dalekarlier unter Gustav I. Wasa über Dänemark. Im Jahr 1885 hatte Västerås 6659 Einwohner. 1990 feierte Västerås sein tausendjähriges Bestehen.
Das Schloss der Stadt ist heute Sitz der Regionalregierung. (ich war nicht drin, habs mir nur von ausen angeschaut)

Der Dom zu Västerås ist die Kathedrale Västerås in Schweden.(die ist riessen gross, konnte sie aber nicht so in voller grösse fotografieren) Die Domkirche wurde im Mittelalter der heiligen Jungfrau Maria und Johannes dem Täufer geweiht. Die Kirche ist auch als Domkyrkan Vårfru und Sankta Maria och Sankt Johannes domkyrka bezeichnet. Dom zu Västerås, in dem König Erik XIV. begraben liegt. Als man in den 1970ern den Sarg des Königs öffnete, fand man seine Beine abgesägt neben dem Torso liegen. Wissenschaftler begründen das damit, dass der edle Steinsarg zu kurz geraten und ein Umbau unmöglich war.

Im autofreien Zentrum ist der alte Stadtkern Kyrkbacken, der im Kontrast zum modernen Stadthaus mit seinem Turm steht. Västerås Rathaus (Statshus) liegt östlich und nah am Svartån in Västerås Zentrum und der Rathausturm ist 65 meter hoch.
Wärend der Jahre 1954-1958 zog ein grosser Teil der Kommunalen Administration in neue Lokale, aber gleichzeitig wurde das Gebäude weiter gebaut und Anfang 1958 stand der viereckige borggården und der 65 meter hohe Turm fertig. Im Turm wurde ein Klockenspiel gebaut, das aus 47 Klocken besteht und heute Schweden grösstes Klockenspiel ist.

Turbinhuset in Västerås ist eine Anlage für Produktion von Elektrizität. Das Haus steht zwischen Västerås Stadshus und Västerås slott (Schloss), und man sagt das die Anlage eine der Ursachen gewesen wäre das ASEA nach Västerås gezogen ist.
 
Am 2 März 1884 wurde El für die Beleuchtung in der Västerås domkyrka (Domkirche) gezogen. Und um dieses grosse Ereigniss sehen zu dürfen, war man gezwungen einen Eintritt zu bezahlen in Höhe von 50 öre für Aristokraten und 10 öre für Arbeiter/Bauern und Kinder.

KBKM – # 12

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt von Elke (Mainzauber) KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ gezeigt.

meinen Beitrag # 12, habe ich vergangene Woche auch beim Ausflug gefunden. bzw ich wusste das es diese Skulptur gibt und ich wollte sie unbedingt aus der Nähe sehen und fotografieren.

Die Skulptur heisst „ASEA-strömmen / ASEA-power / ASEA-Strom“ und stammt vom Künstler Bengt-Göran Broström . Er ist am meisten bekannt durch diese monumentale, 12 meter lange Skulptur „Aseaströmmen“. Bengt-Göran Broström, geboren in Västerås 1947, verstorben in Västerås 2004, war ein schwedischer Maler und Skulptör.

Dieses Werk, das seit 1989 auf Stora Torget (in Västerås) steht, ist nicht nur ein künstlerischer Volltreffer, sondern das Wortspiel im Titel gibt ihm eine extra Dimension. Das „E“ in ASEA steht ja für „elektrisch“ und bezieht sich auf die Stromerzeugung. Zum größten Arbeitsgeber der Stadt war natürlich auch immer ein Strom von Fahrrädern unterwegs, wenn die Arbeit begann, wie die Skulptur ja auch zeigt. Und man kann sich schließlich auch fragen, wieviel Strom die ASEA erzeugt hätte, hätte es nicht diesen Strom der Arbeiter gegeben….

Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget – Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget (kurz ASEA) war ein schwedisches Großunternehmen im Bereich der Elektrotechnik. 1988 fusionierte der Konzern mit dem Schweizer Energietechnikkonzern Brown, Boveri & Cie zu ABB (ASEA Brown Boveri) mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz). Die ASEA stellte mit dem Schweden Percy Barnevik den ersten CEO der ABB. Das Unternehmen wurde 1883 als Elektriska Aktiebolaget in Stockholm gegründet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte man eine Technik zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. Das Unternehmen arbeitete auch an der Entwicklung und Produktion von Elektrolokomotiven, Straßenbahnen und Zügen.

1950 wandte ASEA sich mit dem Tochterbetrieb ASEA Atom dem Gebiet der Kernenergie zu, und ab 1968 baute man Reaktoren für Kernkraftwerke.
Am 15. Februar 1953 stellte Erik Lundblad mit einer Quintus-Presse erstmals synthetische Diamanten her. ASEA übte durch seine Dominanz einen bedeutenden Einfluss auf die Struktur der elektrotechnischen Industrie in Schweden aus. Im letzten Jahr als selbständiges Unternehmen, 1987, hatte ASEA einen Umsatz von 52 Milliarden SEK (ungefähr 5,7 Milliarden Euro) und beschäftigte 77.000 Personen.
Größter Anteilseigner war die Familie Wallenberg über die Investor AB.

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KBKM – # 11

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt von Elke (Mainzauber) KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ gezeigt.
meinen Beitrag # 11, habe ich Gestern beim Ausflug gefunden. Die Skulptur heisst „Våga“  (2002) und besteht aus 6 Teilen (total 165 x 1400 x 90 cm) sie steht im Vasapark in Västerås. Der Künstler ist Mats Åberg (geboren in Stockholm den 9.4.1954).

Die Gedanken des Künstlers zur Enstehung der Skulptur.
Wir zögern, vor der schwierigen Entscheidungen, die wir treffen müssen. Die Risiken sind groß; wir wissen, was wir haben, aber nicht, was auf uns zukommt.
Sie sehen das gleiche Pferd in einigen Reihenfolgen eine Reihenzeichnung. Zuerst schnüffelt das Pferd, das bei Wasser vorsichtig ist. Zögert und wirft sich hinein in den Fluss. Der Fluss ist breit. Es hällt den Kopf hoch und erreicht das andere Ufer und steigt aus dem Fluss. Es schüttel das Wasser ab und fühlt sich glücklich das andere Ufer erreicht zu haben
.“

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