Ausflug 7.5… (Teil 3)

Da bin ich nun da, wo ich unbedingt hin wollte 🙂 Ich lasse einige Fotos vom Dom von innen und ausen für sich selbst sprechen..Ich finde diese Tafeln so wunderbar informativ zur History, deshalb habe ich sie auch fotografiert.

○ Etwa um das Jahr 1080 kam der Heilige Eskil in den Ort und versuchte, ein heidnisches Opferfest zu verhindern. Daraufhin wurde er von Einheimischen gesteinigt. Auf dem ehemaligen Opferplatz liegt heute der Dom zu Strängnäs.
○ Im Jahre 1120 wurde Strängnäs als Stringines zum ersten Mal als Bischofssitz erwähnt. 1275 wurde sie Strengines geschrieben. Die Nachsilbe -näs bezieht sich auf die Landzunge, die in den Mälaren hineinreicht und auf der sich die ältesten Teile der Stadt befinden.
○ Etwa um 1280 entstand die erste Kirche aus Stein. Ungefähr 20 Jahre zuvor hatte sich ein Dominikanerkloster im Zentrum des Ortes etabliert. Im Jahre 1336 erhielt Strängnäs die Stadtrechte.
○ 1520–1524 war Olaus Petri Diakon in Strängnäs und predigte reformatorisch.
○ Hier ein kleiner Ausschnitt im Inneren des Dom’s..Ich habe immer noch nichts gefunden warum die beiden Totenköpfe am Fuss des Prediktstuhles sind.

 


○ Olaus Petri ist – neben seinem Bruder Laurentius und Laurentius Andreae – der eigentliche Reformator Schwedens. Wie sein jüngerer Bruder wurde er in Örebro als Sohn eines Schmiedes geboren. Seine Ausbildung erhielt er in Uppsala, in Leipzig und in Wittenberg. In Wittenberg studierte er 1516–1518 u.a. bei Martin Luther; den Thesenanschlag erlebte er vor Ort mit.
○ Als Magister kehrte er nach Schweden zurück und wurde Sekretär des Bischofs von Strängnäs und Reichskanzlers Matthias Gregorii (oder Gregersson). 1520 war er Augenzeuge des Stockholmer Blutbades, dem auch sein Dienstherr zum Opfer fiel. Im selben Jahr empfing er die Weihe zum Diakon und war als solcher in Strängnäs tätig. Trotz eines vom Erzbischof in Uppsala ausgesprochenen Kirchenbannes gegen Olaus und dessen Bruder Laurentius Petri standem sie unter Schutz des König Gustav I. Wasa und konnten weiterhin reformatorisch predigen.
○ Am 6. Juni 1523 wurde Gustav Wasa bei der Domkirche zum schwedischen König gewählt. Anlässlich dieses Ereignisses wird der schwedische Nationalfeiertag am 6. Juni begangen.
○ 1524 wurde Petri als Stadtsekretär und Prediger in der St.-Nicolai-Kirche (auch Storkyrkan = „Die große Kirche“) nach Stockholm berufen. Nicht nur als Prediger, sondern auch als Autor theologischer Schriften und Übersetzer des Neuen Testaments ins Schwedische (1526) wirkte Petri als wichtigster Motor der Reformation im Schweden der 1520-er Jahre. Die königliche Duldung und Förderung der Reformation ermöglichte es Olaus Petri im Februar 1525 die Ehe einzugehen.

Das ist das Bischofshaus (Bischofssitz) (oder wie man das in deutsch nennt)Es steht direkt am Dom.


○ und dies fand ich Kurios, das alte Bischofs Badehaus (Kaltbad) von 1870.  Ca 1920 ging es aus der „Zeit“. Um das Kulturerbe zu erhalten,restaurierde man es 1990 und 1997 wurde es eingeweiht.

Ende-das wars vorerst mal von diesen Ausflug in diese Stadt..

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Ausflug 7.5… (Teil 2)

….und weiter gings, ich kam an zwei interessanten Häusern vorbei..
das erste war dieses Historische Haus…es wurde 1666 erbaut…
Ich vermute stark es wurde zwischendurch restauriert..
Ich musste das Schild mehrmals lesen ob ich mich in der Jahreszahl täuschte, aber nein es stand 1666 !


○ es war von 1666 Zollhaus (Südzoll) und Zollmagazin bis die Stadtzolle 1810 abgeschafft wurden..
○ Zwischen den Jahren 1858-1878 war die Telegrafstation der Stadt dort untergebracht. Und eine der ersten weiblichen Telegrafisten des Landes war dort 1866-1876 angestellt. (das steht auf dem Schild)
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direkt gegenüber ist ein Gebäude, das im Jahr 1808 erbaut wurde..es war eine Grundschule (Folksschule) ob das immer noch Schule ist weiss ich nicht..Aber es war niemand in der Nähe den ich fragen konnte..

○ Djäknegården wurde 1904 erbaut als Gymnastiksal im Stil mit den anderen Gebäuden…
○ an den zwei Tafeln steht:
– VÅRT LAND BEHÖFVER KRAFT OCH VÄRN (in altschwedisch) (Unser Land braucht Kraft und Schutz)
– VÅRT LAND BEHÖFVER ARM AV JÄRN (Unser Land braucht Arme aus Eisen)


(inzwischen bin ich über den Hügel gelaufen, und mehr oder weniger am Dom angelangt. Dieses Djäknegården steht nur ein paar Meter vom Dom. – Hier schon mal einige Gräber die auf dem Grund rund um den Dom stehen.

Forts. folgt Teil 3

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Ausflug 7.5…. (Teil 1)

bzw in diese Stadt..sie liegt wie Sigtuna und Mariefred am Mälar See, aber an einen ganz anderen Ufer..Von mir bis dorthin mit einmal umsteigen ist es ungefähr 1,5 Stunden Bahnfahrt..Gut machbar an einem Tag..Nach 3 Stunden laufen war ich aber diesmal geschafft und fuhr wieder nach Hause..Hatte aber viel gesehen und zufrieden..Da es aber noch Dinge gibt ich ich auch gerne auch sehen möchte, werde ich noch ein andermal hinfahren..
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bin gerade ausgestiegen und von hinten fotografiert..
da war Baustelle wie an vielen Orten rund um. In Stockholm, nichts neues.. 🙂
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..sie/er verschwand im Tunnel 🙂 (links Gestein aus der Eiszeit)
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und dann ging ich aus dem Bahnhofsgebäude in Richtung mein Ziel und wäre fast über diesen
vor Erstaunen gestolpert..ich frag mich was macht ein Deckel aus Conway (UK) England dort..?..schmunzel
In letzter Zeit stosse ich auf Deckel die nicht schwedisch sind,aber in Schweden zu finden sind 🙂
ich suche aber eigentlich interessante schwedische…OK die nichtschwedischen sind auch sehr interessant..
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…mein Ziel war der Dom zu Strängnäs, ich musste aber wenn ich auf dem direkten Weg hin wollte,
noch über einen Hügel um dahin zu gelangen..

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bis dahin, kam ich aber noch an spannenden Häusern etc vorbei..
Forts. folgt Teil 2

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