Geburt von gestreiften Drillingen

Erfolgreiche Geburt gestreifter Drillinge – TT, Uddevalla – 16. April 2013

Als Erwachsene werden diese Tiere  bis zu 300 Kilogramm wiegen. Aber so weit sind die drei winzige Neugeborene Amurtiger Babys noch nicht, blind mit seidigem Fell und geben Signaltöne vorsichtig bei  ihrer Mutter im Nordic Arche in Bohuslän. Zwei männliche und ein weibliches, die nicht mehr als 1,7 kg jedes wiegen .

Sie wurden am Freitag 12.April geboren, aber es dauerte drei Tage, bevor die Mutter zum Futter ging um zu essen und die Tierpfleger , die kleinen so näher betrachten konnten.

In etwas mehr als einem Monat werden sie voraussichtlich ins Gehege gehen.

Normalerweise leben Sibirische Tiger im Grenzgebiet zwischen China und Russland. Wegen Wilderei und Umweltzerstörung sind sie gefährdet und es gibt nur noch etwa 500 wilde.

„- Diese Geburt ist etwas ganz Besonderes, vor allem weil die Mutter  in der Wildnis geboren wurde und sie werden hoch im internationalen Zuchtprogramm bewertet, sagt Christer L., Projektleiter bei Nordic Arche.“
SibiriTiegerTrill12Apr13

Robbenbabys

Kegelrobben Kuten(Jungtiere -Sälungarna) dürfen betreut werden – TT, Stockholm – 10. April 2013

Landkreis Verwaltungsrat Östergötland hat nun Kolmården (Zoo) Erlaubniss erteilt , das die zwei gråsälskutarna Anders und Benjamin vom Zoo  mehr als eine Woche zu pflegen. (die beiden wurden von privat Personen gefunden).

Die beiden  wurden  nach den Polizisten, die ihnen geholfen hatten benannt. Kolmården (Zoo) hatte keine Lizenz für sie zu sorgen, nun wurde die Entscheidung getroffen, sie zu pflegen, denn es wurde vermutet, dass sie  in der Wildnis nicht überleben.

CAB Ermächtigung ist bis zum 15. Juni gültig. Der Plan ist, dass die Welpen dann freigegeben und dass sie überleben werden.
– Es ist eine temporäre Erlaubniss, sagte die Acting Communications Manager vom County Board.
sälunge

Cool bleiben, abhängen und Energie sparen

(das fand ich interessant  😉

Das unterschätzte Tier

Sie können ihren Stoffwechsel drosseln, mit wenig Nahrung auskommen und fressen im Notfall sogar Fäkalien. Faultiere gelten zu Unrecht als Schlafmützen.

Eigentlich ist es eine gemeine Unterstellung: Faul sei das Faultier, sagt man. Und tatsächlich hängt es im wahrsten Wortsinn am liebsten in Bäumen rum. Es bewegt sich im Zeitlupentempo, und – zumindest in Gefangenschaft – schläft es knapp 16 Stunden am Tag. Da schnarcht ihm nur der Koala noch etwas vor: Der pennt rund 20 Stunden, heißt aber trotzdem nicht „Faulbär.“
FaulkTPanamcats Zu allem Überfluss schimmert das Faultierfell modrig-grün, als ob es vor lauter Abhängen bereits Moos angesetzt hätte. Die Farbe stammt von winzigen Algen, die vom feuchtwarmen Klima im Pelz profitieren. Das Faultier nutzt umgekehrt den Grünschimmer zur Tarnung. Ein weiteres Extra der Haarpracht: Der Scheitel verläuft nicht wie bei anderen Säugetieren am Rücken, sondern am Bauch. So läuft Regenwasser gut ab – perfekt für ein Leben in Umkehrposition.

Die langsame Lebensweise ist aber keinem ausgeprägten Hang zum Faulenzertum geschuldet, sondern ein cleveres Energiesparkonzept. Die Tiere ernähren sich fast ausschließlich von Blättern, die zwar immer greifbar sind, dafür aber wenig Nährstoffe liefern. Ein Faultier kann also gar nicht dynamisch durch die Baumkronen turnen, wie beispielsweise ein Affe, der schmackhafte, Energie liefernde Früchte mampft, dafür allerdings auch weit umherziehen muss.

  • Zwei oder drei Finger
  • Vorfahren der Faultiere

Faultiere leben in Mittel- und Südamerika und bilden eine Unterordnung der Nebengelenktiere (Xenarthra), zu denen auch Ameisenbären und Gürteltiere zählen. Sie unterteilen sich in zwei Familien: Dreifingerfaultiere (Bradypodidae) und Zweifingerfaultiere (Megalonychidae) mit jeweils drei beziehungsweise zwei Arten.

Zu unterscheiden sind sie – der Name sagt es – an der Anzahl ihrer Finger, hakenförmige Klauen, mit denen sie sich am Ast ihrer Wahl einhängen. An den hinteren Extremitäten besitzen alle Faultierarten jeweils drei solcher Hakenzehen. Im Zoo sind übrigens ausschließlich Zweifingerfaultiere zu bewundern. Nur sie lassen sich in Gefangenschaft halten.

Zum Energiesparplan gehört auch eine niedrige Stoffwechselrate.
Bis zu einer Woche verdauen Faultiere, um nur ja alles Verwertbare aus ihrer Nahrung zu ziehen. Dafür sind sie mit einem dreikammrigen Magen ausgestattet. Zudem verschwenden sie wenig Energie fürs Heizen: Kühlt die Umgebung ab, so sinkt auch ihre Körpertemperatur um bis zu acht Grad Celsius. Für ein eigentlich gleichwarmes Säugetier sind das extreme Schwankungen. Nach kalten Nächten müssen sich Faultiere erst einmal in die Sonne hängen, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, ähnlich wie es die wechselwarmen Reptilien machen.

Eine wirklich skurrile Nachricht aus der Welt der Faultiere hatten Forscher vom Deutschen Primatenzentrum im Januar 2011 zu berichten: Sie beobachteten Zweizehenfaultiere im peruanischen Regenwald dabei, wie sie aus Latrinen die Fäkalien von Menschen fraßen. Ja, diese Tiere zahlen einen hohen Preis bei dem Versuch, ohne großen Körpereinsatz an möglichst viele Nährstoffe zu kommen.

tierisch..

..im Fotoblog gehts diesen Monat um Raubkatzen.
Das hier sind keine aber ich finde sie „niedlich“ 🙂
Hier im Zoo….

Järven (Gulo gulo) ist über die Taiga- und Tundragürtel der nördlichen Halbkugel verbreitet. Sein heutiges Verbreitungsgebiet umfasst Skandinavien, das nördliche Sibirien, Alaska, weite Teile Kanadas und vereinzelte Populationen im Nordwesten der Vereinigten Staaten.
Im Sommer zeigt der Järv (Vielfraß) ein ganz anderes Jagdverhalten als im Winter. In der warmen Jahreszeit betätigt er sich vor allem als Aasfresser, sucht aber auch nach Vogeleiern, Baumtrieben und Beeren. Nur selten reißt er junge Rentiere und Elche, wenn er sie unbewacht antrifft.
Im Winter nutzt der Järv seine Überlegenheit gegenüber großen Säugetieren, da er sich ihnen auf dem Schnee fast geräuschlos nähern kann, ohne einzusinken. Seine Hauptbeute sind in dieser Zeit Schneehasen, Mäuse, Eichhörnchen und Schneehühner, gelegentlich aber auch junge Rentiere, Elche.