B-S-u-M (# 13) – Mosaik „Freedom of Speech“

….diese Skulptur (nicht nur diese, andere zeig ich nach und nach) hab ich für das Projekt -BSuM- in Rotterdam vorige Woche auf meiner Reise gefunden. (beim ersten Foto ist ein super Grafiti im Hintergrund, die aber nichts mit der Sculptur zu tun hat, die möchte ich aber ein andermal zeigen)

Freedom of Speech“ – “Vrijheid van Meningsuiting”.

Das Kunstwerk ist von Chris Ripken (Rotterdam 1956) und ist ein Symbol des Ausdrucks der Meinungs-Freiheit. Die Sculptur besteht aus einer 3,5 Meter hohen Mosaik, das eine kopflose Figur Mutter Erde darstellt. Rund herum sind fünf Köpfe, als Symbol für die fünf Kontinente, in den Farben schwarz, gelb, weiß, rot und ocker, die verschiedenen Hautfarben der Menschen.

– Mein Beitrag – Nr 13– zu Lucie misslu -BSuM.

den gelben Kopf hab ich vergessen separat zu fotografieren, aber ihr seht ihn ja auf den anderen beiden Fotos:)

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B-S-u-M (# 12) – Denkmal „Leben im Ganzen“

….diese Woche hab ich nur eine Skulptur für BSuM in meinen Arkiv  gefunden. Diesmal aus Berlin und nicht von hier. Leider hatte ich nur ein Foto davon gemacht. Schade..

Das Denkmal an der Burgstraße. Inschrift: „Lebe im Ganzen„. Ich habe das mal vor Jahren in Berlin fotografiert. Anfangs hatte ich keine Ahnung wer das ist/war. Mir gefiel diese Skulptur einfach sehr. Später habe ich dann herrausgefunden wer das ist, bzw für wen das ein Denkmal ist.
Das Denkmal : Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg (* 29. Oktober 1790 in Siegen; † 7. Juli 1866 in Berlin) war ein deutscher Pädagoge. Diesterweg starb im Alter von 75 Jahren an Cholera.

– Mein Beitrag – Nr 12– zu Lucie misslu -BSuM.


Diesterweg war von 1811 bis 1813 Haus- und Gymnasiallehrer in Worms, von 1813 bis 1818 in Frankfurt am Main, dann bis 1820 zweiter Rektor in Elberfeld (heute zu Wuppertal), ab 1820 Leiter des Lehrerseminars in Moers und von 1832 bis 1847 in Berlin tätig. Er engagierte sich für die Verbesserung der Volksschule und trat für eine verbesserte pädagogische Bildung und die soziale Anerkennung der Volksschullehrer ein. Als Anhänger Johann Heinrich Pestalozzis und Verbreiter seiner Ideen vertrat er Anschauung und Selbsttätigkeit als didaktische Grundsätze.
Als liberaler Schulpolitiker wandte er sich sowohl gegen einen starken kirchlichen als auch politischen Einfluss auf die Bildung. Er forderte eine pädagogisch-fachliche (und nicht mehr geistliche) Schulaufsicht und eine einheitliche Schulorganisation, das heißt, er wollte eine Professionalisierung des Lehrerstandes erreichen. Außerdem kämpfte er für die relative Autonomie der Schule gegenüber den gesellschaftlichen Mächten. Seinen großen Einfluss auf die Lehrerschaft der damaligen Zeit verdankt er vor allem seiner Zeitschrift Rheinische Blätter für Erziehung und Unterricht, die er ab 1827 herausgab, aber auch seinem Jahrbuch für Lehrer- und Schulfreunde ab 1851.
Aus politischen Gründen wurde Diesterweg 1850 aus dem Staatsdienst in den Ruhestand versetzt. Von 1858 bis 1866 kämpfte Diesterweg als Abgeordneter der Fortschrittspartei im preußischen Landtag gegen die Volksschulerlasse Preußens. Adolph Diesterweg ist der Vater von Moritz Diesterweg, dem Gründer des Diesterweg-Verlages.

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