Runeninschrift Nf 56

  • gefunden bei Ausgrabung 1956
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Runenstein an Prästgatan und Sankt Lars Ruine. Nf 1956
Auf dem Stein steht „Anund liess diesen Stein errichten, während er noch lebte.
(Ristningen (Innschrift) wurde wahrscheinlich von Runenmeister –Fot– durchgeführt, der Mitte der 1000er Jahre aktiv war) – Es kam vor, dass Menschen (Vikinger) Steine über sich selbst errichteten. – Der Häuptling –Jarlabanke– in Täby / Vallentuna liess mindestens fünf solche Steine über sich selbst errichten.
• Dieser Stein wurde gefunden, bei den Ausgrabungen in Sankt Lars Ruine.
Früher war der Runenstein unten in einer der Mauern von der Sankt Lars Kirche (Sigtuna). Als der Runenstein ein Teil der Wand war, war er zusammen gedrückt und brach in sechs Teile. Nun wurde der Runenstein repariert und steht hier.

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Ich bin da mal wieder vorbei gelaufen (in Sigtuna)

..der Bummel Gestern (2/10)

Wollte es schon Gestern Abend posten, war aber irgendwie zu müde. Wir waren also bissel bummeln, es war nett wie immer. Hatten kein spezielles Ziel. Ein wenig durch die Altstadt, am Schloss vorbei und dann Lunch. Das hab ich schon öfters geknippselt, aber hier nochmal. Die engste/kleinste Gasse in der Altstadt ist „Mårten Trotzigs Gränd“. Die Gasse ist nur 90 centimeter breit an der engsten Stelle. Den Namen bekam die Gasse nach dem deutschen Kaufman , Mårten Traubtzich. Mårten kam nach Schweden im Jahre 1581. Er kaufte die Häuser in der Gasse in den Jahren 1597 und 1599. Mårten handelte mit Kupfer und wurde einer der reichsten Einwohner der Stadt. Auf einer Geschäftsreise nach Falun wurde er am 21 März 1617 überfallen und ermordet.

wir liefen weiter in der Altstadt und kamen an diesen Runenstein vorbei. Er ist eingemauert an der Ecke – Kåkbrinken-Prästgatan – und daneben steht eine in die Erde gestampfte alte Kanone. Der Runenstein geht stilistisch zu datiert in 1070-1100. Leider etwas beschädigt, aber der grösste Teil ist lesbar. 1937 nahm man den Stein aus der Mauer um ihn zu säubern und danach wurde er wieder eingemauert so das er einen besser Schutz hatt und besser sichtbar wurde.
Übersetzung der Runeninschrift:
“Torsten och Frögunn de [läto resa] stenen efter…, sin son.”

nur ein kleines Stück weiter kamen wir zum Schloss, genauer zum „yttreborggården“ Innenburghof, dort war gerade die Wachablösung diesmal mit Musik. Die Högvakten (Wache) am/im Stockholms Schloss giebt es seit 1523. Sind immer jede Menge Leute die sich das anschaun und zuhören, nicht nur Touris. Die Musik ist gemischt, von Beatles bis Klassisch. Wir blieben ein Weilchen um zu schaun und anzuhören.

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Dann liefen wir den Schlossbacken runter, dort trafen wir diesen „Typ“ – irgendeine privat Person, der sich so verkleidet hatte. Er versuchte sich wohl ein wenig Geld zu verdienen.

..plötzlich kam dieses Veteran Auto vorbei, leider war ich nicht schnell genug und habs nur von hinter erwischt 🙂

zur Zeit wird das Stockholmer Stadtschloss ausen restaueriert in 22 Etappen. Es ist grössten Teils aus Sandstein und also notwendig. Dieser Brunnen ist wieder im vollen Gange. Er war ziemlich lange eingepackt.


weiter gings zum Kungsträdgården (KönigsGarten), um dort Lunch zu essen. Die Teller habe ich aber nicht fotografiert. Für die ganz neugierigen, es gab Fish and Chips…*lach

Alles in allen ein schöner Tag.
(Fotos klicken, grösser sehen- auch die Wachablösung giebts in gross im Album)