Malmö (2)

Es ist ja schon Monate her, genauer im April, seit ich in Malmö war..
=>> von der History der LEON Apotheke in Malmö hatte ich schon geschrieben
Wollte aber doch noch etwas mehr von Malmö zeigen..

Malmö ist eine Großstadt in der historischen schwedischen Provinz Skåne und Hauptstadt der heutigen Provinz Skåne.
Malmö liegt im äußersten Süden des Landes. Die Entfernung nach Mailand (Luftlinie ca. 1.160 km) ist geringer als die nach Kiruna (ca. 1.414 km). Nach Kopenhagen, das etwa 28 km (Luftlinie) entfernt ist, sind Rostock (ca. 177 km), Kiel (ca. 232 km), Hamburg (ca. 300 km), Berlin (ca. 345 km), Oslo (ca. 498 km) und Stockholm (ca. 514 km) die nächstgelegenen Großstädte.
Name:
Der Name der Stadt stammt wahrscheinlich vom altdänischen Malmhaugar. Sie wurde seit 1116 als Landungsstelle unter dem Namen Malmhaug, später als Malmoge, Malmöyghe oder Malmey (lateinisch Malmogia) erwähnt. Die um 1367 verwendete altschwedische Bezeichnung Malmöughe ist abzuleiten aus den Wurzeln Malm und högar, dem unbestimmten Plural von „Haufen“, und bedeutet also „Sandhaufen“.

1- ○ das Rathaus

3april 113
2 -○ Die Residenz ist ein Gebäude am Stortorget in Malmö. Es besteht aus zwei Doppelhaushälften, die beide aus den späten 1500er Jahrhundert stammen. Im Westen ist das „Haus des Königs“ und der östliche Teil „Gyllenpalmska Haus.“ An diesem Ort haben die schwedischen Staatsbeamten seit 1658 „gehaust“ als Skåne Schwedisch wurde.
Heute beherbergt die Empfangsräume der Landesregierung, private Residenz des Gouverneurs und Übernachtungsräume für die königlichen Familie bei Besuchen. Die heutige Renaissance inspirierte Fassade in Richtung Stortorget ist das Werk des Architekten FW Scholander, dessen Zeichnungen waren die Grundlage für einen großen Umbau 1851. Die Residenz ist seit 1935 als Nationaldenkmal (SBM) eingestuft.

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3-○ der Brunnen befindet sich auch auf Stortorget.(Marktplatz) Rund um sind Reliefe mit Motiven von Malmös History. Hier werden die grossen Ereignisse 1914 „Baltische Ausstellung“, eine Industri- und Hantwerksausstellung gezeigt.
BrunnCollaMalmoe2014
4-○ Der Turning Torso (englisch für „Drehender Rumpf“) ist vom spanischen Architekten Santiago Calatrava im Stil des Dekonstruktivismus erbautes Hochhaus in Malmö. Mit einer Höhe von 190 Metern und 54 Etagen ist das Gebäude der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens und das dritthöchste Wohngebäude Europas. Es wurde am 27. August 2005 eingeweiht.
TurningTorsoM
○ Historisch waren der Schiffbau und seine Zulieferer das wirtschaftliche Standbein Malmös, insbesondere die Werft Kockums. Als Folge der Werftenkrise der 1970er Jahre, die sich bis in die 1990er Jahre hinzog, stieg die Arbeitslosenquote stark an.
○ Bis zu seiner Demontage im Jahr 2002 war der Kockumskran, der Kran der Kockums-Werft, ein Wahrzeichen der Stadt.
○ Die wirtschaftliche Wiederbelebung der Stadt ist nicht zuletzt auch durch den Bau der Öresundbrücke (Fertigstellung 2000)bedingt.
○ Die Öresundbrücke (schwedisch Öresundsbron, dänisch-schwedischer Hybridname Øresundsbron) ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr. Sie bildet zusammen mit dem Drogdentunnel und der künstlichen Insel Peberholm die mautpflichtige Öresundverbindung, welche die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet. Die Brücke wurde am 1. Juli 2000 dem Verkehr übergeben.

○ die Skulpturen – das Optimistenorkester– wurde von Yngve Lundell 1985 geschaffen. Sie stehen in der Fussgängerzoone.
OrkestMalmoe
Leider habe ich es nicht geschafft in so kurzer Zeit vieles anderes auch zu sehen. Under anderen die schöne Synagoge .
synag
○ Die Synagoge in Malmö (schwedisch: Malmö synagoga, hebräisch: מאלמה בית כנסת) ist das einzige jüdische Gotteshaus in der südschwedischen Stadt. Sie wurde von dem schwedischen Architekten John Smedberg entworfen, im Jahr 1903 erbaut und vereint Jugendstil- sowie orientalisierende Elemente.

Ich werde aber Malmö nochmal ( inkl Öresundsbrücke) besuchen und dann auch gleich Lund und die Umgebung. Es giebt soviel zu sehen.

(Bilder klicken grösser sehen)

Forts. irgendwann…

GEO-ABC: O – wie Oslo (teil 1)

Und weiter gehts mit dem „O“ im Alphabet für Quizzys Projekt.O“ wie Oslo.
Oslo, vormals Christiania (1624 bis 1924) bzw. Kristiania (alternative Schreibweise von 1877/1897 bis 1924), ist die Hauptstadt Norwegens mit 599.509 Einwohnern (1. Januar 2011). Insgesamt leben im Osloer Ballungsraum rund 1,9 Millionen Menschen.

Die Stadt Oslo liegt in innerer Fjordlage und ist von Wald und Fjord umgeben. Sie bildet eine eigen-ständige Provinz und ist Verwaltungssitz der benachbarten Provinz Akershus.

Name und Geschichte
In der Heimskringla, einer Geschichte der norwegischen Könige, behauptet der isländische Gelehrte Snorri Sturluson, dass Oslo im Jahr 1048 von König Harald III. gegründet wurde. Ausgrabungen der jüngeren Zeit haben indes christliche Gräber aus der Zeit um 1000 zum Vorschein gebracht. Aus diesem Grund beging die Stadt im Jahr 2000 ihr tausendjähriges Jubiläum, während 1950 erst der 900. Geburtstag begangen wurde.
König Håkon V. machte 1299 Oslo zur Hauptstadt Norwegens und ließ die Festung Akershus errichten. Er sorgte für eine Reihe von Bauaktivitäten.

(hab leider die Festung Abends fotografiert – es war so Glatteis das ich da nicht näher rann kam bzw hoch laufen konnte)
1308 wurde Oslo von Herzog Erik av Södermanland geplündert und niedergebrannt. Die noch unfertige Festung Akershus hingegen überstand die Belagerung.
Die Stadt wurde wiederholt von Stadtbränden heimgesucht, jedoch immer wieder aufgebaut. Nach der Reformation verfielen das Kloster und die meisten der zahlreichen Kirchen. Nach den Bränden wurden diese Gebäude abgetragen und die Steine für andere Bauzwecke verwendet. Während der schwedischen Belagerung 1537 brannte die Stadt abermals.
Nach dem großen Brand von 1624 wurde die Stadt jedoch nicht wieder aufgebaut, sondern auf Befehl des dänischen Königs Christian IV. – Norwegen war zu dieser Zeit Provinz Dänemarks – näher an die Festung Akershus verlegt.
Die neugebaute Stadt wurde nach dem Idealbild der Renaissance mit rechteckigen Quartieren und breiten Straßen errichtet und erhielt eine Festungsanlage mit Bastionen. Die Häuser baute man nun in Stein oder ausgemauertem Fachwerk, um das Ausbreiten von Bränden zu verhindern. Gleichzeitig erhielt die Stadt den Namen Christiania, nach dem König Christian IV. Das alte Oslo lag nun außerhalb der Stadtmauern von Christiania. (das älteste Hause von Christiania, von Lauritz Hansen im Jahre 1626 gebaut. Später war es die Universitäts-bilbliotek und das Garnisions Krankenhaus)
Trotz königlichen Verbots wurde es wieder besiedelt, hauptsächlich von Armen und Landlosen, die sich das teure Leben im modernen Christiania nicht leisten konnten.
Dänemark-Norwegen war in den Napoleonischen Kriegen mit Frankreich verbündet und Dänemark musste infolgedessen Norwegen an Schweden abtreten. 1877 änderte sich unter dem schwedisch-norwegischen König Oskar II. die offizielle Schreibweise in der Matrikel und im Staatskalender in Kristiania, während die Stadtverwaltung bis 1897 die Schreibweise Christiania beibehielt. Erst 1924, zwanzig Jahre nach Eigenständigkeit Norwegens, wurde beschlossen, der Stadt (nach 300 Jahren) zum 1. Januar 1925 wieder den ursprünglichen Namen Oslo zu geben.

Das monumentale Rathaus von Oslo, dessen Errichtung Jahrzehnte, nämlich von 1915 bis zur Fertig-stellung 1950 in Anspruch nahm, kann als Symbolbauwerk der neu gewonnenen Unab-hängigkeit gelten. Oslo bedeutet übersetzt entweder „Ebene der Götter“ oder „Ebene unterhalb des Hügels“ – letzte Klarheit darüber ist nicht mehr zu erlangen.

Ein Kosename der Stadt ist Tigerstaden (Tigerstadt), nach einem Gedicht von Bjørnstjerne Bjørnson („Sidste Sang“, 1870). In diesem Gedicht wird Oslo als gefährliche und unbarmherzige Stadt beschrieben. Vor dem Rathaus und vor dem Bahnhof erinnern Tigerskulpturen an diesen Namen, der seinen negativen Klang inzwischen verloren hat. Der Bahnhof und etliche andere Gebäude der Stadt sind zur Zeit „eingepackt“. Klar muss sein ,aber nicht so toll zum fotografieren.

Die Universität Oslo ist mit etwa 30.000 Studenten die größte des Landes und wurde 1811 nach Vorbild der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet.

Forts. folgt im Teil 2