Anna #10 – Klockstapeln

Der schöne Glockenturm von 1608, wurde in der Nacht zum 30. Juni 2016 komplett zerstört. – Nach Angaben der Polizei wurde der Brand als Mordbrand untersucht. Inzwischen hat sich herausgestellt, das der Brand angelegt war.


• Die Klocken in Sigtuna leuteten zweimal am Tag, 10 Uhr und 15 Uhr für Frieden, jetzt ist sie still.

• Der Glockenturm entstand, als die evangelisch-lutherische Marienkirche församlingskyrka im Jahre 1608 wurde. Eine der Glocken ist eine Kriegsbeute aus Rußland aus dem Jahre 1580 und umgegossen 1751. Die kleine Glocke ist von Venngarn (Schloss), und sie kann die älteste sein – aus dem 1300er Jahre. Die größte Klocke ist von 1815. • Der Glockenturm war schon immer ein Symbol der Stadt Sigtuna.  Der Glockenturm war wunderschön am Klockbacken gelegen, der für das historische Gebäude bekannt wurde. Klockbacken war ein perfekter Ort für Sigtuna Bewohner. Hier konnten sie die Natur und die schöne Aussicht genießen.  • Historisch gesehen gab es viel Freude rund um den Klockenstabel.


• zur Zeit steht dieser profisorische Klockenstabel (mit nur einer Klocke) neben der Marienkirche, um den Klockenstabel möglichst bald wieder am gleichen Platz dem Klockbacken zu errichten.

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nächstes mal am 4.Oktober. Danach geht es wie gewohnt alle 14 Tage weiter.

Anna (#9) – Stora Sjötullen

• Stora Sjötullen (am Blockhusudden) – (Zoll)
○ Der große Zoll, auch als -Blockhusuddstullen- bekannt , befindet sich am Südlichen Djurgården in Stockholm. Der Zoll, ein so genannter See Zoll, nahm ein „bompeng“ vom Seeverkehr, die von den Stockholmer Schären kamen. Das wurde zuerst in 1623. erwähnt.

• Grosse See Zoll am Blockhusudden bestand aus einer Gruppe von Gebäuden. „Ostsee Zoll“ (Adresse Sjötullsbacken 22), „Ostsee Zoll 2“ (Adresse Sjötullsbacken 27) und „Ostsee Zoll 3“ (Adresse Blockhusringen 35). Die Gebäude des Ostsee Zolls sind nunmehr nationale historische Denkmale und sind Eigentum der Djurgården Verwaltung und werden als Privatwohnungen (Häuser) vermietet.

• Das erste Zollhaus entstand im Jahre 1622, wahrscheinlich auf dem Fundamenten von Gustav Vasas Blockhaus, das so seinen Namen Blockhusudden bekam. In jener Zeit war die Segelroute durch eine doppelte Reihe von See Sperren zwischen Blockhusudden und heutigen Nacka Strand blockiert. Davor gab es Zollstationen in Vaxholm und Baggensstäket. Das Zollhaus wurde bei einen Brand Mitte der 1720er Jahre zerstört.

• Im Jahr 1727 wurde das heutige Gebäude gebaut, entworfen vom Stadtarchitekten Johan Eberhard Carlberg . Das Haus hat zwei Etagen und die Zoll Expedition war im Erdgeschoss, während die Wohnung des Zollinspektor im zweiten Stock war.. Der letzte Zollinspektor war Carl Magnus Ekbohrn. Er übernahm das Amt im Jahr 1856 und hatte es bis zu seinem Tod im Jahr 1881, danach wurde auch der Zoll-Betrieb eingestellt.


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Anna (#8) – Djurgårdsbrunnsbron

• Hier gab es schon sehr früh eine natürliche Wasserstraße, aber Mitte des 18. Jahrhunderts hörte Djurgården auf, eine Insel zu sein, denn durch die fortschreitende Landerhöhung und Versumpfung wurde die Verbindung zu einem schmalen, unbrauchbaren Rinnsal.

• Der Djurgårdsbrunnskanalen ist ein Kanal im südlichen Djurgården in Stockholm, er erstreckt sich vom Djurgårdsbrunnsviken im Westen zur Ostseebucht Lilla Värtan im Osten. Der Kanal ist ca. einen Kilometer lang und wird von einer Drehbrücke überquert.


• Der gegenwärtige Kanal kam durch die Initiative von König Karl XIV. Johan zustande. Er wollte Djurgården verschönen und gleichzeitig die Versorgung der Stadt mit Gemüse erleichtern, das auf den Inseln der Schären angebaut wurde. Der Kanal wurde eine teure und langwierige Angelegenheit. Es dauerte fast zehn Jahre, den ca. einen Kilometer langen, 9,5 m breiten und 2,1 m tiefen Kanal zu bauen. Im Jahre 1834 war er endlich fertig. – Um den Bau zu finanzieren wurde eine Gebühr verlangt: ein Schilling für Ruder, vier Schilling für ein großes Boot und acht Schilling für einen Lastkahn . Die Gebühr wurde 1881, abgeschafft.
• Heute ist der Djurgårdsbrunnskanalen ein beliebtes Ausflugsziel mit seinen schattigen Uferpromenaden, die mit Eichen und Ahorn bepflanzt sind. Zur Sommerzeit ist auch reges Treiben im Kanal, wenn sich Sightseeingboote, Freizeitboote und Sportboote dort drängeln. Seit 1994 ist der Djurgårdsbrunnskanalen auch Teil des ersten Nationalstadtparks der Welt, dem Ekoparken.

Die Brücke ist die einzige erhaltene Drehbrücke – wird aber  seit 1966 nicht mehr geöffnet.
Die Kosten für den Kanal und die Brücke belief sich auf 50.978 Kronen. Die Brücke ist 6,5 Meter breit swing und besteht aus zwei 20,8 Meter Gitterträger stütz Fahrbahn und gleichzeitig wirkt als Brückengeländer. Die Brücke erlaubt es nicht, entgegenkommenden Fahrzeugverkehr und ist daher Licht geregelt. Djurgårdsbrunnsbron und Djurgårdsbrunnsvägen, die über die Brücke führt, erhielt seinen heutigen Namen 1954.
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Anna (#7) – Koppartälten

Mein spezielles Ziel Gestern war der Haga Park (Hagaparken), wo under anderen die Kupferzelte stehen. Die waren mein Ziel fürs fotografieren Gestern. Und ich hatte sie zum Thema -Anna- gedacht..Leider war ich dann am Abend als ich nach Hause kam, völlig geschafft. Also kommt mein Beitrag erst heute.

○ Die Kupferzelte
• Als Koppartälten (Kupferzelte) wird eine aus drei Gebäuden bestehende Anlage bezeichnet, deren Fassaden nach Süden hin Militärzelten des römischen Heers nachempfunden sind und aus bemaltem Kupferblech bestehen. Sie waren ursprünglich die Wach- und Versorgungsgebäude der berittenen Leibgarde der königlichen Familie. Der für den Bau verantwortliche Architekt war Louis Jean Desprez (1787).

• Der Brand 1953
Das mittlere Zelt fiel 1953 einem Brand zum Opfer und wurde 1962–1964 unter Leitung von Ragnar Hjorth wiedererrichtet. Von 1977 bis 1978 wurden auch die hinteren Bauten renoviert, diesmal unter Leitung des Schlossarchitekten Torbjörn Olsson. Gleichzeitig entstand im vormals offenen Stallhof das so genannte Silberzelt.

• Heute befinden sich Cafés, Restaurants und das Parkmuseum in den „Zelten“.

Im Jahr 1983 wurde das Museum eröffnet. Nach dem Wiederaufbau weihte -Statens Fastighetsverk -2003 das Haga Park Museum mit einer neuen Ausstellung über den Park und seine Gebäude ein. Der Besuch im Haga Park Museum ist frei.


• Hagapark (schwedisch: Hagaparken) ist ein Park im englischen Stil in der schwedischen Gemeinde Solna. Der Park am Westufer des Sees Brunnsviken im Norden der schwedischen Hauptstadt wurde auf Initiative des Königs Gustav III. angelegt und grenzt direkt an Stockholm. Hier befinden sich mehrere kleine Schlossbauten, eine Schlossruine, mehrere Tempel, Museen, Pavillons und Stockholms ältestes Landgasthaus. Im Hagapark befindet sich auch der Königliche Friedhof Haga (Kungliga begravningsplatsen) mit Gräbern zahlreicher Mitglieder des regierenden Geschlechtes des Königreichs Schweden, darunter des 1973 verstorbenen Königs Gustav VI. Adolf.


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