…Punkt, Punkt, Punkt (2017) – #41 Nebel

LogoPunktPP Diese Woche bei Sunny ist das Thema –Nebel-  fog – dimma – nuage
(der Vorschlag ist von Myriade) –
○ Unter Nebel versteht man in der Meteorologie einen Teil der Atmosphäre, in dem Wassertröpfchen fein verteilt sind, und der in Kontakt mit dem Boden steht, wobei die Wassertröpfchen durch Kondensation des Wassers der feuchten und übersättigten Luft entstanden sind. ○ Nebel ist deshalb sichtbar, weil Licht aufgrund der Mie-Streuung gestreut wird, wodurch der Tyndall-Effekt auftritt und die eigentlich farblosen Tröpfchen sichtbar werden.

○ Smog ist ein Kofferwort aus dem engl.: smoke (Rauch) und fog (Nebel). Es bezeichnet eine durch Emissionen verursachte Luftverschmutzung, die insbesondere in Großstädten auftritt.
○ December, 1952: Die Erbsensuppe, die 12.000 Menschen getötet hat: die der Great Smog in London vor fast 65 Jahren erstickte.
• Aber der Große Smog war nicht romantisch. Es war mörderisch. Menschen und Tiere erstickten in grosser Anzahl, so dass es die schlimmste Friedenskatastrophe des 20. Jahrhunderts war.
• Ein dichter, grün-gelber Nebel erstickte die Straßen. Die Autos fuhren vorwärts, während die Fahrgäste auf den Motorhauben saßen und Anweisungen brüllten. Von hinten konnten die Fahrer nicht einmal bis zu ihren eigenen Scheinwerfern sehen.
• Mütter brachten ihre Kinder mit Taschentüchern und Schals über die Gesichter zur Schule.
• Ein Fußgänger erinnert sich an einen Motorradfahrer, der fragte: „Welcher Weg zur U-Bahn-Station?“
Quelle: Fotos und mehr zu dem Smog 1952 =>> By Ch.Stevens for the Daily Mail – Published: 19:53 EDT, 5 December 2012 |


(Fotos klicken, grösser sehen /Click photo to enlarge)

der fliegende…

Bananen-Mann…
„Alles Banane“ oder auch wie die Banane zu ihren Namen kam.

(der hängt hier bei mir in einem Lebensmittelladen-
da kam ich auf die Idee mal bissel nachzulesen)

19dezB 002
○ Die Bananen (Musa) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bananengewächse (Musaceae) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Die etwa 70 Arten kommen, bis auf eine Art in Tansania, alle im tropischen bis subtropischen Asien bis westlichen Pazifikraum vor. Einige Arten und Hybriden bilden essbare Früchte, von denen diejenigen der Dessertbanane (Musa × paradisiaca) zum Teil für die Nahrungsmittelproduktion angebaut werden.

○ Das „Fruchtfleisch“ vieler Sorten der Musa × paradisiaca und anderer Hybriden ist essbar. Die Zuchtbananen bringen es heute zusammen auf über 1000 Kreuzungen und Varianten.

○ Musa ist botanisch gesehen eigentlich eine Beere, auch wenn sie für uns nicht so aussieht. Ihren Ursprung hat sie in Südostasien, wo sie vermutlich bereits 5.000 Jahre v.u.Z. kultiviert wurde. Vor 2.000 Jahren (manche gehen noch einmal 2.000 Jahre zurück) kam die Banane nach Afrika. Im 6./ 7. Jahrhundert u.Z. könnte die gelbe Frucht dann bereits in Arabien angekommen sein, zumindest glaubt man. Mit den Arabern kam sie nach Europa, um genau zu sein, nach Spanien – das seinerzeit maurisch war. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erreichte die Banane schließlich Amerika, ein Dominikanermönch soll sie 1516 nach Mittelamerika gebracht haben.

○ Das Wort „Banan“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Finger“. Ihren wissenschaftlichen lateinsichen Namen „Musa“ hat die Banane dem schwedischen Botaniker Carl von Linné (1707-1778) zu verdanken, der die Pflanze nach dem römischen Arzt Antonius Musa (50 v. Chr.) benannte: musa sapientum (die Frucht des weißen Mannes).
○ Ja gut, es gibt auch eine andere Theorie, wonach das Wort Banane ursprünglich aus einer westafrikanischen Bantu-Sprache, dem Wolof, stammt. Die Experten streiten sich da noch.

○ Textilien
Bei den in Indonesien verbreiteten Faserbananen (Musa textilis), Abacá genannt, werden die sogenannten Manilafasern der Blattscheiden zu Netzen, Tauwerk und Garnen verarbeitet.
○ Etymologie
Es stammt ursprünglich aus einer westafrikanischen Sprache, vermutlich aus dem Wolof. Erst Jahrhunderte später bekam die Banane ihren wissenschaftlichen Namen, als der Botaniker Carl von Linné 1753 die Flora der Welt klassifizierte. Er nannte die Banane unter Verwendung der arabisch-persischen Bezeichnung ‏موز‎ / mauz für die Frucht Musa paradisiaca (für die Kochbanane) bzw. Musa sapientium (für die Essbanane).

(das Foto hab ich vor Jahren mal in Thailand gemacht)

ThailandBanan
○ Die Sängerin Joséphine Baker tanzte in den 20er Jahren in einem Rock aus Bananen.
○ Der Sänger Bill Ramseys sang in den 20ern das Lied „Ausgerechnet Bananen“


… la Compañía Frutera Inc.
se reservó lo más jugoso,
la costa central de mi tierra,
la dulce cintura de América.
Bautizó de nuevo sus tierras
como “Repúblicas Bananas”,
Pablo Neruda “Canto general”* –
****

Das Massaker unter streikenden Bananenarbeitern im kolumbianischen Ciénaga 1928 hat Gabriel García Márquez in seinem Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ literarisch verarbeitet.
Es waren die Bananenkonzerne, neben United Fruit, das sich heute Chiquita nennt, auch United Brand, die die mittelamerikanischen Länder beherrschten. Die Bezeichnung „Bananenrepublik“ steht bis heute als Synonym für ein korruptes, abhängiges Regime. –


Quellen: teilweise von Wiki, teilweise anderswo (Fotos von mir)

kompletierende Info bezüglich dem Namen DR

..und Fundus Fahrkarte von Frau Tonari..ich hoffe du Liebe hebst diese Fahrkarte weiterhin auf. Wenn nicht anders dann mir zuliebe 🙂

Deutsche Reichsbahn (nach 1945)  –  Deutsche Reichsbahn (1945–1993)

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 gingen die Teile der Deutschen Reichsbahn, die außerhalb der im Potsdamer Abkommen festgelegten neuen deutschen Grenzen lagen, in das Eigentum und die Verwaltung der jeweiligen Staaten über, auf deren Territorium sie sich nun befanden. Darüber hinaus übernahmen die Besatzungsmächte den Betrieb der verbliebenen Deutschen Reichsbahn in den jeweiligen Besatzungszonen, so dass auch die Organisation der Deutschen Reichsbahn zunächst in vier Bereiche aufgeteilt wurde.

In der amerikanischen Zone wurden die Reichsbahndirektionen Augsburg, Frankfurt am Main, Kassel, München, Regensburg und Stuttgart (für die Bahnen in Württemberg-Baden) der Oberbetriebsleitung United States Zone in Frankfurt am Main unterstellt. Die Reichsbahndirektionen Essen, Hamburg, Hannover, Köln, Münster (Westfalen) und Wuppertal wurden in der Reichsbahn-Generaldirektion in der Britischen Zone unter Generaldirektor Max Leibbrand in Bielefeld zusammengefasst. Entsprechend der Bildung der Bizone entstand 1946 daraus die Hauptverwaltung der Eisenbahnen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets. Sie verlegte 1947 ihren Sitz nach Offenbach am Main und nannte sich „Deutsche Reichsbahn im Vereinigten Wirtschaftsgebiet“. Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland erfolgte die Umbenennung in „Deutsche Bundesbahn“.

In der französischen Besatzungszone waren die Eisenbahnen in der Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen mit Sitz in Speyer zusammengefasst. Die Betriebsvereinigung umfasste die Eisenbahndirektionen Karlsruhe (in der US-Zone gelegen), Mainz und Saarbrücken. Nachdem das Saarland aus der französischen Zone herausgelöst wurde und eine eigene Staatsbahn – die Eisenbahnen des Saarlandes – erhielt, ging das restliche Netz der Eisenbahndirektion Saarbrücken auf die neue Direktion Trier über. Nach der Umbenennung in Deutsche Bundesbahn wurde die Betriebsvereinigung mit dieser vereinigt.

Die Staatsbahn in der sowjetischen Besatzungszone – ab 1949 DDR – behielt die Bezeichnung „Deutsche Reichsbahn“ aus statusrechtlichen Gründen bei. Im Potsdamer Abkommen wurde festgelegt, dass die Betriebsrechte in Berlin allein der Deutschen Reichsbahn obliegen. Eine Umbenennung hätte zum Verlust der Betriebsrechte in West-Berlin geführt. So behielt die Deutsche Reichsbahn die Betriebsrechte für den Eisenbahnverkehr einschließlich der S-Bahn im Westteil Berlins. Sie umfasste die Reichsbahndirektionen Berlin, Cottbus, Dresden, Erfurt, Greifswald, Halle, Magdeburg und Schwerin.

Die DDR war sich nicht sicher, ob sie in West-Berlin die Betriebsrechte behalten würde, wenn sich der Name der Deutschen Reichsbahn ändere, weil nur dieser seitens der Westalliierten die Betriebsrechte gewährt worden waren. Es bestand die Befürchtung, dass einer DDR-Staatsbahn, wie auch immer sie firmiert hätte, die Rechte hätten verweigert werden können. Für die DDR war es aber auch propagandistisch wichtig, die DR-Strecken in West-Berlin als eigenes Territorium deklarieren zu können. Dies führt bis zur Wiedervereinigung 1990 immer wieder zu Streitigkeiten zwischen östlichen, westlichen und alliierten Behörden wegen unterschiedlicher Rechtsauffassungen. Auch spielten Vermögenswerte der DR im Ausland, worüber sich DB und DR stritten, eine Rolle, den Namen zu behalten. Dies betraf besonders die Servicegesellschaft Mitropa.
Für die Bahneinrichtungen wurde die Bezeichnung Deutsche Reichsbahn beibehalten. Auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) wurde die Deutsche Reichsbahn beauftragt, den geregelten, schienengebundenen Güter- und Personenverkehr im Gebiet der SBZ wiederaufzunehmen (Befehl Nr. 8 der Transportabteilung der SMAD). Mit Zustimmung der Westalliierten wurden die gesamten Anlagen in den drei Westsektoren Berlins von der Deutschen Reichsbahn betrieben (Fernbahnnetz, Bahnhöfe, Betriebswerke und Verwaltungseinrichtungen der Bahn). Das betraf auch die S-Bahn in den drei Westsektoren von Berlin. Nach dem ersten Berliner S-Bahn-Streik im Sommer 1949 wurden der Reichsbahn jedoch auf alliierte Anordnung die Nutzungsrechte des nicht unmittelbar dem Betrieb dienenden Vermögens und der Liegenschaften in West-Berlin entzogen und der Verwaltung des ehemaligen Reichsbahnvermögens (VdeR) unterstellt.

Da ich ja mit der DR viel zu tun hatte, berufsbedingt im internationalen Grenzüberschreiteden Verkehr..hab ich die letzte Ausgabe der Kursbuches der DR und die Streckennetz Map aufgehoben. Und die werde ich nie abgeben..Auch wenn ich schon Angebot von Sammlern dafür bekommen hab 🙂

Das erste gemeinsame Kursbuch DB/DR 1991/1992 habe ich auch aufgehoben..

KBgemeinsam9192