B-S-u-M (# 5) – wer kennt ihn nicht..

Heute hab ich keinen schönen Brunnen, sondern Sherlock Holmes – Mein Beitrag – Nr 5 – zu Lucie misslu -BSuM .  (Ich war das letzte mal in London vor ca 2 Jahren, und hab diese Fotos gemacht).
Sherlock Holmes ist eine vom britischen Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle geschaffene Kunstfigur, die in seinen zur Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts spielenden Romanen als Detektiv tätig ist. 1886 skizzierte Doyle, während er als Arzt in Southsea, Hampshire, tätig war, erste Entwürfe zu einer Geschichte um einen rational arbeitenden Detektiv namens Sherrinford Holmes, der mit seinem Freund Ormond Sacker in der Baker Street 221b in London lebt.
Holmes sieht sich als Ergänzung oder Alternative zum police detective (dt.: Kriminalpolizist). Mitunter bittet auch die staatliche Polizei (z. B. in Gestalt des Inspektors Lestrade von Scotland Yard) um Holmes’ Unterstützung.
Erzähler der meisten Geschichten ist der praktisch veranlagte, bodenständige Dr. Watson, der enge Freund und zeitweilige Mitbewohner des Detektivs, dem die Rolle des Chronisten zufällt. In der Londoner Baker Street bekam im 20. Jahrhundert ein Haus die Nummer 221b, darin befindet sich heute ein Sherlock Holmes Museum.

Holmes’ „Wiederauferstehung“
1901 wurde Doyle von einem Freund auf eine Legende aufmerksam gemacht, nach der eine Familie im Dartmoor von einem geheimnisvollen Geisterhund verfolgt wurde. Doyle war fasziniert von dem Stoff und entschied, daraus einen neuen Roman mit Sherlock Holmes zu machen, der vor seinem Tod in der letzten Kurzgeschichte spielen sollte. Der große Erfolg des Romans The Hound of the Baskervilles (dt.: Der Hund der Baskervilles).

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Schwarzhäupter-Bruderschaft&Museum – (Nr 19)

Donnerstag Kalle’s Idee der Türendonnerstag, meine Tür Nr 19 ist diesmal in Tallin (Estland) zu sehen. Es ist schon einige Jahre her seit ich dort war. Die erste Tür ist der Eingang zum Stadtmuseum.


Das Gebäude des Stadtmuseums stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die älteste Daten im Grundbuch stammen von 1363. Mehrere Gebäude waren auf dem Gelände im Mittelalter: eine Wohnung mit einer Speicherkapazität auf dem Boden, und Getreidespeicher. Sie wurden alle erst unter dem gleichen Dach im 18. Jahrhundert gebracht. Die Eigentümer waren immer die Bürger mit großem Renommee – Stadträte, Rat Sekretärinnen und Kaufleute. Das Gebäude wurde mehrmals umgebaut. Der Keller, die Bautradition des 14. und 15. Jahrhunderts folgt noch einige Details typisch mittelalterlichen Tallinn: Deckenbalken mit Steinplatte bedeckt, Reste der calorifier Heizung, einen Brunnen und einen kleinen Kamin.

Schwarzhäupter-Bruderschaft– Das Haus der Schwarzhäupter-Bruderschaft ist so ziemlich das einzige erhalten gebliebene Renaissance-Gebäude in Tallinn. Die Bruderschaft der Schwarzhäupter entstand 1399. Sie vereinigte junge, unverheiratete Kaufleute, bevor diese als Mitglieder der Großen Gilde akzeptiert wurden. Von der anderen Tür (links) weis ich leider nichts.
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Die Tallinner Altstadt wurde 1997 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt als „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“.

Macht hoch die Tür (Nr 2)

Kalle’s Idee der Türendonnerstag.  Bei Kalle könnt ihr näheres lesen.

Die zweite Tür ist in Sigtuna am Rathaus zu sehen. Die Tür ist recht schlicht, aber die Verziehrung rund um und über der Eingangstür schön.

Die Tür war offen, ich fragte den Wächter ob ich sie kurz zumachen dürfe um sie zu fotografieren. Das war kein Problem, er macht sie für mich zu und dann wieder auf. Fand ich nett von ihm. Normalerweise sind da immer viel Leute, ich hatte aber Glück und konnte das Rathaus ungestört ohne Leute im Weg fotografieren.

Sigtuna Rathaus befindet sich am Stor Torget von Sigtuna und ist, dass kleinste Rathaus Schwedens das noch existiert bzw steht. Es entstand auf Initiative von Bürgermeister Eric Kyhlman und wurde 1744 eingeweiht. Im Dezember 1948 wurde die letzte Ratssitzung in diesen Rathaus abgehalten. Heute ist es Museum und man kann sich auch trauen lassen.
Das kuriose, wir haben uns dort damals trauen lassen…*schmunzel* Es war mitten im Winter und minus 30 Grad.