..Punkt, Punkt, Punkt #7 – Heimat

LogoPunktPPSunny lädt uns sonntags zum Projekt “Punkt.Punkt.Punkt.” ein, bei dem wir zu einem vorgegebenen Thema passende Bilder beisteuern dürfen/können. – Das Thema ist diesmal –Heimat-  Ich bin sehr spät mit meinen Beitrag, weil mir nichts einfiel, oder besser gesagt weil ich mich überall heimisch fühle. Meine Geburts Heimat vergesse ich nie, sie ist fest in meinen Herzen verankert..Auch wenn es politisch sehr unangenehm war die Jahre. Es war eine -Diktatur – Besonders in der Schule war es schwierig. Es war ein geteiltes Land das keine Freiheit zulies. Dann kam die Zeit für uns in Nord (West)Deutschland. Die Stadt habe ich Anfangs „gehasst“, weil meine Mom dort so früh starb. Später lernte ich die Stadt durch meine Besuche und aus der Perspektive des Erwachsenen besser kennen und wie gesagt nach all den Jahren bekam ich eine andere Perspektive von dieser Stadt. Nunmehr fahre ich gerne hin. Inzwischen ist es ein Weile her. Und nachdem meine (unsere) Mom starb, bin ich ziemlich schnell ausgewandert nach Schweden. Erst nach Norschweden und viele Jahre später nach Stockholm. Hier wohne ich immer noch, und fühle mich wohl und absolut heimisch. Ich spreche schwedisch völlig akzentfrei. – das ist die absolute Vorraussetzung sich in einem Land total heimisch zu fühlen. Das war für mich selbstverständlich !! – Und das ist ein guter Rat an alle diejenigen die heute in einen anderen Land leben wollen. Aber leider gibt es viele die das nicht so sehen :(( –

HBuntFlagg So könnte ich mir -Heimat- vorstellen wie auf diesen Bild..*lächel
In fast allen Ländern Europas (ich habe alle auser Albanien besucht) fühle ich mich ebenso heimisch…Andere Länder/Inseln (auserhalb Europas) waren alle interessant, aber ob ich dort leben möchte, die Frage habe ich mir bisher nicht gestellt..Es war einfach nicht aktuell. Zurück nach Deutschland -darüber hab ich vor etlichen Jahren schon mal einen Gedanken geschenkt..Jetzt – nein das ist für mich nicht mehr aktuell…Früher konnte ich mir vorstellen in Paris zu leben..Ich war ja so oft dort…Habe mich immer gleich heimisch gefühlt..


Stockholmer Synagoge – (teil 3 vom 18.4)

Endlich bin ich, was ich schon lange wollte in aller Ruhe die Stockholmer Synagoge anschaun und zu fotografieren. Auch für Vivi.  Hab mir alles auch rundum angeschaut. Leider ging es nur von ausen. Erst im Juni kann man als Einzel Person von innen sehen. Fast das ganze Jahr sonst nur mit Gruppen möglich. – Aber nun erst mal der Anfang..Es hängt ja besonders zusammen..Und wer Raoul Wallenberg ist sollten eigentlich alle Erwachsenen wissen..

Raoul Wallenbergs Unterschrift, das Symbol der Erlösung, eingearbeitet im Monument der Künstlerin Kirsten OrtwedsHommage à Raoul Wallenberg“ am Raoul Wallenberg-Platz im Zentrum von Stockholm von Willy Gordon geformt.

Kirsten Ortwed Gedenkstätte – „Hommage à Raoul Wallenberg“ – im Hintergrund der Raoul Wallenberg
Platz am Nybroplan in Stockholm wird von einer Granitkugel ergänzt..

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„Die Straße war gerade als Juden weggeführt wurden, um getötet zu werden
Die Straße war holprig, gefährlich und voller Hindernisse, als Juden versuchten, den Mördern zu entkommen.“

In 24 verschiedenen Sprachen ist der Text hier (in der Kugel) eingraviert…


Aaron Isaak :
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○ Aaron Isaak (Aaron Isaac, Aron Isak; hebräische Namensform nach der Grabinschrift: ‏ר‘ אהרן ב’ר יצחק מבריצן‎; * 16. September 1730 in Treuenbrietzen, Brandenburg; † 21. Oktober 1816 in Stockholm, Schweden) war Gründer der Jüdischen Gemeinde in Stockholm und erster Jude, der sich in Schweden niederließ, ohne zur lutherischen Kirche zu konvertieren.
○ Als Sohn eines Kaufmannes aus Treuenbrietzen ließ er sich in der damaligen Universitätsstadt Bützow im Herzogtum Mecklenburg-Schwerin nieder, wo er als Gehilfe des Graveurs und als Händler arbeitete. Von einem schwedischen Offizier erfuhr er, dass es an Handwerkern dieser Art in Schweden mangelte. Er kam deshalb 1774 nach Schweden und ließ sich dort mit Frau und Kind nieder. 1779 erteilte der Reichstag den Juden die Erlaubnis, in Stockholm und höchstens drei weiteren Städten eine Synagoge zu errichten.
○ Als Graveur wurde Aaron Isaak für den Krieg mit Russland 1788 Armeelieferant, 1789 auch Hoflieferant.

Sie ist nicht so gross wie z.B. die in Berlin oder in anderen Städten und hat auch keine Kuppeln..aber ich finde sie schön. Es sind viele alte Historische Häuser rund um, also wenig Platz.
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(Fotos klicken,grösser sehen)

-Teil 3 war das letzte vom18.4 –