Einweihung (18.3.2018)

Am Sonntag den 18. März 2018 war es soweit, dass der Klockenturm über Sigtuna klang.
• Der Glockenturm, der 2016 niederbrannte, war neu erbaut und klingt wieder über Sigtuna. Am Sonntag kamen Hunderten von Menschen aus der Gemeinde Sigtuna und anderen Gemeindebewohnern. Im Zusammenhang mit der Einweihung war auch Gottesdienst.

Ich hatte mir vorgenommen unbedingt hinzufahren und bei der Einweihung dabei zu sein. (war ja öfters wärend der Bauzeit dort, und freude mich wie der Neubau voranging).
Bevor alle Menschen kamen, war ich am Anfang kurz vorsichtig innen im Turm schauhen. (es war keine Besichtigung in dem Sinne). Und wegen meinen Schwindel konnte ich nicht die Treppen zu den Klocken hoch steigen. Aber ich konnte den Innenraum und Treppe fotografieren.

Es kamen mehr Menschen zum -Klockbacken- zur Einweihung.  (nicht nur ältere Menschen sondern auch Familien und junge Leute). Das war erfreulich.

Nachdem die Priester die Klocken (und Turm) eingeweiht hatten, fingen die neuen Klocken an zu läuten. Das war ein schönes Gefühl. – Nun werden die Klocken im Klockenturm wieder zweimal am Tag, für Frieden läuten.

„Einweihung (18.3.2018)“ weiterlesen

Freitag 9.2 – Gestern…

Weil die Sonne nur so strahlte war ich wieder am Tag in Sigtuna. Klar musste ich schaun wie es mit dem Klockenturm Bau voran ging. Siehe da, sie scheinen mit dem Bau fertig zu sein. Schön schaut das aus. Sie haben ganze Arbeit geleistet. Kein Mensch war in der Nähe, und niemand konnte mir sagen ob die Klocken inzwischen auch aufgehängt sind. Im Museum wusste man es nicht, also werde ich versuchen, später es anderswo zu erfahren..Ich möchte ja so gerne, die Klocken hören, wenn sie wieder (wie zuvor) für Frieden läuten.
=>mehr darüber hier

Dann bin ich mal wieder zur Sankt Per Kirchenruine gelaufen. Da war ich lange nicht. Dort ist auch das  Pfarrhaus (Prästgården)– (Es gibt drei Kirchenruinen in Sigtuna- Sankt Olof/ Sankt Per und Sankt Lars)
St.Per Kirche kann wahrscheinlich direkt mit der königlichen Macht und als die Kathedrale der Erzdiözese angesehen und verbunden werden und gilt als die ärkestiftets Kathedrale vor dem Umzug nach Gamla Uppsala im Jahr 1190.- Wahrscheinlich wurde die Kirche in zwei Etappen in den 1100er Jahren gebaut. Der östliche Teil mit Kor, zentralen Turm und das Kirchenschiff wurde in den frühen 1100er Jahren gebaut, während das Schiff und Westturm später hinzugefügt wurden. Seit 2015 ist die Ruine wegen Gefahr des Zusammenbruchs gesperrt. Man kann aber rundrum laufen, nur eben nicht ins „Innere“.

Danach bin ich runter zum Mälaren wie immer gelaufen 🙂 Ich war ein wenig überrascht, dachte garnicht das er so schnell zugefroren ist. Da hatte man sogar Gehwege geschaufelt..Etliche sind da vor allen Schlittschuh (Langlauf) gelaufen..Aber viele einfach nur spazieren gegangen.

(Fotos klicken, grösser sehen)

Tick Tack – U(h)rig # 12

Frau Waldspecht möchte von uns einmal in der Woche (möglichst Freitags) eine Uhr sehen. Also vierundzwanzig Wochen lang Zeitmesser in allen Größen, Farben, Variationen.

Die Uhr Nr 12 – Der Klocken(Uhren) – Stabel/Turm gehört zum Schloss Steninge und steht im Park. Det schöne Klockenturm wurde von Baumeister Johan Anderson Onswig 1690 gebaut. Der Klockenturm hat einen grossen Kulturhistorischen Wert.

Schloss Steninge, etwa 30 km nördlich von Stockholm bei Märsta (also bei mir um die Ecke) in der schwedischen Provinz Uppland gelegen, ist ein kleines Schloss in italienisch beeinflusstem Barockstil.

Die erste bekannte Eigentümerin, Frau Katarina zu Steninge, erwähntes 1299.
Im späteren Teil des Mittelalters gehörte das Schloss dem Geschlecht Oxenstierna, Under anderen Bengt Kristiernsson (Oxenstierna) und seinem Sohn Kristiern Bengtsson (Oxenstierna), welcher beim Blutbad in Stockholm umgebracht wurde. Greve Karl Gyllenstierna lies das jetztige Schloss 1694-1698 nach Plänen von Nikodemus Tessin neu bauen d.y. Einweihungfest war im Augusti 1705 mit der
verwitweten Königin Hedwig Eleonora als Ehrengast.
Durch Kauf ging das Gut 1736 an Generallöjtnant Hans von Fersen. Seine Witwe machte es 1747 zu Fideikommiss.

Es weist Einflüsse des italienischen Barocks, wie er sich in den Villen Andrea Palladios manifestiert, auf und ist einzigartig in der schwedischen Barockarchitektur. Das Schloss bildete mit dem Garten eine architektonische Einheit, die durch Terrassen, Freitreppen, Pavillons u.a. geschaffen wurde. Vom ursprünglichen Garten sind heute nur noch kleine Reste erhalten.
Das Schloss ist in privatem Besitz und steht unter Denkmalschutz.


hier kann man auch die Google map von Anette für die Uhren =>> sehen.