Anna #36 – Lappland usw..

Lange ist es her, seit ich in dieser Gegend war. Ich war mal mit Freunden dort.


♦ Jukkasjärvi Kirche
Der älteste Teil von Jukkasjärvi Kirche ist der zentrale Teil von 1607. Die beiden anderen Teile wurden 1726 hinzugefügt, als die Kirche wieder aufgebaut wurde. Der Glockenturm wurde in den 1740er Jahren hinzugefügt.

♦ Die Gräber unter dem Kirchenboden – Im Zusammenhang mit der Instandsetzung der Kirche im Jahr 1907 wurde der Bretterboden im Chor aufgebrochen. Man fand unter anderem eine gepflegte schwarz gestrichene Kiefernkiste. Als Sie den Sarg öffneten, wurde ein mumifizierter Körper einer jungen Frau in einem vollständig erhaltenen Kleidung aus dem 18. Jahrhundert gefunden. Sie trug auch einen Fecher in der Hand.
– Bei einer genaueren Untersuchung im Jahr 1947 wurde festgestellt, dass 86 Leichen unter dem Kirchenboden liegen. Es gibt Priester, Lehrer, Samier, Siedler, Kinder, Männer und Frauen.


♦ Bror Hjorth (Bildhauer und Maler) hat das Altarbild gemacht, ein Geschenk von LKAB. Sie wurde anlässlich des 350-jährigen Bestehens der Kirche im Jahr 1958 übergeben. Das Altarbild ist ein in Teakholz geschnittenes Triptychon. In der Mitte steht eine christliche Figur und auf den Seitengemälden ist ein Teil des Lebens des Priesters Lars Levi Laestadius zu sehen. Vor der Eröffnung des Altarbildes wollte Bror Hjorth ein Taufbecken in der Kirche. Jukkasjärvi Einwohner Vilhelm Isaksson erhielt die Aufgabe, einen herzustellen. Er musste Axt laut Bror Hjort nur als Ausrüstung benutzen.

♦ Rechts in der Kirche (siehe Foto) hängt ein Votivschiff in Form eines Lotsenbootes. Diese wurden auf dem Fluss Torne verwendet, um Passagiere über das Wasser zu transportieren. Die 1 Meter lange Skulptur wurde 2006 von Thomas Qvarsebo (Bildhauer) erstellt und anlässlich des 400-jährigen Bestehens der Kirche erworben.


♦ Jukkasjärvi ist eines der ältesten Dörfer in Norrbotten. Das Kirchengebäude mit seiner einzigartigen Bauweise ist wie das Eishotel auch ein beliebtes Besuchsziel.
– Die Lage am Torneälven in der Nähe des Sees Sautusjärvi war ein strategischer Ausgangspunkt sowohl für die Fischerei als auch für den Handel. Verschiedene Nährstoffe waren schon immer wichtig. Rentierhaltung, Viehzucht, Jagd und Fischerei waren das Rückgrat. Meißel wie Maurerarbeiten, Leimkochen, Teerbrennen und Basteln waren wichtig. Das Sägewerk Laxforsens und später auch LKAB haben Arbeitsplätze geschaffen.
– Sowohl die Kirche als auch den alten Marktplatz, heute eine antike Stätte.



Artis Projekt
(Nächtes mal 5.Juni)

„T“ in die neue Woche 2019/36

♦ Die finnische Kirche (finnisch: Suomalainen kirkko), ursprünglich Fredriks kyrka, ursprünglich Lilla Bollhuset, ist ein Kirchen-gebäude und eine Pfarrkirche der finnischen Gemeinde innerhalb der schwedischen Kirche in Slottsbacken 2 B – C in der Altstadt von Stockholm.

♦ Das ursprüngliche Gebäude hat einen wichtigen Platz in der schwedischen Theatergeschichte und wurde im 17. Jahrhundert manchmal als Theater genutzt.
Bereits im 16. Jahrhundert fanden in der aufgelösten Kirche der Schwarzen Bruderschaft finnische Gottesdienste statt. Nach dem Abriss des Klosters hatte die Gemeinde keinen bestimmten Ort. Zu verschiedenen Zeiten konnte die Gemeinde in den Großen Kirchen, die Deutsche Kirche, die Riddarholm-Kirche und die Katarina-Kirche  für den Gottesdienst genutzt werden.

♦ Das Gebäude wurde zwischen 1648 und 1653 von Georg Sippel als Erweiterung des Großen Ballhauses errichtet und war ursprünglich ein Ballsportraum. Zwischen 1662 und 1686 wurde es oft von Theaterfirmen in Stockholm als Theater genutzt.
♦ Im Jahr 1725 konnte die finnische Gemeinde „Lilla Bollhuset“ kaufen. Das gesamte Gebäude wurde unter der Leitung des Architekten Göran Adelcrantz in eine Kirche umgewandelt. Die neue Kirche wurde am 19. Dezember 1725 eröffnet.


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„T“ in die neue Woche 2019/34

♦ Eingang zur
Russisch orthodoxe Hl. Paraskeva Kirche. (Didžioji g. 2 – LT-01128 Vilnius)
Einige Jahre her, seit ich dort war. In Vilnius gibt es sehr schöne Kirchen. Alle hab ich nicht besucht,das lies die Zeit dann doch nicht zu.


Seit 1994 ist die Altstadt von Vilnius als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.

♦ 1345 wurde der Holzbau der Kirche der Hl. Paraskeva über dem heidnischen Heiligtum des Ragutis errichtet. Dieser brannte um 1600 ab und wurde kurz darauf als Steinbau wiedererrichtet. Von 1611 bis 1655 gehörte sie zu den unierten Kirchen in Vilnius.
Eine große Ehre wurde der Kirche der Hl. Paraskeva zuteil, als in den Jahren 1705 und 1708 Zar Peter I. sie besuchte und ihr Fahnen schenkte, die er im Feldzug gegen Schweden erbeutet hatte. Bei seinem ersten Besuch soll er eben hier seinen äthiopischen Pagen, Abraham Petrowitsch Hannibal, getauft haben. Im 19 Jh. wurde die Kirche zerstört und dann 1864 erneut, im neo-byzanthinischen Stil durch den Architekten Nikolay Chargin, aufgebaut.

♠ In der Literatur wird die Kirche der Hl. Paraskeva eher selten erwähnt, findet jedoch vor allem in autobiographischen Werken Puschkins eine Erwähnung als Ort der Taufe seines Großvaters.

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„T“ in die neue Woche 2018/28

♦ Hoch oben auf dem Jägar-berget (Jägerberg) auf Norra Djurgården in Stockholm steht eine spezielle Kirche, die ich schon lange mal von innen sehen möchte. Leider ist mir das bisher nicht gelungen. Mal sehen ob es im neuen Jahr gelingt.

Haupteingang zur Kirche

♦ Historik -Hjorthagens Kirche:
1907-09 wurde die Kirche in Hjorthagen von Carl Bergsten dem Architekt errichtet. Die Innendekoration wurde vom Künstler Eigil Schwab und dem Bildhauer Tore Strindberg durchgeführt. Das Innere der Kirche ist einzigartig mit wunderschönen Gemälden im Jugendstil.
♦ Auf Karten vom 12. Jahrhundert kann man sehen, dass das heutige Hjorthagen eine Insel war, die Husarne und Husarhagen hieß. Es hat nichts mit den Husaren zu tun. Husar ist eine alte Pluralform eines Hauses. Der Schwerpunkt sollte daher auf der ersten Silbe liegen. Der Name bleibt in Husarviken, neben Hjorthagen.
♦ Der Name Hjorthagen erhielt das Gebiet im frühen 19. Jahrhundert, als Hirsche aus dem Jagdpark Djurgården dorthin gebracht wurden. Später zogen sie nach Gripsholm, als die Stadt Stockholm Ende des 19. Jahrhunderts das Land kaufte. ==> Hjorthags Epoche als Industriestadtteil beginnt damit, dass die Stadt zunächst einen Hafen, Värtahamnen, dann eine Gasanlage, das Värta Gaswerk und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kraftwerk, Värtaverket, errichtete.  davon schon berichtet <==


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