in Dalarna nun auch Land gekauft

Google: „Avesta ist ein attraktiver Ort für uns
Jetzt ist es klar, dass Google Land in der kleinen Gemeinde Horndal (Gemeinde Avesta) gekauft hat. – „Wir haben 109 Hektar Land in der Gemeinde Avesta gekauft“, sagt Farshad Shadloo, Kommunikationsmanager bei Google zu SVT News Dalarna.
Er sagte gleichzeitig, dass es derzeit keine konkreten Pläne für den Bau von Computer-hallen gibt. Laut Farshad Shadloo möchte das Unternehmen sicherstellen, dass es eine Reihe von Möglichkeiten für den Bau von Datenhallen in ganz Europa gibt. Im Juni stimmte Google zu, dass sie Land in Dänemark gekauft haben.

  • Warum haben sie sich für Horndal entschieden?

– „Normalerweise betrachten wir verschiedene Faktoren, und Avesta ist für uns ein attraktiver Ort“, sagt Farshad Shadloo.
Er meinte, dass der Dialog mit der Gemeinde gut funktioniert hat. Das Unternehmen hat auch berücksichtigt, dass es ein gutes Angebot an Arbeitskräften, Zugang zu erneuerbarer Energie und anderer Infrastruktur gibt, die wichtig sein können, wenn das Unternehmen entscheidet, Computerhallen in Horndal zu bauen.
Quelle: SVT- E.Stenback – Publicerad: 13 oktober 2017 10.38


Inzwischen sind ja auch diese in Schweden:  Facebook in Luleå, Digiplex in Upplands Väsby und die chinesische Block-Kettenfirma Canaan Creative in Boden. Und bald Amazon Web Services in Mälardalen.

Facebook begann in Luleå 2011 mit der Errichtung seiner ersten Serverhalle außerhalb der USA. Das Unternehmen, das das Rechenzentrum Pinnacle Sweden betreibt, erzielte 2015 einen Umsatz von 1,6 Milliarden SEK. Die Zahl der Mitarbeiter betrug 20 Mitarbeiter. Die Holding Facebook Schweden beschäftigt keine Mitarbeiter.
○ Wie viel Geld Amazon in Schweden investiert, will der Internetriese nicht angeben, aber es sind drei Rechenzentren, also mehr als Facebook bisher unternommen hat. Im Laufe der Zeit kann es Milliarden Dollar sein, sagt das Unternehmen im Interview mit Di Digital. – Quelle: DigitalDi.se -S. Carlsson tisdag 4 april 2017


Comment von mir: ich finde/fand das interessant.

eine „Republik“ der Künstler (Teil V)

Hatte ja von dieser meiner Reise nach Vilnius 2015 recht viel geschrieben :)..Aber dann habe ich vergessen von diesen speziellen Altstadtviertel Užupis zu schreiben..Da das ziemlich „kurios“ ist, wollte ich doch noch einiges dazu schreiben..

catsDas Vilniusser Altstadtviertel Užupis befindet sich östlich der Vilnia (Vilnelė).  Der Name Uzupis bezieht sich gerade auf diese topographische Lage und bedeutet wortwörtlich „hinter dem Fluss“. Užupis wird manchmal mit dem Pariser Montmartre und der Kopenhagener Christiana verglichen. Užupis ist eine „Republik“ der Künstler.
img_4875Seinen besonderen Charme machen nicht nur die zahlreichen Cafés und Ateliers aus, sondern auch sein Status als unabhängige Republik Užupis, der zurückgeht auf das Jahr 1997, als Künstler nicht ohne Ironie eine eigene Verfassung verabschiedeten, der zufolge jeder Mensch beispielsweise „das Recht zu jeder Nationalität“ hat. Das Parlamentsgebäude ist das Café Užupio Kavinė („Café von Užupis“).
Es hat eine eigene Hymne, eine Verfassung, einen Präsidenten, einen Bischof, zwei Kirchen, einen der ältesten Friedhöfe in Vilnius – den Bernardinerfriedhof, und einen Patron – den bronzenen Engel von Užupis.

bernfrhofvilcollage1In Užupis, zwischen der Polocko und der Žvirgždyno Straße sowie der Vilnia, befindet sich der 3,87 ha große Bernhardiner-friedhof. Er wurde 1810 eingerichtet und wird vom Bernhardinerkloster verwaltet. Auf dem Friedhof gibt es ein Kolumbarium, in dessen Nischen man die Särge stellte und anschließend zumauerte. 1827 wurde eine Kapelle gebaut, die eine unterirdische Krypta mit Katakomben hat. Im 19. Jh. war dieses Territorium für die Vilniuser ein beliebter Platz für Spaziergänge; an den Friedhof erinnert der Park.

p30155collageEs ist eines der ältesten Viertel von Vilnius, das schon in historischen Quellen des 16. Jahrhunderts erwähnt wird. Im Altertum drehten sich hier die Flügel vieler Mühlen. Es war die Vorstadt der Armen, in der vorwiegend Handwerker wohnten. Eine Zeit lang befand sich in der Nähe ein Rotlichtviertel. In der Sowjetzeit war Užupis sehr vernachlässigt und bekam den Ruf eines der gefährlichsten Stadtteile von Vilnius. Im Laufe der Zeit begannen sich in den preiswerten Häusern von Užupis Künstler anzusiedeln. Ganz in der Nähe, nur hinter einer Brücke, befand sich die Kunstakademie. Heute finden in Užupis Festivals der alternativen Mode statt. Es werden Konzerte, Ausstellungen, Poesielesungen, Theateraufführungen und originelle Feste veranstaltet. Užupis ist zu einem der teuersten Prestige-Stadtteile von Vilnius geworden.

undin2Der Name „Užupis“ an sich bedeutet „Ort hinter dem Fluss“. Der Fluss Vilnia, auch Vilnelė genannt, ist ein untrennbarer Teil von Užupis. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass eine bronzene Nixe, auch „Fräulein von Užupis“ genannt, ein weiteres Symbol dieses Stadtteils ist. Der Schöpfer der Nixe ist der Bildhauer Romas Vilčiauskas.
Die Nixe sitzt in einer Nische am Flussufer der Vilnia. Man sagt, dass gerade sie die Menschen aus der ganzen Welt nach Užupis locke. Die, die dem Zauber der Nixe nicht widerstehen können, bleiben in Užupis für alle Ewigkeit.

Die Unabhängigkeit wird alljährlich am 1. April gefeiert. An diesem Tag hält Užupis Wahlen und Umzüge ab. Außerdem gibt es nur an diesem Tag eine eigene Währung und Grenzkontrollen.
angelofuzupisviln
Am 1. April 2002 wurde auf dem Hauptplatz des Viertels ein Denkmal enthüllt, das zu einem neuen Symbol von Užupis geworden ist. Die Skulptur (vom Bildhauer Romas Vilčiauskas) stellt einen Engel dar, der Trompete spielend die Erneuerung und die künstlerische Freiheit des Stadtteils symbolisiert. Seither wird Užupis auch „Engelsrepublik“ genannt.

1) kanalizacijas
2) Vilnius Teil I- Ankunft
3) Zugreise Vilnius-Moskva
4) Vilnius-Teil-II
5) Vilnius-Teil-III
6) Vilnius-Teil-IV-choralsynagoge


Das wars von dieser Reise 🙂