Insel – Öja-Landsort (Teil 2)

Endlich komme ich dazu weiter zu berichten (Teil 2) vom Insel-Ausflug nach – Landsort (Öja) – Wir waren also angekommen und alle gingen an Land. Die beiden Männer die das Schiff steuerten gingen auch an Land. Sie hatten Pause bis zum Abend und verschwanden auf der Insel. Die Insel ist etwa 4,25 Kilometer lang und 600 Meter am breitetsen, und sehr sehr steinig. Das Dorf (ein wichtiger Hafen der Insel) befindet sich auf dem südlichen Teil der Insel, es gibt zwei Häfen, eine auf der Ostseite (Österhamn) und eine auf der Westseite (Västerhamn). Heute leben hier etwa 30 Menschen und eine größere Anzahl von Sommergästen, die ihre Häuser hier haben. Sommergäste sind hier ganzjährig, vor allem am Wochenende und Urlaub; Die Mehrheit von den Sommergästen haben Vorfahren, die hier lebten und arbeiteten.
Die ansässigen Kinder pendeln Werktags in die Schulen nach Nynäshamn und Ösmo. Im Jahr 2006 wurde Landsort im August über Glasfaserkabel von Torö mit „InterNet-Breitband“ verbunden (und wurde von Nynäshamns Kommun bezahlt). das scheinen sämtliche Briefkästen für alle Bewohner der Insel zu sein. Praktisch und logisch sie an einen Ort zu sammeln. Denn einige Häuser stehen nicht gerade dicht beieinander.
..das erste was man sieht ist dieser Turm. Hoch bin ich da nicht. Zum Thema Lots (englisch loadsman ‚Geleitsmann‘). International wird er heute als Pilot bezeichnet. Pilot steht auch an den Lotsbooten. Die Pilotbotte sind in Schweden rot. Erst 1678 bestimmte das Seerecht, dass die Seefahrer verpflichtet waren, Lots anzuvordern. Durch königlichen Beschluss beauftragt 1. März 1680 an Viceamiralen-Werner-von-Rosenfelt, dass in Küstenstädten und andererseits von ihm ernannten Orte Lotsen einsetzen müssen. Ich lief also durchs Dorf und ging etwas weiter südlich..Es sind keine richtigen Wege auserhalb des Dorfes. Manchmal muss man bissel klettern. Ich hatte ein ganz bestimmtes Ziel,  mehr dazu im Teil 3…

wie ihr sehen könnt muss man zwischendurch krakseln. Aber ich war fit an dem Tag, und es war so spannend 🙂 Und die Sonne war mir hold.

Seit wann die Insel bewohnt ist, ist unsicher, jedoch hat die  „Schären Fischerei“ alte Vorfahren. In der Stadt Trosa wird im „Privilegiebrief“ von 1454 belegt, dass Trosas Bewohner das Recht hatten, „in der Royal Allmännings Gewässern“ zu fischen.  Am 16. Juli 1719 war die Russen in Nynäshamn. Sie kamen aus dem Norden des Schären Trails. Die Bevölkerung auf der Flucht von Öijan konnten Brandwolken dort sehen.
Am 17-18 Juli 1719 gingen die Russen über in den Teil. Wenige Stunden nach der Ausschiffung war die Insel in Flammen von Süden nach Norden. Nur ein Haus wurde geschohnt, der Grund war eine alte Frau, die dort in dem Haus wohnte gerade am Gross-Backen war. Die Russen nahmen ihr Brot und ließen sie und ihr Haus im Austausch verschont.
und dann sah ich etwas in der Ferne..ich fragte noch zwei Damen die vor einem Haus standen, ob das was ich sah das war nach was ich suchte. Ja aber…

..Die Fortsetzung und Rückfahrt folgt baldigst im Teil 3.

und hier kann man nachlesen
=> mein Plan
=> Insel Grinda
=> Insel Öja-Landsort (Teil 1)

ich hab einen Plan :)

Pläne soll man ja immer haben, sagt man (natürlich auch durchführen soweit möglich), das hält jung..*schmunzel* …Mal sehen ob sich ein Teil davon verwirklichen lässt. Ich wollte damit dieses Jahr anfangen und dann nächsten Sommer weiter machen…Durch meinen „Ausfall“…musste ich alles ein wenig verschieben..zum Glück versinken die bewohnten Inseln nicht…*schmunzel*

Diese Karte zeigt die Stockholmer Schären mit den bewohnten Inseln. Ich hatte, bevor ich dieses Heft (Buch) gefunden hatte nur eine difuse Ahnung wie gross das Gebiet ist.

Mein Plan ist die Inseln zu besuchen, natürlich ist es für mich nur möglich die grün und rot eingeramten Inseln zu besuchen. Die anderen kann man nur mit eigenen Boot erreichen. Ein eigenes Boot habe ich ja nicht, möchte ich auch garnicht haben..*schmunzel* Manchmal muss man auch übernachten, weil es zu weit ist (von meinen Zuhause) und die Verbindungen nicht an einem Tag durchzuführen sind.
Sobald ich mich kundig gemacht und einiges erledigt habe, werde ich mit der südlichsten Insel- Landsort – beginnen. das ist natürlich sehr vom Wetter abhängig. Ich bin gespannt wie ein Flitzbogen, ob ich es schaffe diesen Plan durchzuführen…. Drückt mir bitte die Daumen..

Allgemeine Info:
Stockholmer Schären ist Schwedens größte Archipel und der zweitgrößte in der Ostsee (nur Skärgårdshavet ist größer). Das Gebiet hat keine formale Definition, aber gilt im Allgemeinen, von Arholma im Norden, ungefähr 150 Kilometer (80 nautische Meilen) entlang der Küste Uppland und Södermanland, Landsort im Süden und in die West-Ost-Richtung von Stockholm Festland etwa 80 Kilometer (43 nautische Meilen) östlich in Höhe mit Svenska Högarna. Das Archipel außerhalb von Stockholm gliedert sich in der Regel in zwei Hauptteile, der nördliche Teil von Vaxholm, als Sitz des Südens und Norrtälje im Norden und den südlichen Teil von Dalarö als Sitz der nördlichen und ländlichen Süden. Des Archipels zwischen Vaxholm und Dalarö und Osten tendenziell als die nahen Inselgruppe bezeichnet werden. Stockholmer Schären geschätzt bestehen zwischen 30 000 bis 35 000 Inseln, Inselchen und Schären mit und deckt rund 1 700 km ², davon etwa 530 km2 Land sind.

(Foto klicken grösser sehen)

da möchte ich hin..

man stelle sich vor Pinguinen in freier Natur sehen zu können…Leider hab ich das zu spät entdeckt, denn die Fähre zu dieser Insel geht wie es ausschaut nur bis 28.August. Und das ist für mich nicht möglich, es bis zu dem Datum verwirklichen zu können.

Die Fähre geht von der Insel Gotland aus. Auf Gotland war ich auch noch nicht. Mal schaun wann es finanziell machbar ist.