Scherz oder Schutz ? :)

..ich hab nicht schlecht gestaunt..*lach* als ich Samstag Abend aus dem HBF (Stockholms Central) kam, und das sah. Da hatte doch glatt jemand dem Freiherr Nils Ericson diese Kopfhörer aufgesetzt hat…*schmunzel*.  Als Schutz wäre das garnicht so abwegig in Anbetracht des City Bahn Bau’s. Er steht ja mitten im Lärm des Bau’s. Bissel respektslos isses es dennoch, aber witzig. Es würde mich nicht wundern wenn der Ohrenschutz ihm von einen der Bauarbeiter aufgesetzt wurde. 🙂

Nils Ericsson war der ältere Bruder von John Ericsson, einem Erfinder, der in England und in den USA wirkte.
Seit 1855 wirkte Nils Ericsson als Leitender Ingenieur der Eisenbahnbauten des Staates. Als bedeutender Ingenieur wurde er insbesondere bekannt durch den Bau des Trollhätte-Kanals zwischen 1837 und 1844, durch den großen Kanal zwischen dem Fluss Saimen in Finnland in den Finnischen Golf (1849-1856) und schließlich durch den Ausbau der schwedischen Eisenbahnen, die als sein Werk angesehen werden können.
Als er 1862 von der Leitung des Eisenbahnwesens zurücktrat, bewilligten ihm die Reichsstände eine lebenslängliche Pension von jährlich 15.000 Riksdalern. Bereits 1854 war er geadelt und 1860 in den Freiherrenstand erhoben worden.

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Montag (12.12) auf dem Weg…

…vom Flughafen nach Hause bin ich/muss ich durch den Bahnhof 🙂
Zur Adventszeit ist da immer wie ein kleiner Weihnachtsmarkt in der Zentral-Halle. Da der Stockholmer Bahnhof zur Zeit (CitybahnTunnel Bau)eine grosse Baustelle ist, und somit Platzmangel herrscht, sind es weniger Buden die in der Zentralhalle stehen. Schaut aber dennoch nett aus finde ich.

..und diese Lichterkette hängt in der Mitte der Bahnhofshalle.
Jedes Jahr hängt dort eine andere grosse Lichter Quelle.

(etwas kurioses, dieses „Loch“ wird hier „Spottkoppen“ (Spucktasse direkt übersetzt) genannt und ist der Treffpunkt um sich im Bahnhof zu finden).
Da unten laufen die Menschen zur U-bahn. Ich weiss nicht ob man da früher den Leuten auf den Kopf gespuckt hat 😉

..in die andere Richtung :)

als ich Heute Vormittag vom Doc kam (Resultat war nicht gerade berauschend), bin ich in die City gefahren, mehr dazu später. Ich fand das so witzig als ich auf dem Bahnsteig stand und auf meinen Zug wartete. Er sass da und wartete auf „seinen“ Zug. Da ich neulich in einem Blogg las das Haustiere sprechen können, kam es mir fast vor als ob er Selbstgespräche führte..*lach

(Sprechblase):
…was guckst du, bleib auf deiner Seite des Bahnsteigs und
warte auf deinen Zug..der kommt ja von da wo ich hin will..


.. hach, wann kommt mein Zug endlich..immer dieses warten.

na..endlich jetzt ist er auf der Einfahrt..

Die wollen ja mit dem gleichen Zug…


..und mein Zug kam fast gleichzeitig..Richtung Stockholm Hbf
Forts. folgt

Endlich war es soweit…wenn einer eine Reise tut.. (I)

Normalerweise hab ich kein „Reisefieber“ (denn ich bin ja sehr viel alleine gereist), aber diesmal war es besonders spannend. Die Vorfreude war sehr sehr gross das Geburtstagskind die liebe Heike und ihre Gäste (ihre Familie,Freunde und uns aus Bloggerhausen) zu treffen. Mehr dazu später.

Doch erstmal vom Anfang, die Hinreise wurde fast eine Katastrophe bzw ich hätte fast den Flieger verpasst. Warum ? Gute Frage, noch nie ist mir das passiert, aber als ich am Airport (Arlanda) ankam fiel mir „siedend heiss“ ein, das ich meinen Pass zu Hause vergessen hatte. Zum Glück war ich ausnahmsweise mal pünktlich, und nicht auf den letzten Drücker wie sonst immer 😉 Also was tun, ohne Pass komme ich ja weder raus noch rein ins Land. Personalausweiss haben wir hier nicht. Also versuchte ich sofort ein Taxi zu schnappen. Der Gedanke diese Reise nach Chemnitz nun nicht zu machen, kam mir garnicht in den Sinn. Dafür hatte ich mich viel zu sehr auf alle gefreut. Ich hatte Glück einen sehr netten hilfsbereiten Taxi Chaoffeur zu finden der mich nach Hause fuhr (ich wohne zum Glück nicht weit vom Airport), er wartete um mich wieder zurück zum Airport zu fahren. Er war so hilfsbereit und fuhr einen kürzeren Weg was uns Zeit gespart hätte, wenn nicht gerade die Bahnübergang-Schranken runter gewesen wären und der Zug im Bahnhof sich nicht rührte. Was tun, warten bis die Schranken wieder hoch gehen oder schnell einen Umweg über die Brücke fahren. Gesagt getan. Ich flizte dann hoch in meine Wohnung (flog förmlich), schnappte meinen Pass und als ich runter kam hatte er das Taxi schon gewendet und wir fuhren zurück zum Airport. Er half mir sogar mit meinen Koffer ins Terminal und ich kam 10 Minuten vor Ende des Inchecks an. *Puh das war ein Ding, gerade noch geschafft ich war völlig alle 🙂

Nun konnte es endlich losgehen, leider war es ziemliche Turbulenz. Das mag ich so garnicht.Entspannen ging nicht.

Aber wir landeten in Schönefeld ohne Zwischenfälle 🙂

Da die Verbindung mit dem Zug spät Abends nach Chemnitz nicht passte, habe ich eine Nacht im Hotell direkt am Hbf in Berlin verbracht um am nächsten Morgen dann weiter zu fahren.

Fortsetzung folgt. :)