die Story über Kolingsborg (& Slussen)

Das runde Gebäude wurde 1954 gebaut und von Arthur von Schmalensee konzipiert. Bevor es in Dezember 2013 geschlossen wurde,  war es unter anderem als Nachtclub verwendet worden. Davor beherbergte das Haus Räumlichkeiten für die Häfen von Stockholm.

Jetzt wird Kolingsborg mit Graffiti bedeckt
Neun von Schwedens führenden Graffiti-Künstlern schmücken das runde Gebäude am Slussen in den kommenden Wochen. Aber das Projekt wurde von Protesten während der Eröffnung des Projektes erfüllt.

(ich hab durch die Vorhänge und Gitter fotografiert-rein durfte/konnte man nicht-logisch ist ja unter Arbeit)


„Wertvolles Gebäude“
B. Liberg von -Preserve Slussen- fand, das gesamte Projekt durch die Malerei an Kolingsborg  sehr seltsam.
– Dies ist eine historisch wertvolle Gebäude, grün markiert, das den zweithöchsten Schutzwert hat, die Stadt es aber abreißen will. Es ist somit im Slussen Projekt, das wir so stark angefochten wie nur möglich, inbegriffen.
– Kolingsborg ist auf einem Fundament gebaut, das es nicht fällt, kann es also ohne Gefahr stehen bleiben. Dies ist nur ein Weg, um zu legitimieren, ein historisches Gebäude abzureißen, sagt B. Liberg.
Der Abriss der Kolingsborg am Slussen hat noch nicht begonnen. Aber das Stadtmuseum hat Gegenstände gesammelt und unten mehrere Kacheln von der Fassade in ihre Sammlungen gebracht.
… Vor dem geplanten Abriss …
– Wir (sagt R.Mogert) wollen ein Kunstprojekt, an einen ganz besonderen Ort für einen ganz besonderen Anlass für die Menschen in Stockholm, wo die Graffiti zuvor in Stockholm verboten wurde wird öffentlich stattfinden zu präsentieren.

– Es ist ein beeindruckendes Gebäude, das jetzt mit einem großen Knall gehen wird.

23-24juni 025
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Flott Klodderslott…

In der lokal Zeitung (Metro) gefunden. Die Rubrik verstehe ich zwar weiss aber nicht wie ich das ins deutsche übersetzen soll/kann. Direkt übersetzen geht nicht. (Vieleicht „flottes bemaltes Schloss“ in etwa).
Im Jahre 2007 beauftragte der Graf von Glasgow P.Boyle eine Gruppe brasilianische Graffitikünstler, Schottlands Kelburn-Schloss neu zu streichen. Der lokale Rat genehmigte die Graffiti als vorübergehendes Projekt. Jetzt ist die dreijährige Anfangs Zustimmung abgelaufen, und der Graf will das das Wandgemälde – die Graffiti als fester Bestandteil des Schlosses bleiben darf, weil es ihm gefällt. Der lokale Rat erlaubte damals nur, dass das Wandgemälde wenn eine dreijährige Grenze für die Graffiti gesetzt ist, während des Anfang der Restaurierungsarbeit am Schloss. Er hat nun bei „Historic Scotland“ beantragt, das die Bemalung dauerhaft bleiben darf.


(Bild klicken,grösser sehen)
Im Album giebt’s noch ein Bild zu sehen wie das Castle vorher aussah.