Erinnerung….

 Otto Fredrik Gideon Sundbäck (* 24. April 1880 in Ödestugu,   Schweden; † 21. Juni 1954 ) war ein schwedischer Erfinder, der später in die USA ausgewandert ist.
Gideon Sundbäck studierte Maschinenbau am Rheinischen Technikum in Bingen. Seine mit Abstand bekannteste Erfindung war der moderne Reißverschluss im Jahre 1913, an dem er ein Jahr lang gearbeitet hatte. Doch die Erfindung des Reißverschlusses ist nicht nur allein Sundbäck zu verdanken. Bereits vor seiner Zeit arbeiteten Erfinder wie Elias Howe, Max Wolff oder Whitcomb Judson an diesem neuen System. Jedoch war Sundbäck der erste, der einen Reißverschluss erfand, der auch für Kleidung und andere Bereiche verwendbar war. Er hat seine Ideen erstmalig im Jahr 1909 in Deutschland patentieren lassen. Zuerst wurde der Reißverschluss ausschließlich bei Stiefeln und Tabakbeuteln verwendet, doch nach einigen weiteren Verbesserungen (zum Teil durch Sundbäck selbst) wurde er ab 1930 auch in der Textilindustrie zu einem wichtigen Bestandteil.

KBKM – # 28

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ immer wieder gezeigt.

Ich habe ja 8 Wochen kein KBKM gepostet, aus verschiedenen persönlichen  Gründen. Aber ich möchte dennoch weiterhin teilnehmen. Nachhohlen ist unmöglich, deshalb mache ich mit # 28 weiter. Das ist sicher OK für Elke.  Also mit diesen Denkmal über John Ericsson von 1901 gehts weiter. Der Künstler war John Börjeson, ein schwedischer Skulptör.(1835 – 1910)

Ich bin schon so oft daran vorbei gelaufen ohne sie zu beachten. Aber als wir vergangene Woche auf dem Weg zum Bootsausflug waren, wurde ich neugierig wärend ich wartete und habe die Skulptur fotografiert. John Ericsson (* 31. Juli 1803 in Långbanshyttan; † 8. März 1889 in New York), war ein schwedischer Ingenieur und Erfinder. Der Name sagt euch vieleicht nichts, aber das was er erfunden hat denke ich schon. Siehe den Propeller an der Skulptur.
Leben in Europa:
Er trat im Alter von 17 Jahren in die schwedische Armee ein. Er verließ die Armee 1829 und ging nach England. Hier baute er zusammen mit dem Engländer John Braithwaite die Dampflokomotive The Novelty, die an dem legendären Rennen von Rainhill teilnahm. In seinen weiteren Arbeiten beschäftigte er sich mit Propellern von Schiffen (der Ericsson-Propeller wurde nach ihm benannt) und mit Heißluftmotoren. Er schuf das erste propellergetriebene Handelsschiff, und die Novelty.
Leben in Amerika:
Im Jahre 1839 ging Ericsson auf Veranlassung des Kapitäns Robert Field Stockton in die USA und baute dort mehrere Schiffe, u.a. das Kriegsschiff USS Princeton und das erste Panzerschiff der US-Marine USS Monitor, die im Amerikanischen Bürgerkrieg zum Einsatz kam.
Mit der Princeton wurde erstmals ein Propeller unter Wasser verwendet, was eine neuartige Entwicklungslinie im Schiffbau auslöste. Ericsson trug auch zur Verbesserung von Torpedos bei, seinerzeit Destroyer genannt.

Er baute auch ein Schiff mit Heißluftmotorantrieb, das sich jedoch nicht bewährt hat. Zu seinen späteren Erfindungen gehört die Solarmaschine, die bestimmt war, das Sonnenlicht in einem besonderen Brennspiegel zu sammeln und als Wärmequelle direkt nutzbar zu machen.

John Ericsson starb am 8. März 1889 in New York. Sein Leichnam wurde 1890 nach Schweden überführt und in Filipstad in einem eigens errichteten Mausoleum beigesetzt.

Der ältere Bruder von John Ericsson, Nils, war ebenfalls ein ausgezeichneter Ingenieur. (Nils Ericssons Statue steht vor dem Stockholmer Hbf)