ABC der Technik /M

technikmini Der Buchstabe – M– ist aktuell bei Juttas Projekt –ABC der Technik. Gewünscht sind Aufnahmen von alltäglicher Technik bis hin zu großen Industrieanlagen – alles, was uns so vor die Linse kommt.
Gestern hatte ich keine Zeit mein M zu posten, also kommt es heute.

zum M wie  Mangel

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Geschichte:
○ Bis ins 20. Jahrhundert wurden gewaschene Tücher von Hand aufgespannt und darin schwere rollende Steine hin- und herbewegt, bis die Falten des Trocknungsprozesses beseitigt waren (Kaltmangel). Später wurden die Walzen elektrisch oder mit Gas beheizt (Heißmangel), zeitweilig bezeichnete man die Geräte auch als „Drehrollen“.

Außerdem gab es vor der Erfindung der Wäscheschleuder Wringer, die nach dem Mangelprinzip funktionierten und von Hand oder elektrisch betrieben wurden, um Wäsche zu entwässern. Zum Entwässern von Textilien wurden auch Wäschepressen verwendet. Ein Raum in einem Haus, in dem die Mangel stand, wurde „Rollkammer“ genannt.Weil sich nicht viele Menschen selbst ein solches Gerät hinstellen konnten, gab es bis in die 1950er Jahre Läden, in denen nach Anmeldung die Haushaltswäsche entweder selbst oder von Angestellten der Geschäfte „gemangelt“ wurde. Die dortigen Geräte wurden dabei auch durch Treibriemen zu mehreren angetrieben.


– Der Termin für das N ist der 5. Juli

ABC der Technik /L

technikmini Der Buchstabe – L– ist aktuell bei Juttas Projekt –ABC der Technik. Gewünscht sind Aufnahmen von alltäglicher Technik bis hin zu großen Industrieanlagen – alles, was uns so vor die Linse kommt.
Etwas zum  zu finden war kein Problem..aber ich war nicht zu Hause, und vorbloggen konnte ich auch nicht.

Also ich zeige wie Locher

○ ich habe diese drei hier bei mir zu Hause. Der erste ist ein ganz besonderes altes Historisches Stück das aus Schweden stammt. Da es so alt ist, sind auch ein paar Flecken auf dem Holz, bitte das zu übersehen 🙂
Schweden:
In Europa ist Schweden das einzige Land mit einem abweichenden System. Dort findet ein Vierlochsystem (triohålning) Anwendung, das aus zwei Löcherpaaren besteht. Der Name triohålning (Triolochung) stammt von dem dazu passenden Trio-Ordner. Die inneren Löcher liegen 70 mm auseinander und die äußeren um 21 mm weiter außen. Dieses System wurde im Jahre 1889 vom Kaufmann Andreas Tengwall in Helsingborg erfunden und ein Jahr später patentiert.
Zu Helsingborg: Helsingborg(historisch Hälsingborg; hochdeutsch veraltet Helsingburg) ist eine Stadt im südschwedischen Schonen in der Provinz Skåne län. Die Burg ist auf der schwarzen Blatte im Dreieck zu lesen/sehen)
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und noch ein paar die etwas neuer sind. Aber das gleiche Vierlochsystem.

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Allgemeine Info zum Thema:
Ein Locher (oder Perforator) ist ein Hilfsmittel im Büro, um in einem definierten Abstand Löcher in den Rand von Papierbogen zu stanzen. Zweck der Löcher ist das Abheften des Papiers in einem Aktenordner, Schnellhefter oder Terminplaner.Der Locher ist ein Stanzwerkzeug. Reicht ein Locher für einen dickeren Stapel Papier nicht mehr aus, werden Papierbohrer verwendet.


– Der Termin für das M ist der 21. Juni.

ABC der Technik /K

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Diesmal hatte ich keine Probleme K zu finden..d.h. ich zeigen diesmal sehr alte solche..

Also dieses – K wie Kanone

○ ich zeige nur die ganz alten Kanonen (also Museums Stücke), die ich an verschiedenen Orten fotografiert habe.

1. ○-Eber und Sau– zwei ähnliche, aber nicht identische, Kanonen stehen seit 22. August 1623 in Schloss Gripsholm in Mariefred, wo sie auf der äußeren Hof installiert sind. Die beiden Kanonen wurden auch – Rysseulvarna – genannt.
○ Eine von ihnen wurde Kriegsbeute in Narva durch Pontus de la Gardie in 1581. Die anderen wurde übernommen und von Evert Horn bei Ivangorod Jahr 1612th beschlagnahmt.
○ Die beiden Kanonen sind reich mit Verzierungen und Inschriften in russisch geschmückt. Die größere von ihnen wurden im Jahre 1579 gegossen und die kleineren in 1577. Mehrere Male während den 1700er Jahren, 1722, 1734 und 1764, waren sie bedroht, da gab es Pläne, um sie einzuschmelzen und neue gießen zu lassen.

..und einige im Vaxholms Castel (Schweden) – auch Historische..

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Allgemeine Info zum Thema:
○ Der Begriff stammt vom italienischen Wort canna (französisch quennon) für „Röhre“ oder „Rohr“, das um die Augmentativendung „-one“ erweitert ist. Canna selbst geht wieder auf das griechische Wort Kanon für Stange zurück. Geschütze gibt es, unter verschiedenen Bezeichnungen, im deutschen Sprachraum seit dem 14. Jahrhundert. Der Begriff Kanone hat sich im Deutschen erst im 17. Jahrhundert eingebürgert. Eine Unterscheidung der Geschützarten Kanone, Haubitze und Mörser lässt sich im 18. Jahrhundert belegen.

○ In frühen Zeiten galt vor allem die Art der verschossenen Munition und die Kaliberlänge als Unterscheidungskriterium. Kanonen verschossen Vollkugeln und auf kurze Distanz Kartätschen im Direktschuss. Die 1683 erfundenen Haubitzen verschossen Kugelgranaten mit Zeitzündern im Direkt- und leichten Bogenschuss, und Mörser verschossen solche im Steilfeuer. Haubitzen und Mörser wurden früher auch als Kammerstück bezeichnet da das hintere Ende der Rohrseele, die Pulverkammer, im Durchmesser reduziert war. Kammergeschütze haben ein zweigeteiltes Rohr.


○ (kurz: K) ist ursprünglich die Bezeichnung für ein Feldgeschütz, das sowohl bei der Artillerie (Erdartillerie, Schiffsartillerie, Flakartillerie) als auch zur Flugzeug- (Bordkanone auch Maschinenkanone) und Panzerbewaffnung (Kampfwagenkanone oder Panzerkanone) verwendet wird. Das Verhältnis Rohrlänge zu Kaliber (Kaliberlänge L) ist ≥ L/20. Im Militärwesen des ehemaligen Warschauer Pakts war die Kanone der Erdartillerie als Flachfeuergeschütz mit einer Rohrerhöhung bis +40° und einer Rohrlänge von über 30 bis 70 Kalibern definiert.

○ gilt die Kanone als Flachfeuergeschütz, das im Unterschied zum Steilfeuergeschütz (Haubitze, Mörser, Raketenwerfer oder Granatwerfer) vornehmlich im direkten Feuerkampf (auch direktes Richten) verwendet wird. Weitere von Kanone abgeleitete Waffensysteme sind beispielsweise Feldkanone, Flugabwehrkanone, Jagdkanone, Kanonenhaubitze, Panzerabwehrkanone, Panzerjägerkanone, Schiffskanone und Sturmkanone.


– Der Termin für das L ist der 7. Juni.

ABC der Technik /J

technikmini Der Buchstabe – J – ist aktuell bei Juttas Projekt –ABC der Technik. Alle 14 Tage ist ein neuer Buchstabe an der Reihe. Gewünscht sind Aufnahmen von alltäglicher Technik bis hin zu großen Industrieanlagen – alles, was uns so vor die Linse kommt.
Diesmal hatte ich Probleme etwas mit J zu finden..d.h. ich hatte ein paar Ideen auch wenn ich ziemlich gegrübelt habe, aber es fehlten die Fotos dazu. Also schaun wir mal was ich hatte..

Zuerst dieses – J wie JarKey

○ sehr praktisches Küchenutensil. Man bekommt alles auf 🙂 Da ich meistens „selbst ist die Frau“ bin, ist das sehr hilfreich.
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CollageJ

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– Der Termin für das K ist der 24. Mai.