„T“ in die neue Woche 2018/11


König Jans Tor an einer Seite des Uppsala Schloss’es. Wenn man da durchgeht und die Treppe hochgeht, steht man direkt vor dem Schloss.


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Info zum Schloss:
• Schloss Uppsala wurde ursprünglich unter Gustav Wasa begonnen. Als Bauplatz wählte man die Erhebung südlich der damaligen Stadt mit dem Fluss Fyrisån zu Füßen. Nach der Überlieferung wurde 1549 hierfür der Grundstein gelegt, allerdings ist mit den eigentlichen Arbeiten schon 1547 begonnen worden.
• 1548 wurde mit dem südwestlichen Turm begonnen. Die Aufsicht über den Bau hatte Henrik von Cöllen, der schon vorher die Arbeiten auf Schloss Gripsholm geleitet hatte.
• Ihm folgte 1550 Pavel Schütz, der das Schloss ausbaute und nach Norden eine große Vorburg anlegen ließ. Außerdem legte er zwei Bastionen an und errichtete eine Mauer um die ganze Anlage. Zu diesem Zeitpunkt stand das Schloss nicht in der heutigen Nord-Süd-Ausrichtung, sondern in einer Ost-West-Ausrichtung. Von diesem Bauabschnitt sind heute nur noch wenige Überreste zu finden, z. B. die Mauer, auf der der hölzerne Glockenturm steht.
• 1572 wurde das Schloss bei einem Brand stark beschädigt. Johann III. gab daraufhin Franz Parr (auch Franciscus Pahr) den Auftrag, das niedergebrannte Schloss wieder aufzubauen. Parr wurde aus Mecklenburg angeworben. Dort hatte er vorher das Schloss in Güstrow entworfen, und auch im Schloss Uppsala finden sich heute noch einige Details wieder, die dem Güstrower Schloss gleichen, so z. B. das König-Jan-Tor. Der östliche Turm war noch nicht fertiggestellt, als Parr 1580 starb.


• Im Schloss befinden sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts verschiedene Einrichtungen der Universität Uppsala, ein Kunstmuseum und auch die Wohnung des Regierungspräsidenten der Provinz Uppsala. 1935 wurde das Schloss als Byggnadsminne unter staatlichen Schutz gestellt.

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„T“ in die neue Woche 2018/10

Hier stand ich, um da rein ins Musée zu schaun, bei einen Besuch auf der Insel.
(Blick aufs Meer bei Ebbe).  Meine Kollegen und ich hatten eine gemeinsame Reise gemacht. Die Reise ging in die Bretagne per Flight nach Beauvais und dann per Auto’s weiter, mit Aufenthalt und Übernachtungen an verschiedene Orten. – Viele von euch kennen sicher diese Insel, zumindest den Namen.
• Le Mont-Saint-Michel –  eine Insel und Festland in der Normandie (Frankreich)
• Die Insel liegt etwa einen Kilometer vor der Nordwest-küste des Landes an der Mündung des Flusses Couesnon in der Nähe von Avranches und ist 7 Hektar groß. Der Festlandteil der Gemeinde ist 393 Hektar groß, so dass die Gesamtfläche der Gemeinde 400 Hektar (988 Acres) beträgt. • Ab 2015 hat die Insel eine Bevölkerung von 50.

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„T“ in die neue Woche 2018/9

Eingang (Nr 31) zum Bünsowska Haus, am Strandvägen (Quartier-Korporal 9) in Stockholm.
1886-88 vom Holzmagnaten F. Bünsow in Auftrag gegeben und bauen lassen. Für die Grundrisse wurde Architekten AG Forsberg angagiert. Für die Fassaden wurde Schwedens erste Architekturwettbewerb privat gestartet. Der Sieger war Isak Gustaf Clason. Er arbeitete hier mit freiem Fenster Gruppierung und echte Materialien anstelle von Gips oder Stuck. Das Haus hatte von vornherein Bäder, Toiletten, Aufzüge und elektrische Beleuchtung.
Zu Bünsow:
• Fredrik Bünsow kam im Alter von 20 Jahren nach Schweden. Sein Vater war ein Porträtmaler und Zeichenlehrer in Kiel -Joachim Johann Friedrich Bünsow. Er begann seine Karriere bei Albert Bonnier, einer der Buchhandlungen auf der North Bridge in der Altstadt von Stockholm. Im Jahr 1847 erhielt er ein Holzunternehmen in Sundsvall von seinem Onkel. Die schwedische Holzindustrie war da im Beginn der Expansion, die in den kommenden Jahrzehnten und Bünsows kleine Unternehmen schnell zu einem der größten Sägewerke in Sundsvall wuchs folgen würde. Er war nicht damit zufrieden, eine Säge zu starten, sondern er kaufte Wald nach Wald. Bünsow sah es als eine Erklärung der Holzversorgung. Mit der Kenntnis der staatlichen Pläne für eine Eisenbahn bis Nedansjö-Weg zu bauen, entschied er sich, eine Eisenhütte zu bauen, etwas, das nie zur Realisierung kam.

• Bünsow ließ sich in Stockholm nieder nach dem großen Brand 1888 in Sundsvall. Er besaß bereits einige Häuser, darunter eine in exponierter Lage am Hauptbahnhof in der Innenstadt. Aber es sollte ihm einen Namen in der Geschichte der Architektur, geben, nach einem Wettbewerb des Architekten Isak Gustaf Clason das herrliche Bünsowska Haus auf der Promenade. Die Adresse wurde nicht zufällig gewählt. Hier war ein neuer Boulevard geschaffen, und dieser private Palast war ein wichtiges Vorbild für die schwedische Steinbauten in den 1890er Jahren geworden.
○ Fredrik Bünsow wurde zum Vorsitzenden des Betriebsrat der Stadt Sundsvall. Nach nur wenigen Monaten jedoch wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden herabgestuft. Ehrenmitglied Norrland Nation in Uppsala, blieb er jedoch bis zu seinem Tod im Jahre 1897.
○ Fredrik Bünsow war, mit Ausnahme von Alfred Nobel, Schweden reichsten Mann seiner Zeit. Zu seinem Tod war er gut für, in heutigem Geld, 420 Millionen Euro. ○ Laut Quellen, war er ein beredter, wenn auch schweigsame Mann mit gutem Herzen. Es erschien als ein harter Arbeitgeber aber immer noch beliebt bei seinen Mitarbeitern, sagt man.

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