einfach nett…

…als ich heute unterwegs war, sah ich manches was so zur Stimmung passt..Von Eiskristallen bis zum Elch..Herzen und Sterne sind auch dabei 🙂

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Rallar-Rosen..

– ich mochte diese Blume/Pflanze (Schmalblättrige Weidenröschen)schon immer.(Es wird auch als Stauden-Feuerkraut, Waldweidenröschen oder Waldschlagweiden-röschen) bezeichnet.
Vieleicht weil man sie hier in Schweden mit „Rallare“ assosiert – wahrscheinlich mag ich sie deswegen..*schmunzel

Vorkommen:
Das Schmalblättrige Weidenröschen ist auf der Nordhalbkugel zirkumpolar verbreitet. Die Vorkommen reichen bis weit in den Norden, in Europa bis weit nach Skandinavien. In den Alpen ist das Schmalblättrige Weidenröschen von der Tallage bis in Höhenlagen von 2000 Meter -in den Westalpen bis zu 2500 Meter – anzutreffen. Als Standort bevorzugt der Rohbodenpionier Kahlschläge, Ufer, Böschungen, Fels- und Blockschutt, Trümmergrundstücke sowie Ruderalstellen im Allgemeinen. Die kalkmeidende Lichtpflanze gedeiht auf frischen, nährstoffreichen Lehmböden.Insbesondere nach Waldschlägen oder Waldbränden kann sie sich auf der entstandenen Lichtung sehr schnell ausbreiten. Von dieser Eigenschaft leitet sich der englische Name „Fireweed“ ab, welcher in Alaska und Kanada gebräuchlich ist. So findet sich die Pflanze auch im Wappen des kanadischen Yukon-Territoriums. Aufgrund ihrer Eigenschaften als Pionierpflanze vermehrte sich die Art stark auf den durch Luftangriffe und Bodenkämpfe des Zweiten Weltkriegs entstandenen städtischen Schutt- und Trümmerflächen. Die zuvor im urbanen Bereich ungewohnten bzw. unbekannten Pflanzen der Ruderalflora – insbesondere aber die Schmalblättrigen Weidenröschen – erhielten den volkstümlichen Namen Trümmerblumen.
Die Erstveröffentlichung dieser Art erfolgte 1753 durch Carl von Linné(Schweden) in Species Plantarum, 1, S. 347 unter dem Namen Epilobium angustifolium. 1972 wurde sie durch Josef Holub in Folia Geobotanica et Phytotaxonomica, 7 (1), S. 86 unter dem Namen Chamerion angustifolium (L.) Holub in die Gattung Chamerion (Raf.) Raf. ex Holub gestellt. Ein weiteres Synonym ist Epilobium spicatum Lam.


Förekommst:
Mjölke (Mjölke, mjölkört eller rallarros (Chamerion angustifolium)finns i norra halvklotets tempererade områden. Den är vanlig längs banvallar, på hyggen och diken i hela Sverige, ända upp på kalfjället. På 1950-talet nådde den enligt en inventering i Jämtland 1 120 m; 2008 har den klättrat upp till 1 380 m. Oberoende undersökningar i Uralbergen, Alperna, Pyrenéerna och Jurabergen har visat liknande tendenser. Orsaken antas vara den globala uppvärmningen.