da hoch ? :) ~ CU (CXCII-CXCIII)

Muss einfach wieder sein 🙂
Auch weil wir (Wortman und meine Wenigkeit) neulich drüber geredet hatten,
wie lange sein Projekt schon läuft. Ist schon toll finde ich..
23AugBB 077
beide CU hab ich auf Beckholmen gemacht..
23AugBB 096

(Info an Wortman und minibares )

Und wie die Zeit vergeht – hier könnt ihr meine allerersten 5 CU sehen 🙂

==>>
„da hoch ? 🙂 ~ CU (CXCII-CXCIII)“ weiterlesen

mal so als extra :)

Sonntag den 10 August 1628sank die Vasa vor Beckholmen in der Stockholmer Hafeneinfahrt
und am 24 April 1961 wurde sie gehoben (da wohnte ich schon in Schweden 🙂
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(im Zusammenhang zu ==> Frau Tonari’s tollen Fotos im Vasa Museum etc)
und mein Post über meinen Besuch auf ==>> Beckholmen etc

Beckholmen ~ Teil II

.. .ich schrieb  im Teil Idas mein Ziel Beckholmen war..endlich gehts weiter..also über die 50 Meter lang Beckholmsbron (Brücke)
23AugBB 119
Beckholmen (die Pechinsel) ist eine Insel im zentralen Stockholm 30 Meter südlich von Djurgården, getrennt durch den Beckholmssundet und verbunden mit der 50 Meter langen Beckhomsbron (Brücke).
23AugBB 110

Frühe Geschichte:
○ Im Jahr 1631 bekam Albert Schmidt die Erlaubnis, für die Herstellung von Pech auf dieser Insel. Damals war die Insel in der Stockholmer Hafeneinfahrt noch ohne Landverbindung und hieß Biskopsholmen (Bischofsinsel). Die Lage für eine Pech- oder Holzteerherstellung war aus Sicherheitsgründen gut geeignet, denn die Arbeit mit diesem Stoff war sehr feuergefährlich. Bald bekam die Insel den Namen Bäck- oder Tjärholmen. Die Pechherstellung reichte noch weit bis ins 19. Jahrhundert hinein.
○ Am 27. März 1647 schenkte Königin Christina Beckholmen mitsamt der Pechindustrie der Stadt Stockholm. Pech und Teer waren wichtige Bestandteile beim Abdichten und Imprägnieren von hölzernen Schiffsrümpfen. Die Schiffswerft Djurgårdsvarvet lag gleich gegenüber. 1723 brannten sämtliche Gebäude ab, Funkenflug einer großen Feuersbrunst auf Södermalm (ca. zwei Kilometer Luftlinie entfernt) war schuld daran. Im Jahre darauf wurde alles wieder aufgebaut.
23AugBB 090
Neuere Geschichte:
○ Die Nachfrage nach Schiffdocks Mitte des 19. Jahrhunderts führte dazu, dass zwei Trockendocks angelegt wurden. 1904 war das eine Dock 102 Meter lang, das andere 99 Meter. Der Konstrukteur war der Eisenbahn- und Kanalbauer Nils Ericson, Bruder des Erfinders John Ericsson.

○ Von 1918 bis 1969 befand sich die schwedische Marine auf Beckholmen. Ein weiteres Trockendock „Gustav V“ wurde 1920 in den Fels gesprengt, mit einer Länge von 200 Metern und benannt nach dem schwedischen König Gustav V..

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○ Am 14. Mai 1961 wurde auf einem speziellen Ponton in die Gustav V Trockendock auf Beckholmen, wo das Kriegsschiff Vasa  eine erste detaillierte archäologische Untersuchung unterzogen wurde. Die Veranstaltung brachte eine große Aufmerksamkeit der Medien auf die Szene. Vom Wrack außerhalb sahen  40 Millionen Menschen  weltweit am TV zu, als die ersten Teile nach dem 333 Jahre die Wasserlinje brach. Beckholmen wurde ein Zentrum für Taucher und die Bergung des Kriegsschiffs Vasa.

Der Eisbrecher von der Finnboda Varv wurde gewartet, dann übernahm Beckholmensdockförening den Betrieb.
23AugBB 103

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Cleanup von toxischen Boden:
○ Der ehemalige Teer und Schiffbau hat zu hohem Metallverunreinigungen und PAK (Teer) in Beckholmens Boden geführt. Die Verunreinigungen können zum Meer (Einfahrt Stockholm) fliessen, und kann ein Risiko für die Bewohner und Besucher auf der Insel werden/sein.
○ Zwischen Frühjahr 2011 und Sommer 2012 wurde daher Beckholmens oberen Bodenschichten zu dekontaminieren. Derzeit enthalten geschätzte 435 Tonnen Blei, 4,5 Tonnen Arsen und 2,4 Tonnen Quecksilber aus der ehemaligen Schiffbautätigkeit diese Böden. Bei einem Preis von zwischen 150 und 200 Millionen, eine 3,5 Meter dicke Schicht Erde abtransportiert und um etwa 200 000 Tonnen frische Erde ersetzt werden. Die Sendungen werden mit dem Boot durchgeführt werden.
○ Die Clean-up ist das erste seiner Art und wird zu einem großen Teil durch eine neue Technologie namens Vakuum Ausgrabung durchgeführt. Dies wird durch drei mobile Trocken Absauganlagen und grävsug durchgeführt. Die Technologie basiert auf, dass statt des Aussetzens Baumwurzeln, Wasserleitungen und elektrische Kabel, um Gefahren bei Bulldozern traditionell mit Bagger basiert, so saugen sie nun statt auf dem Boden mit trockenen Absauganlagen.

Das wars von mir über Beckholmen und meinen Ausflug..

(Fotos klicken,grösser sehen)