Los gings..(1)

..wie ich Gestern Abend schrieb, bin ich kurz vor 12 Uhr los…
Ich muss ja immer eine Strecke mit der Regionalban in die City fahren und dann umsteigen, wenn ich weiter will..
Also auf zur U-Bahn (T-bana) Richtung Ropsten, ich hatte einen Plan mitgenommen, aber kam auf die Idee es sei besser an der Haltestelle – Gärdet –  auszusteigen..Das war Abstandmässig wo ich hin wollte, völlig daneben gedacht..Das habe ich erst später entdeckt..Erstmal hab ich die Wände und Schaukästen fotografiert, da ich dort noch nie ausgestigen bin..Da waren viele Schaukästen, aber manche waren leer. Als ich an der Tafel las..konnte ich sehen, warum welche leer waren. Der Inhalt (unersätzliche Kunst) war gestohlen worden..

 

 

Er war so nett und zeigte mir deutlich wie ich da drüber konnte (hoch und runter usw)..Ich landete in/an einer riesen Baustelle und einen riesigen Kraftwerk..da wurde mir doch bissel mulmig, denn 1. waren da nur Bauarbeiter (die sind zwar nett) aber ich konnte nicht zu ihnen rein und niemand anderes war zu sehen, und zweitens überall Bewachungskameras. Logisch war das ja, aber was nun, denn ich hatte das Gefühl ich hätte da nichts zu suchen :)…Wieder zurück ? oder noch jemand fragen, der mir eventuell begegnete..Also ging ich einen Berg hoch vorbei an dem Kraftwerk und HURRA, da kam mir noch ein netter junger Mann entgegen der in die Gegenrichtung auf dem Weg war..Als ich ihm sagte wohin ich wollte..*schmunzelte* er und beschrieb ausführlich, wie ich am besten und schnellsten hinkam..Nun weiss ich es beim nächsten Besuch 🙂

==> dorthin wollte ich ..ich hatte ihn ja schon mal als ich mit Fam.Tonari und meiner Freundin unterwegs war, weit in der Ferne und jetzt etwas näher, aber immer noch in der Ferne gesehen, weil er so gross ist..aber die anderen waren noch nicht sichtbar..
14juliBBNikon 047

Fortsetzung folgt..

Stockholmer Innenstadt riesen Baustelle..

Citybanan (Citybahn) ist ein im Bau befindlicher Eisenbahntunnel unter der Innenstadt Stockholms. Der Tunnel wird zwei zusätzliche Gleise für S-Bahnzüge, Pendeltåg enthalten. Die Verkehrsfreigabe ist für das Jahr 2017 geplant. Die Kosten werden auf 16 Milliarden schwedische Kronen geschätzt.

Der Tunnel:
Die Neubaustrecke wird auf einer Länge von sechs Kilometern in einer Tunnelröhre mit zwei Gleisen verlaufen. Der Tunnel beginnt bei Tomteboda an der nördlichen Stadtgrenze Stockholms neben dem Karolinska Institut. Hier zweigt die Strecke von der nördlichen Einfahrt in den Stockholmer Hauptbahnhof ab. Der Tunnel unterquert dann Vasastaden, Norrmalm, Riddarholmen, den Söderström und Södermalm. Er endet am bestehenden unterirdischen Bahnhof Stockholms södra.

Der Tunnel wird im Sprengvortrieb ausgeschachtet, hierfür werden sechs Arbeitstunnel angelegt. Neben dem Tunnel wird ein durchgehender Flucht- und Servicetunnel angelegt. Insgesamt müssen 4,5 Millionen Tonnen Gestein bewegt werden. Am tiefsten Punkt bei der Station Centralen liegt der Tunnel 40 Meter unter der Erdoberfläche. Der Söderström wird in einem Betontunnel auf dessen Boden durchquert, der aus vorgefertigten Teilen unter der Wasseroberfläche zusammengesetzt wird. Eine Unterquerung ist aufgrund der Tiefe nicht möglich.

Heutige Situation:
Die südliche Einfahrt in den Stockholmer Hauptbahnhof besteht seit 1871 aus einer zweigleisigen Strecke über Riddarholmen. Diese Gleise werden von S-Bahnen, Regional-, Fern- und Güterzügen benutzt. Die Strecke hat eine maximale Kapazität von 24 Zügen je Richtung und pro Stunde, die nahezu ständig erreicht wird. Ein weiterer Ausbau des öffentlichen Nah- und Regionalvehrkehrs ist deshalb nicht möglich.
Außerdem zieht ein Problem auf diesem Streckenabschnitt Verspätungen im gesamten Großraum Stockholm nach sich. Fernzüge aus Südschweden, die in Stockholm Hauptbahnhof enden, müssen den Bahnhof nach Norden verlassen und dort das Gleis wechseln, bevor sie zurück in den Hauptbahnhof und weiter nach Südschweden fahren können. Bei der direkten Ausfahrt nach Süden würden die Züge kurzzeitig beide Gleise blockieren, dies ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich.