Gestern gestaunt – Anna (#3)

• Gestern habe ich endlich mal einen Ausflug nach Gävle per Zug gemacht. Bin bisher immer nur durch gefahren, auf dem Weg nach NordSchweden.  Hab viele schöne alte spannende Historische Gebäude gesehen. Darüber werde ich später berichten. Ich kam auch durch Zufall am Polizei Gebäude vorbei. Am Eingang war die Überraschung, da stand ein „Ziegenbock-Polizist“ also sehr ungewöhnlich und in ungewöhnlicher Uniform 🙂 Ich hab nicht schlecht gestaunt..Er sah aber sehr freundlich aus, und hatte auch die übliche Mütze auf.
• Wenn die Bewohner in Gävle selbst wählen, ist der „Polizei Buck“ die eindrucksvollste Marke in der Stadt. – Es ist toll, dass die Polizei positives und ein Zeichen dafür bekommt, wie sehr die Öffentlichkeit  die Arbeit schätzt, sagte Polisregion  Kommunikationschef P. D. , der die Auszeichnung im Rahmen der Kulturveranstaltung -On-Entwurf- im Zentrum von Gävle entgegen nahm. „Polizei Buck“ wurde im vergangenen Jahr von Künstler K. T. O. an Ort und Stelle in der Polizeiwache in Gävle gemalt, wo es auch auf dem Bürgersteig vor dem Personaleingang steht. Zusammen mit den anderen Böcken, die im Zentrum von Gävle als Teil in der Stadt Parade eingesetzt werden. Das Ziel ist es, eine lebendige Innenstadt zu schaffen.

(Fotos klicken,grösser sehen)

Um etwas zurückzugreifen: • Der Julbock in Gävle (der bekannte im ganzen Land). Seit 1966 wird auf dem zentralen Platz in Gävle zur Weihnachtszeit ein überdimensionaler Julbock aufgestellt. 2004 war er 13 Meter hoch, sieben Meter lang und wog etwa drei Tonnen.  Trotz intensiver Bemühungen des Initiators (Vetenskapliga förening Gävle) den aus Stroh gefertigten Bock zu schützen, wurde er in vielen Jahren durch Brandanschläge beschädigt oder zerstört, im Jahr 2016 bereits am Tag der Einweihung.


• Gävle, früher Gefle, ist eine Stadt in der schwedischen historischen Provinz Gästrikland und Hauptstadt der Provinz Gävleborgs län. – Abstand zwischen Stockholm und Gävle per Zug=183 kilometer, per Auto=173 kilometer, per Vogelweg=158 kilometer. • History: (darüber werde ich mehr im anderen post schreiben)


Artis Projekt

alles, nur nicht alltäglich (#2)

• Geschichte eines privaten Schloss in Schweden. Das Märchenschloss Stora Sundby liegt am Hjälmaren, und nicht weit von Eskilstuna.
Das Schloss ist privat Eigentum.
Aber einen Spaziergang im Park ist erlaubt und es absolut wert, und  die schöne Umgebung von Stora Sundby genießen. Im Park kann man unter anderem einen gut erhaltene grossen Runenstein sehen , Schlossgärten und  malerischen Wildgehege . Der Schlosspark ist der Öffentlichkeit das ganze Jahr über zugänglich.. Seien Sie sich bitte bewusst, dass das Schloss eine (private) Residenz ist, die Beschilderung „privat“ markiert, respektieren .

Kuriosa: Die Architektur ist gut durchdacht und das Schloss verfügt über vier große Türme, die die Jahreszeit symbolisieren, zwölf kleinere Türme die die Monate repräsentieren, 52 Zimmer für die Wochen des Jahres und 365 Fenster das ganze Jahr symbolisieren.

Bereits in den 1300er gab es eine Burg nur Schritte entfernt von dem aktuellen Schloss, aber in den 1400er wurde es aufgegeben und ein neues Gebäude wurde errichtet, wo das Schloss heute steht. • – In den frühen 1800er Jahren starb die Dynastie Sparre von Sundby aus, und im Jahr 1824 wurde das Gebäude an Graf Carl De G. verkauft.  Carl, der Erbe wurde sehr reich, als sein Vater starb, so gab es Geld um Sundby zu renovieren. – Carls Frau wollte das alte Gebäude in einen romantischen Ritterburg Stil renovieren, die zu der Zeit populär war, da die RitterromaneIvanho- des Schriftsteller Sir Walter Scott herauskamen, und sie mächtig beliebt waren. Scott hatte sich eine Ritterburg, Abbotsford House, in Schottland gebaut, entworfen von dem Architekten Peter Frederick Robinson und De Geer etwas ähnliches wollten. Sie schickten daher Zeichnungen, wie Sundby war und sie wollten es zu einer romantischen Ritterburg verändert haben. Die Zeichnungen kamen zurück und Baumeister Abraham Nyström wurde beauftragt, die Änderungen durchzuführen , das sechzehn Jahre dauerte. Im Jahr 1848 war das neue Schloss klar.


Artis Projekt heute zum zweiten.

Anna – Alles, nur nicht alltäglich (#1)

• Bjuröklubb Naturreservat (Västerbotten-NordSchweden)
Der Name Bjuröklubb ist heute nicht zuletzt durch die Wetterberichte bekannt. Aber Bjuröklubb Geschichte geht weit zurück in der Zeit, bis der Berg aus dem Meer stieg vor 4000 Jahren. Bereits in der Bronzezeit , als der Meeresspiegel 30 Meter höher als heute war, gab es hier Siedlungen. – Während der 1200er war Bjuröklubb wahrscheinlich  Schifffahrt Hafen. Auch die Fischerei hat Bjuröklubb Geschichte.
Olaus Magnus (der in Schweden letzte Katholische Erzbischof) schreibt über seine Reise im Norden die Jahre 1518 bis 1519 er war zu Besuch „ein Felsen im Meer, von Menschen genannt Bjuraklubben“. Er spricht über den Reichtum von Fischen und dem starken Geruch von getrocknetem Fisch, die auf den glatten Felsen ausgebreitet waren.
Dort wo der Weg zum Jungfrau Grab abbiegt, wachte eine Seejungfrau über die vorbei fahrenden Seefahrer. Es wird gesagt, dass eine Jungfrau, die an Land nach einem Schiffbruch getrieben wurde, im Virgin Grab begraben wurde.

Ich war zwar neulich in NordSchweden, aber diesmal nicht direkt dort. Aber ich hatte diese Fotos bei einen anderen Besuch gemacht.


Als ich bei Moni von dem neuen Projekt der lieben Arti las, bekam ich sofort Lust teilzunehmen. –
Die Bedingungen sind einfach und hier nachzulesen:
„Unter dem Motto „Alles, nur nicht alltäglich“ , oder kurz A-n-n-a, möchte Arti alle 14 Tage am Mittwoch, Dinge zeigen, die irgendwie besonders oder ausgefallen sind, eben nicht alltäglich.- Dies können Häuser, Zäune, Schilder, Autos, Boote usw. sein, da gibt es sicher unzählige Sachen.

Gerne dürft ihr auch noch einmal Sachen zeigen, die vor mehr als einem Jahr in einem eurer Posts veröffentlicht wurden. Hauptsache, es ist nicht 08/15.“