Anna #20 – besonderes Portal..

Diesmal für Artis Projekt wieder hier in Stockholm.

Das Galeere Werft Tor –  (Galärvarvsporten) so schaut das Tor rundum im Sommer aus.
Die Werft wurde im 18. Jahrhundert von der Galeere Werft Mauer eingezäunt, die im gotischen Stil aus Ziegeln gebaut wurde. Der Haupt-eingang mit seinem befestigten Miniaturturm wird „Götiska porten“ genannt und hat wie die Mauer den Architekten Fredrik Blom als Erfinder. Ein Wachgebäude wurde Kastellet genannt. Im Inneren der Mauer liegt der Galeere Werft Friedhof.
• Eine Galeere ist ein gerudertes Kriegsschiff des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Typische Kennzeichen sind ein schlanker und flacher Rumpf, eine Reihe Riemen, eine Hilfsbesegelung und ein Überwasserrammsporn am Bug. Sie waren in erster Linie für die Kriegsführung in den Archipelen (Schären) gedacht. Die Galeere Eskader der Armee hatte seit 1722 seinen Winterspeicher innerhalb der jetzigen Galeere Werft.
• Der Galeere Werft Friedhof in Djurgården  von 1742 ist der letzte in der Reihe der Begräbnis-stätten, die der Kriegsmarine gewidmet sind. Es sind etwa 1300 Begräbnisstätten und eine Fläche von etwa 0,9 Hektar.
Der Friedhof, der stark vom archäologischen Leben in einzelnen Denkmälern und Symbolen sowie Inschriften geprägt ist, besitzt eine Kapelle und einen Glockenturm. Der Friedhof erinnert auch an dramatische Ereignisse in der schwedischen Geschichte.
○ Auf dem Friedhof gibt es Monumente des Vasa-Schiffswracks, der Schlacht von Svensksund und des Jagar-Unfalls in Hårsfjärden während des Zweiten Weltkriegs.

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Anna #19 – nicht neu aber sehr sehr altes Gemäuer..

Aber vor näherer Zeit war ich dort dieses Historische Gemäuer mit meinen Freunden zu besichtigen. Da ich kein Auto besitze, sind meine Besuche in Leipzig und überhaupt per Flugzeug.
• dieses Kloster Nimbschen ist eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei in Sachsen an der Mulde gelegen.
• Im Jahr 1243 gründete der Wettiner Markgraf Heinrich der Erlauchte (1221–1288) wohl bei Torgau das Nonnen-kloster Marienthron als Seelstiftung seiner kurz zuvor verstorbenen Ehefrau Constantia von Österreich. Das Kloster erhielt eine umfangreiche Erstausstattung: Grundbesitz, die beiden Pfarreien Altbelgern und Weßnig und die Torgauer Kirche, u.a. aus wettinischem Besitz, der einmal 1119 für das Benediktinerkloster Reinhardsbrunn vorgesehen gewesen war.

– die beiden (meine Freunde) gingen schon mal rein, ich war noch am fotografieren 🙂

• Das geistlich-religiöse Leben der Nonnen blieb aber von den Reformen wohl nicht unberührt. Nur so ist das Eindringen von reformatorischem Gedankengut in Nimbschen erklärbar. Die Flucht von neun Klosterfrauen aus der Abtei im Jahr 1523, darunter von Katharina von Bora, der späteren Ehefrau Martin Luthers, gehört zu den bekannten Ereignissen aus der Endphase der Klostergemeinschaft. Von 40 Frauen waren noch neun Nonnen im Kloster übrig, als mit Margaretha (II.) (1509–1536) die letzte Marienthroner Äbtissin starb. Das Kloster als geistliches Institut wurde daraufhin aufgelöst (1536), der Wirtschaftsbetrieb noch von dem Klosterverwalter fortgeführt, bis im Jahr 1542 der Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen (1525–1554) das Klostergut verpachtete.

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nächstes mal am 18. April.

Anna #18 – Brunkebergsåsen (Tunnel)

• ich hab den Tunnel vor Jahren teilweisse mal gezeigt, ich dachte es wäre vieleicht auch jetzt nochmal interessant.
• Der Tunnel wurde in den 1990er Jahren durchgreifend renoviert, nachdem er für einige Jahre geschlossen gewesen war. So schaut der Tunnel heute aus. Dies ist der Eingang der Tunnelgatan.

• auf diesen Foto könnte ihr sehen wie es unter der „Verkleidung“ ausschaut. Das ist nur ein kleiner Teil des Dachs geöffnet. Warum das offen ist weiss ich nicht.  (Öffnungszeiten 06:00 – 22:00 täglich)

○ Der einzige Tunnel, der durch den Brunkebergsåsen getrieben wurde, ist der 231 Meter lange Brunkebergstunnel für Fußgänger und Radfahrer. Er wurde von Ingenieur Knut Lindmark konstruiert. Der Tunnel wurde während der Jahre 1884 bis 1886 erbaut. Auf der Westseite hatte man das lose Gestein mit einer aus England angemieteten Gefriermaschine auf -18 Grad tief gefroren, und man konnte somit den Tunnel ohne Einsturzgefahr ausschachten.
Am 9. Juli 1886 wurde das Bauwerk von König Oskar II. eingeweiht. Anfangs kostete die Passage zwei Öre.

○ Der Brunkebergsåsen hat den Stadtteil Norrmalm viele Jahrhunderte hindurch in zwei Teile geteilt und das Straßennetz musste dem Os angepasst werden. In ost-westlicher Richtung gab es kaum Verbindungen oder sie führten über den steilen Wall.
○ Brunkebergsåsen ist ein Geröll-Os in Stockholm, der den nördlichen Teil der Stadt, Norrmalm, in nord-südlicher Richtung durchläuft. Der Brunkebergsåsen ist Teil des circa 60 Kilometer langen eiszeitlichen Stockholm-Oses, der von Arlanda (Airport) im Norden bis in die Gegend von Jordbro im Süden reicht.

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nächstes mal am 7. März 2018.