GEO-ABC: A – wie Arboga

Endlich hier nun meine „A“, bevor es Zeit für’s „B“ ist 😀

Was gezeigt wird, ist uns überlassen. Einzige Einschränkung: selbst fotografierte Bilder sollen es sein und der Ort/Berg/Fluss muss auf der Landkarte zu finden sein.
Da ich keine passenden Fotos für in Frage kommenenden Ort hatte, entschloss ich mich in eine A-Stadt hier in Schweden per Zug zu fahren und neue Fotos zu schiessen.

Die Stadt heisst Arboga.Sie liegt nur 1,5 Stunde mit der Bahn von Stockholm entfernt.Ich war nur in der Altstadt Arbogas – Sturestaden. „Sture“ ist ein Adelsgeschlecht aus dem Mittelalter, inzwischen ausgetorben. Arboga (deutsch veraltet: Arbogen) ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Västmanlands län und der historischen Provinz Västmanland. Der Name des Ortes ist erstmals 1286 als Arbugæ belegt und beinhaltet eine altschwedische Bezeichnung für Flussbiegung, an der die Stadt liegt.

Die Sankt Nicolai kyrka (Kirche)
wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Das wertvollste ist der Altarschrank, der Anfang des 16. Jahrhundert in Lübeck hergestellt wurde.Das Taufbecken(siehe Album) der Sankt Nicolai kyrka (Kirche) ist ebenfalls aus dem 12.Jahrhundert

> Der Ort erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte, doch eine Siedlung gab es hier schon lange vorher. 1435 fand in Arboga ein Treffen der schwedischen Standesgruppen statt, das heute allgemein als erster schwedischer Reichstag angesehen wird.

Bei diesem Treffen wurde der Bergmann Engelbrekt Engelbrektsson zum Rikshövitsman gewählt, was die militärische Entsprechung zum Reichsverweser darstellte.

>1561 ließ König Erik XIV. einen weiteren Ständereichstag in Arboga durchführen. Dabei diktierte er die so genannten „Artikel von Arboga“, in denen die Macht der Fürsten zu seinen Gunsten eingeschränkt wurde.

>1710 war Arboga für ein halbes Jahr schwedische Hauptstadt. In Stockholm herrschte in diesem Jahr die Pest, und man beschloss, viele Ämter und den königlichen Senat nach Arboga zu verlegen. Bevor die Beamten ihre Arbeit aufnehmen konnten, mussten die königlichen Schiffe über einen längeren Zeitraum im Hafen in Quarantäne liegen.

Das war Teil 1
(Bilder klicken, grösser sehen – mehr im Album)
Teil 2 folgt das muss sein. (aber tröstet euch, beim B wirds nicht so viel 🙂