Angel –in Arboga- #28 (39)

mein 28ten Angel zu Sabienes-Traumland – Send me an Angel -.

Einer der Angel an der Kanzel (am unteren Teil) der Dreifaltigkeitskirche in Arboga (hier in Schweden)
Ist schon etwas länger her, als ich dort war, aber sehr interessant war es..

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Dreifaltigkeitskirche ist ein Kirchengebäude in Arboga.

Mit dem Bau (Heliga Trefaldighetskyrkan) wurde im Jahre 1256 von Franziskanerbrüder begonnen, die durch Schweden gewandert kamen gebaut. Gråbröderna , wie sie auch genannt werden , ließen sich in den Städten nieder und sie dachten zu erweitern, und Arboga war sehr wichtig. Die Kirche war erst im 14. Jahrhundert fertig und bestand zu dieser Zeit aus dem Mittelschiff und dem Seitenschiff. Seine jetzige Größe erhielt die Kirche im 15. Jahrhundert. Der Turm, dessen Errichtung mehr als 30 Jahre in Anspruch nahm, kam im 17. Jahrhundert hinzu.
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Die Wandmalereien an der Südseite sind aus dem Jahr 1400 und wurde wahrscheinlich von Magnus Håkansson gemacht . Die Kanzel im barocken Stil ist von hovbildhauer Buchard Precht Jahr 1736. Das geschnitzt Altarbild ist aus den 1600er Jahren. Zu sehen sind auch Schriften von 1000 und eine aus dem Jahre 1300 in der Kirche.
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SendmeanAngel

~ Sonntagsbild vom 23.10.2011 ~ (VII)

Diese Skulptur „langen går“(es sind mehrere) stehen am Arbogaån (Fluss mit gleichen Namen der Stadt) Arboga. Der Skulptör heist Lasse Nilsson.

 

„langen går“ ist ein Spruch den die Arbeiter die das Eisen zu den Schiffen frachteten anwanden. (ungefähr wie „Hau ruck“). Er ist auch der Titel der Skulptur. Hier könnt ihr mehr über Arboga erfahren. Ich hatte schon mal von dieser Stadt berichtet.

 

 


(Die Idee -Foto am Sonntag- stammt von Sandy-Teufelsweib)

Schmiedekunst – # 11

Diesmal ist die Schmiedekunst in drei Orten. Berlin, Sigtuna und Arboga.

Nun sind wir bei Nr #11 des Projekt’s “Schmiedekunst”,von Elke (mainzauber) und Brigitte(Blechi) dran. Schlösser, Gitter & Verzierungen werden gezeigt – entweder tatsächlich geschmiedet oder auch aus Guß, sowohl neu als auch antik – alles ist möglich.

Diese Tür und Fenster befinden sich an der St. Marienkirche, Berlin (Alexanderplatz).

Ihn kennt ihr sicher, zumindest die ein wenig älter sind.
Mit seinen Darstellungen harter, erfahrener, oftmals zynischer und konsequent einem inneren Moralkodex folgender Charaktere wurde er zu einer der schauspielerischen Ikonen des 20. Jahrhunderts. 1999 wählte ihn das American Film Institute zum „größten männlichen amerikanischen Filmstar aller Zeiten“. Und vom Film „Casablanca“ habt ihr sicher gehört.Dieser Schmiedekopf ist an der Ausenwand des früheren Kinos in Sigtuna (Nachbarort)zu sehen. Das Kino ist neulich geschlossen worden.

Diese Vindflöjlar(Wetterfahnen) – an der Ladbron (Lastbrücke am Fluss) representieren die alte Handwerker Gilde im alten Arboga. Die Harneskmakare waren in ganz Europa bekannt. Harnesk von Arboga bedeutete Qualität. Wer mehr über Arboge wissen möchte kann hier und hier nachlesen. Ich hatte schon mal ausführlich über Arboge geschrieben.

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GEO-ABC: A – wie Arboga

Endlich hier nun meine „A“, bevor es Zeit für’s „B“ ist 😀

Am 7.Mai hat Quizzys Geographie-ABC begonnen, in dem von den Teilnehmern zweimal monatlich (Im 2-wöchigen Rhythmus) verschiedene Orte dieser Welt in alphabetischer Reihenfolge präsentiert werden. Was gezeigt wird, ist uns überlassen. Einzige Einschränkung: selbst fotografierte Bilder sollen es sein und der Ort/Berg/Fluss muss auf der Landkarte zu finden sein.
Da ich keine passenden Fotos für in Frage kommenenden Ort hatte, entschloss ich mich in eine A-Stadt hier in Schweden per Zug zu fahren und neue Fotos zu schiessen.

Die Stadt heisst Arboga.Sie liegt nur 1,5 Stunde mit der Bahn von Stockholm entfernt.Ich war nur in der Altstadt Arbogas – Sturestaden. „Sture“ ist ein Adelsgeschlecht aus dem Mittelalter, inzwischen ausgetorben. Arboga (deutsch veraltet: Arbogen) ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Västmanlands län und der historischen Provinz Västmanland. Der Name des Ortes ist erstmals 1286 als Arbugæ belegt und beinhaltet eine altschwedische Bezeichnung für Flussbiegung, an der die Stadt liegt.

Die Sankt Nicolai kyrka (Kirche)
wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Das wertvollste ist der Altarschrank, der Anfang des 16. Jahrhundert in Lübeck hergestellt wurde.Das Taufbecken(siehe Album) der Sankt Nicolai kyrka (Kirche) ist ebenfalls aus dem 12.Jahrhundert

> Der Ort erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte, doch eine Siedlung gab es hier schon lange vorher. 1435 fand in Arboga ein Treffen der schwedischen Standesgruppen statt, das heute allgemein als erster schwedischer Reichstag angesehen wird.

Bei diesem Treffen wurde der Bergmann Engelbrekt Engelbrektsson zum Rikshövitsman gewählt, was die militärische Entsprechung zum Reichsverweser darstellte.

>1561 ließ König Erik XIV. einen weiteren Ständereichstag in Arboga durchführen. Dabei diktierte er die so genannten „Artikel von Arboga“, in denen die Macht der Fürsten zu seinen Gunsten eingeschränkt wurde.

>1710 war Arboga für ein halbes Jahr schwedische Hauptstadt. In Stockholm herrschte in diesem Jahr die Pest, und man beschloss, viele Ämter und den königlichen Senat nach Arboga zu verlegen. Bevor die Beamten ihre Arbeit aufnehmen konnten, mussten die königlichen Schiffe über einen längeren Zeitraum im Hafen in Quarantäne liegen.

Das war Teil 1
(Bilder klicken, grösser sehen – mehr im Album)
Teil 2 folgt das muss sein. (aber tröstet euch, beim B wirds nicht so viel 🙂