Valborg-Walburgis, heute ist es wieder soweit..

Der Name Walpurgisnacht leitet sich von Walburga (auch Walpurga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (710–779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter am 1. Mai gefeiert. Die neun Tage davor wurden als Walpurgistage bezeichnet, das Läuten von Glocken zur Abwehr der angeblichen Hexenumtriebe wird örtlich auch als Walpern beschrieben.

Traditionell gilt die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (eigentlich Brocken), aber auch an anderen erhöhten Orten ein großes Fest abhalten. Diese Vorstellung ist beeinflusst von den Beschreibungen des Hexensabbat in der Literatur des 15. und 16. Jh.
Der Name Walpurgisnacht wurde durch Goethes Faust (Teil I, 1808) popularisiert. Frühere Belege sind im 18. Jh. nachweisbar.

Maieinsingen, Maifeuer, Tanz in den Mai
Das Hexenfeuer (auch Hexenbrennen, Maifeuer, Tanz in den Mai genannt) wird in weiten Teilen Deutschlands und in einigen anderen Ländern gefeiert. Dazu wird am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man „die bösen Geister“ vertreiben will. Dies wird bis spät in die Nacht gefeiert.


Nordeuropa
In Schweden und Finnland finden in der Walpurgisnacht die größten Studentenfeste des Jahres statt, Vappu in Finnland und Valborg in Schweden, wobei ähnlich wie in Deutschland um ein Maifeuer herum viel gesungen, gelacht und auch getrunken wird 🙂

Eine spezielle Tradition in Uppsala (Universitätsstadt).Exakt 15:00 Uhr an Valborg winkt der Rektor der Uppsala Universitet vom Balkong der „Carolina Rediviva“, & die Studenten aller Alter winken zurück und setzen ihre Studenten Mützen auf.

Es ist schön den Chören zu zuhören. Wir gehen wahrscheinlich gegen Abend auch Feuer anschaun. Mal sehen wo. Früher waren wir oft in Mariefred (Schloss Gripsholm) an Valborg.


Euch allen ein schönes Wochenende, was/wo immer ihr es verbringt.