Plateauschuhe aus den 70er Jahren :-)

Da ich im Keller bissel am aufräumen war, sah ich meine Plateauchschuhe aus den 70er Jahren, die ich aufgehoben hatte. Die Fotos sind alt und undeutlich. Aber man sieht trotzdem meine „Wenigkeit“ 🙂 Sie haben ja etliche Jahre auf dem Nacken 🙂

(auf die jeweilige Collage klicken um sie grösser zu sehen)

hier nun meine Wenigkeit (rechts ohne Kopfbedeckung), mit meiner
Freundin in London, und das andere ist von
einem Spanienurlaub auch aus den 70ern 🙂

– Ich fass es immer noch nicht das ich damals in diesen Stiefeln getanzt habe, ich war viel Tanzen..(der Absatz hatte eine Höhe von knapp 13 cm) Wahnsinn 🙂

Hier noch ein wenig History zu Plateauschuhen im allgemein:

der Name stammt aus dem französischen plateau = Hochfläche, werden in vielen, auch nicht westlichen Kulturen, schon seit mehreren Jahrhunderten getragen. So auch zum Beispiel im Venedig des 15. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden die wohl bekanntesten Vorgänger der heute bekannten Plateauschuhe, die so genannten Zoccoli, getragen. Aber auch im Mittelalter wurden Plateauschuhe, oder besser Plateaustiefel mit etwa 10 cm hohen Absätzen von der damaligen Damenwelt getragen. Diese mittelalterlichen Schuhe nannte man, Chopine. Leider bereitete die große Plateauhöhe dem Träger beim Laufen große Schwierigkeiten.

Danach wurden die Plateauschuhe erst wieder in den 1970er Jahren zur Mode. Mit der Eröffnung größerer Discotheken, der Etablierung der Discomusik und wegen Kultfilmen wie Saturday Night Fever, wurde die Discomode salonfähig und verbreitete sich in den 70er Jahre um die ganze Welt. Neben Glanz, Glitzer und Glamour Kleidung waren auch die Plateauschuhe ein „Must Have“. Plateauschuhe wurden dabei in allen Farben und Formen getragen. Auch sehr viele Arten von Schuhen waren vertreten: Plateaustiefel und Plateauclogs waren genau so üblich wie Plateausandalen oder Plateausportschuhe.

Zu diesen Friedhof

♦  Die Stätte beherbergt jedoch nicht nur die Gräber der berühmten Nach Angaben des Irish Independent wurden in Glasnevin fast 800.000 Menschen in unmarkierten Massengräbern begraben, was auf die enorme Zahl der Todesopfer der Großen Hungersnot der 1840er Jahre und eine spätere Cholera-Epidemie zurückzuführen ist.

♦ Der Friedhof wurde für die Öffentlichkeit geschlossen, als Präsident Michael D. Higgins und der britische Herzog von Kent bei der Enthüllung eines Kreuzes des Opfers Kränze auflegten. Das neue Kriegerdenkmal ist eine verspätete Anerkennung der offiziellen irischen Bürger, die in zwei Weltkriegen starben.

♦Info: „Es enthält über 1,5Millionen archivierte Bestattungsaufzeichnungen über jeden, der hier begraben ist, einschließlich der meisten irischen Revolutionsführer – andere herausragende Persönlichkeiten der irischen Geschichte – berühmte Dichter und Schriftsteller – große Sportler – Soldaten aus jedem Krieg seit den 1830er Jahren – Opfer der Hungersnot – der Engel – und all dieser die ein ganz normales Leben führten, viele von ihnen außergewöhnliche Menschen auf ihre eigene Art und Weise, die in Glasnevin ihren Platz fanden – 1,5 Millionen Leben, die einst Teil des Lebens dieses Landes waren und deren Erinnerung wir an diesem heiligen Ort verehren.

♦ Das Glasnevin Museum wurde offiziell  April 2010 eröffnet. Das Glasnevin Cemetery Museum befindet sich in der Finglas Road, Dublin 11, etwa 3 km vom Stadtzentrum entfernt.

♦ Seltsam aber wahr – die hohen Mauern rund um den Glasnevin-Friedhof in Dublin wurden 1832 erbaut, um eine Invasion der Bodysnatchers abzuwehren. – Also wurden die Mauern hochgezogen und sieben Wachtürme von bewaffneten Wächtern besetzt. Bösartige Jagdhunde wurden freigelassen, um das Gelände bei Nacht zu patrouillieren, aber der Verdacht hält an, dass die Bodysnatchers nicht abgeschreckt werden sollten. Der Legende nach wurden irische Leichen in Buttern mit der Kennzeichnung „Butter“ und in Whisky-Bottichen nach Schottland geschmuggelt.

♦Als der Friedhof zu Beginn der 1830er Jahre gebaut wurde, war Dublin ein Weltzentrum für Medizin und wurde sogar als „Stadt der Ärzte“ bezeichnet.

♦ Bis „heute“ wurden 1,5 Millionen Menschen auf dem Friedhof beerdigt. Angesichts der geringen Bevölkerungszahl Irlands, ist dies eine enorme Menge. Zu der großen Zahl trugen zahlreiche namenlose Tote der irischen Hungersnot (1845 bis 1849) bei.

♦ Ein erstaunliches Who is Who von Schlüsselfiguren der irischen Geschichte findet sich auf zwei bis drei Fußballfeldern. Die Wanderung beginnt am Grab des 1916 erschossenen Pistolenläufers Roger Casement, bevor er sich buchstäblich in die Ruhestätte von Kevin Barry bewegt, der 1920 hingerichtet wurde. Beide Gebäude sind das Denkmal von Daniel O’Connell Man hielt es für eine loyalistische Antwort auf die frühere Fälschung der Nelson-Säule in der O’Connell Street durch die Republikaner.

♦ Der nächste große Führer des irischen Nationalismus war Charles Stewart Parnell. Die Beerdigung von Parnell zog eine Menschenmenge an, die fünf Garth Brooks-Konzerte füllen würde, und so war das Chaos. Friedhofsbeamte beschlossen, in Zukunft Tickets für die wirklich großen Promi-Begräbnisse zu vergeben. Eine dieser großen Veranstaltungen war die Beerdigung von Michael Collins nach seinem Tod in einem Hinterhalt im Jahr 1922.

=> Sie können sich sogar entscheiden, sich neben Collins zu legen, aber das kostet Sie. Eine Krypta in der Nähe von Daniel O’Connell ist für rund 45.000 Euro zu haben, eine in der Nähe von Collins ist jedoch eher 60.000 Euro. <= (das war als ich in Dublin, dort war) <=

Ich kam da vorbei

als ich in Riga war. damals…Gefiel mir diese Skulptur, wie er da so nonchalant stand…der pure Bohemien
○ In der Merkela-Straße gegenüber dem Lettischen Gesellschaftshaus Riga hat ein bronzener Herr die Haltung eines abgelenkten Dandys angenommen. Dies ist Kārlis Padegs (1911-1940), ein berühmter lettischer Maler seiner Zeit, Grafiker und Bohemien.
Das Denkmal zeigt eine Blume in der Hand, einen Anzug und einen Hut, die einst für den extravaganten Maler und Grafiker Kārlis Padegs typisch waren.
• Padegs ‚Stil war originell und schockierend – mit Themen, die zu dieser Zeit sehr ikonoklastisch waren. Seine bevorzugten Themen waren modernes Stadtleben, Antikriegs-Themen, eine idealisierte Traumwelt und sarkastische Selbstporträts. Seine Arbeit war von expressiver Verzerrung, raffinierten Merkmalen und scharfen Kontrasten geprägt.

○ Das Denkmal für Padega wurde von R. Chervenak-Virkavs initiiert und im Sommer 1998 enthüllt. Die Autoren sind der Bildhauer Andris Vārpa und der Architekt Arno Heinrihsons.

wieder mal…

Bei so etwas bin ich immer echt froh das ich so nah am Airport wohne..Da kann man schnell wieder nach Hause…


♦ Die SAS-Piloten streiken in ganz Skandinavien (26.4.2019)
Derzeit streiken 1.409 SAS-Piloten aus Schweden, Norwegen und Dänemark, für höhere Gehälter. Das Ergebnis ist, dass 673 Abflüge am Freitag storniert werden und etwas mehr als 70.000 Reisende betroffen sind. Das Unternehmen hat jetzt beschlossen, alle Flüge am Samstag zu stornieren, und am Wochenende können bis zu 100.000 Passagiere betroffen sein.


Publicerad:25 april 2019 20.54