Plateauschuhe aus den 70er Jahren :-)

Da ich im Keller bissel am aufräumen war, sah ich meine Plateauchschuhe aus den 70er Jahren, die ich aufgehoben hatte. Die Fotos sind alt und undeutlich. Aber man sieht trotzdem meine „Wenigkeit“ 🙂 Sie haben ja etliche Jahre auf dem Nacken 🙂

(auf die jeweilige Collage klicken um sie grösser zu sehen)

hier nun meine Wenigkeit (rechts ohne Kopfbedeckung), mit meiner
Freundin in London, und das andere ist von
einem Spanienurlaub auch aus den 70ern 🙂

– Ich fass es immer noch nicht das ich damals in diesen Stiefeln getanzt habe, ich war viel Tanzen..(der Absatz hatte eine Höhe von knapp 13 cm) Wahnsinn 🙂

Hier noch ein wenig History zu Plateauschuhen im allgemein:

der Name stammt aus dem französischen plateau = Hochfläche, werden in vielen, auch nicht westlichen Kulturen, schon seit mehreren Jahrhunderten getragen. So auch zum Beispiel im Venedig des 15. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden die wohl bekanntesten Vorgänger der heute bekannten Plateauschuhe, die so genannten Zoccoli, getragen. Aber auch im Mittelalter wurden Plateauschuhe, oder besser Plateaustiefel mit etwa 10 cm hohen Absätzen von der damaligen Damenwelt getragen. Diese mittelalterlichen Schuhe nannte man, Chopine. Leider bereitete die große Plateauhöhe dem Träger beim Laufen große Schwierigkeiten.

Danach wurden die Plateauschuhe erst wieder in den 1970er Jahren zur Mode. Mit der Eröffnung größerer Discotheken, der Etablierung der Discomusik und wegen Kultfilmen wie Saturday Night Fever, wurde die Discomode salonfähig und verbreitete sich in den 70er Jahre um die ganze Welt. Neben Glanz, Glitzer und Glamour Kleidung waren auch die Plateauschuhe ein „Must Have“. Plateauschuhe wurden dabei in allen Farben und Formen getragen. Auch sehr viele Arten von Schuhen waren vertreten: Plateaustiefel und Plateauclogs waren genau so üblich wie Plateausandalen oder Plateausportschuhe.

Und weiter gings (voriges Jahr 2019)

und weiter lief ich und kam hier vorbei. Es gibt mehrere Wege zum Dom…Die Treppe ist einer. Ich ging den anderen..

am Schloss und dieses Haus kam ich auch vorbei, und das Treppentor zum Dom

hach – endlich angekommen..Erstmal von ausen..Der Dom ist die grösste Kirche der nordischen Länder.
– Äussere Länge 118,7 m
– Turmhöhe 118,7 m
– Deckenhöhe innen 27 m

Nach einem Brand in der Domkirche von Alt-Uppsala gab der Papst die Erlaubnis, den Bischofssitz an seine heutige Stelle zu verlegen. Um 1270 wurde mit dem Bau des Doms begonnen. Erst 1435, nach fast zweihundert Jahren, konnte er eingeweiht werden. Viele Pilger kamen wegen der Reliquien Eriks des Heiligen hierher. Der Dom sollte Wallfahrtskirche  und Kirche für festliche Anlässe sein, so wurden hier Jahrhunderte lang die schwedischen Könige gekrönt. Zu den Schätzen der Kirche zählt unter anderem ein vergoldeter Schrein aus dem späten 16. Jahrhundert, in dem die Relikte von Erik dem Heiligen untergebracht sind.

Die Barockkanzel wurde 1710 eingeweiht. Entworfen von Nicodemus Tessin d.J. und ausgeführt von dem Bildhauer Burchard Precht.

Die bekanntesten der hier bestatteten Personen sind König Gustav I. Wasa und der Naturforscher Carl von Linné. Die Gedenkstätte von Carl von Linné wurde von seinen Schülern errichtet.

Der Wasachor:
Der Wasachor liegt am östlichen Ende des Domes und war im Mittelalter der Jungfrau Maria gewidmet. In der Krypta unter dem Fußboden sind Gustav Wasa und seine drei Gemahlinnen (Katharina von Sachsen-Lauenburg, Margareta Leijonhufvud und Katharina Stenbock) bestattet. Auch sein Sohn Johann III. und dessen Frau Katharina Jagiellonica haben hier Gräber. In der Mitte des Chores steht ein Grabmonument von 1583, auf dem verschiedene Reichswappen und die Wappen der schwedischen und finnischen Landschaften dargestellt sind. Es sind die ältesten bekannten Wiedergaben dieser Wappen.
○ Vor dem Chor steht seit 2005 Maria (Rückkehr). Die Maria Figur im blauen Mantel in Lebensgrösse (siehe Foto). Als ich das Dach fotografiert hatte und mich dann umdrehte, stand sie ganz dicht neben mir. Ich dachte es wäre eine Lebende bevor ich sie mir näher anschaute, ich hatte mich im ersten Moment richtig erschrocken..
Gedenkstätte für Dag Hammarskjöld:
○ (Am 7. April 1953 wurde Hammarskjöld zum Generalsekretär der Vereinten Nationen gewählt und trat das Amt offiziell drei Tage später an. 1957 wurde er von der UN-Generalversammlung einstimmig für eine zweite Amtszeit eingesetzt. Hammarskjöld starb in der Nacht auf den 18. September 1961 bei einem ungeklärten Absturz seines UN-Flugzeuges an der Grenze zwischen der abtrünnigen kongolesischen Provinz Katanga und Nordrhodesien, dem heutigen Sambia; er war auf dem Weg zu einem Treffen mit dem Präsidenten Katangas Moïse Tschombé, um im Rahmen der ONUC-Mission der Vereinten Nationen in der Kongokrise zu vermitteln. Hammarskjöld wurde 1961, kurz nach seinem Tode, der Friedensnobelpreis verliehen.
Die Gedenkstätte für Dag Hammarskjöld befindet sich in der Friedenskapelle im rechten Seitenschiff des Doms. Der im Fußboden eingelassene Gedenkstein trägt die

Inschrift:
Icke jag
utan gud i mig
Dag Hammarskjöld 1905–1961
(Übersetzung: Nicht ich, sondern Gott in mir. Dag Hammarskjöld 1905–1961)

Zusatz :)

Kanns nicht lassen euch das zu erzählen. Ich kam heute auf eine Idee, die gut ist, wenn doofes Wetter ist (wie zur Zeit dieses blöde Eis). – Ich wohne, in einen Haus wo der Keller einen langen Gang hat. Da ist Licht. Ich habe es heute getestet und bin da hin und her gelaufen. Das hat prima geklappt.
Damit es nicht langweilig wurde, bin ich 3x mal in den Keller gegangen 🙂
Und siehe da = etwas mehr als 2000 Schritte wurden es.