KBKM – # 28

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ immer wieder gezeigt.

Ich habe ja 8 Wochen kein KBKM gepostet, aus verschiedenen persönlichen  Gründen. Aber ich möchte dennoch weiterhin teilnehmen. Nachhohlen ist unmöglich, deshalb mache ich mit # 28 weiter. Das ist sicher OK für Elke.  Also mit diesen Denkmal über John Ericsson von 1901 gehts weiter. Der Künstler war John Börjeson, ein schwedischer Skulptör.(1835 – 1910)

Ich bin schon so oft daran vorbei gelaufen ohne sie zu beachten. Aber als wir vergangene Woche auf dem Weg zum Bootsausflug waren, wurde ich neugierig wärend ich wartete und habe die Skulptur fotografiert. John Ericsson (* 31. Juli 1803 in Långbanshyttan; † 8. März 1889 in New York), war ein schwedischer Ingenieur und Erfinder. Der Name sagt euch vieleicht nichts, aber das was er erfunden hat denke ich schon. Siehe den Propeller an der Skulptur.
Leben in Europa:
Er trat im Alter von 17 Jahren in die schwedische Armee ein. Er verließ die Armee 1829 und ging nach England. Hier baute er zusammen mit dem Engländer John Braithwaite die Dampflokomotive The Novelty, die an dem legendären Rennen von Rainhill teilnahm. In seinen weiteren Arbeiten beschäftigte er sich mit Propellern von Schiffen (der Ericsson-Propeller wurde nach ihm benannt) und mit Heißluftmotoren. Er schuf das erste propellergetriebene Handelsschiff, und die Novelty.
Leben in Amerika:
Im Jahre 1839 ging Ericsson auf Veranlassung des Kapitäns Robert Field Stockton in die USA und baute dort mehrere Schiffe, u.a. das Kriegsschiff USS Princeton und das erste Panzerschiff der US-Marine USS Monitor, die im Amerikanischen Bürgerkrieg zum Einsatz kam.
Mit der Princeton wurde erstmals ein Propeller unter Wasser verwendet, was eine neuartige Entwicklungslinie im Schiffbau auslöste. Ericsson trug auch zur Verbesserung von Torpedos bei, seinerzeit Destroyer genannt.

Er baute auch ein Schiff mit Heißluftmotorantrieb, das sich jedoch nicht bewährt hat. Zu seinen späteren Erfindungen gehört die Solarmaschine, die bestimmt war, das Sonnenlicht in einem besonderen Brennspiegel zu sammeln und als Wärmequelle direkt nutzbar zu machen.

John Ericsson starb am 8. März 1889 in New York. Sein Leichnam wurde 1890 nach Schweden überführt und in Filipstad in einem eigens errichteten Mausoleum beigesetzt.

Der ältere Bruder von John Ericsson, Nils, war ebenfalls ein ausgezeichneter Ingenieur. (Nils Ericssons Statue steht vor dem Stockholmer Hbf)

KBKM – # 13

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt von  KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ gezeigt.
meinen Beitrag # 13, habe ich auch in Västerås beim Ausflug gefunden.

Die Statue (Skulptur) : Johannes Rudbeckius (d.Ä.), auch Johan Rudbeck (* 3. April 1581 in Ormesta (heute ein Teil von Örebro); † 8. August 1646 in Västerås), war ein lutherischer Theologe und der bedeutendste Bischof der Großmachtzeit in Schweden.

Im Jahr 1892 begann man über eine Statue zu Ehren von Bischof Rudbeck zu sprechen. Der Rat der Geistlichen bildete ein Komitee, das die nötigen Mittel dafür einsammeln sollte. Das Resultat war mager. 1906 bildetet man ein neues, „stärkeres“ Komitee, in dem sowohl der Landeshauptmann wie auch der Bischof saßen. Das Resultat wurde nicht besser. 1912 sprach man über eine Büste statt einer Statue, aber man verwarf den Gedanken wieder. 1922 beschloß man schließlich, an die breite Öffentlichkeit zu treten und dort das Geld zu erbetteln. Jetzt bekam man genügend zusammen, um die Statue am 14 Juni 1923 einweihen zu können, gerade rechtzeitig zum 300jährigen Jubiläum des Rudbeckianischen Gymnasiums.
Heute steht Rudbeck vor „seinem“ Dom, wo er 1619 – 1646 Bischof war und schräg vor dem ersten Gymnasium des Landes, das seinen Namen trägt, weil er es 1623 gegründet hat.
Der Künstler ist der bekannte Carl Milles.

Rudbeckius‘ Vater Johan Pedersson Rudbeck (1550–1603) stammte aus Holstein und war Stadtschreiber in Örebro, wo Rudbeck die Lateinschule besuchte. Nach weiterer Ausbildung in Strängnäs und Uppsala ging er 1601 zum Studium der Evangelischen Theologie nach Wittenberg, wo er 1603 zum Magister promoviert wurde. 1604 wurde er Professor für Mathematik in Uppsala. Nach einer weiteren Deutschlandreise wurde er 1610 Professor für Hebräisch und 1611 für Theologie. 1613 war Rudbeckius Rektor der Universität. Nach einem heftigen Streit mit seinem Kollegen Johannes Messenius berief König Gustav II. Adolf ihn 1613 zum Hofprediger. Dort war er vor allem mit der Revision der 1541 erstmals gedruckten Bibelübersetzung beschäftigt, die 1618 erschien. 1617 wurde Rudbeckius Doktor der Theologie und trat 1619 seinen Dienst als Bischof der lutherischen schwedischen Kirche in Västerås an.

Hier wirkte er besonders als Reformer des Bildungswesens. Das 1623 von ihm gegründete Gymnasium galt als Musterschule für Schweden. 1632 wurde ihm die erste Mädchenschule Schwedens an die Seite gestellt. Bedeutsam ist auch die flächendeckende Einführung der Kirchenbuchführung („Folkbokföring“) in den Gemeinden des Bistums sowie die Einführung verpflichtender Katechisationsbesuche („husförhör“).  Nach dem Tod Gustav Adolfs 1632 geriet Rudbeckius in heftige Konflikte mit Axel Oxenstierna, der die Regentschaft führte und einige Privilegien der Kirche abbauen wollte. In zahlreichen Veröffentlichungen und Eingaben beim Reichstag trat Rudbeckius erfolgreich für die Selbständigkeit der Kirche sowie für ein Festhalten am orthodoxen Luthertum ein.

KBKM – # 12

Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ gezeigt.

meinen Beitrag # 12, habe ich vergangene Woche auch beim Ausflug gefunden. bzw ich wusste das es diese Skulptur gibt und ich wollte sie unbedingt aus der Nähe sehen und fotografieren.

Die Skulptur heisst „ASEA-strömmen / ASEA-power / ASEA-Strom“ und stammt vom Künstler Bengt-Göran Broström . Er ist am meisten bekannt durch diese monumentale, 12 meter lange Skulptur „Aseaströmmen“. Bengt-Göran Broström, geboren in Västerås 1947, verstorben in Västerås 2004, war ein schwedischer Maler und Skulptör.

Dieses Werk, das seit 1989 auf Stora Torget (in Västerås) steht, ist nicht nur ein künstlerischer Volltreffer, sondern das Wortspiel im Titel gibt ihm eine extra Dimension. Das „E“ in ASEA steht ja für „elektrisch“ und bezieht sich auf die Stromerzeugung. Zum größten Arbeitsgeber der Stadt war natürlich auch immer ein Strom von Fahrrädern unterwegs, wenn die Arbeit begann, wie die Skulptur ja auch zeigt. Und man kann sich schließlich auch fragen, wieviel Strom die ASEA erzeugt hätte, hätte es nicht diesen Strom der Arbeiter gegeben….

Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget – Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget (kurz ASEA) war ein schwedisches Großunternehmen im Bereich der Elektrotechnik. 1988 fusionierte der Konzern mit dem Schweizer Energietechnikkonzern Brown, Boveri & Cie zu ABB (ASEA Brown Boveri) mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz). Die ASEA stellte mit dem Schweden Percy Barnevik den ersten CEO der ABB. Das Unternehmen wurde 1883 als Elektriska Aktiebolaget in Stockholm gegründet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte man eine Technik zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. Das Unternehmen arbeitete auch an der Entwicklung und Produktion von Elektrolokomotiven, Straßenbahnen und Zügen.

1950 wandte ASEA sich mit dem Tochterbetrieb ASEA Atom dem Gebiet der Kernenergie zu, und ab 1968 baute man Reaktoren für Kernkraftwerke.
Am 15. Februar 1953 stellte Erik Lundblad mit einer Quintus-Presse erstmals synthetische Diamanten her. ASEA übte durch seine Dominanz einen bedeutenden Einfluss auf die Struktur der elektrotechnischen Industrie in Schweden aus. Im letzten Jahr als selbständiges Unternehmen, 1987, hatte ASEA einen Umsatz von 52 Milliarden SEK (ungefähr 5,7 Milliarden Euro) und beschäftigte 77.000 Personen.
Größter Anteilseigner war die Familie Wallenberg über die Investor AB.

KBKM – # 8

 Das man nicht in ein Museum gehen muss, um sich an Kunstwerken erfreuen zu können, wird mit dem Projekt KBKM -„Kunst braucht kein Museum“ gezeigt.

Mein Beitrag # 8 sind diese Mosaiken vom Künstler –Nisse Zetterbergs. Die Kunst besteht aus Zigelroten Wänden mit Goldeinlagen und Runen Inschriften. Der Künstler ist von den „Funden“ aus der Vikingerzeit, welche bei den Ausgrabungen gefunden wurden, ausgegangen. Diese kleinen Fundstücke hat er zu Wandmosaiken vergrössert. Sie glitzern an den Bergwänden in der U-Bahn Station Rinkeby.
Nils (Nisse) Harald Zetterberg (*21 Nov 1910 in Stockholm,†24 Feb.1986), war ein schwedischer Künstler.
(Ich habe ja öfter mal die Kunst in den Stockholmer U-Bahn Stationen fotografiert)