Ich sehe rot! – 2021 (116)

Die Klocken (Uhren) – Stabel/Turm gehört zum Schloss Steninge und steht im Park. Der schöne Klockenturm wurde von Baumeister Johan Anderson Onswig 1690 gebaut. Der Klockenturm hat einen grossen Kulturhistorischen Wert.

(Das ist nicht sehr weit von mir.Man kann mit Buss hinfahren. Hab ich vor Corona mehrmals gemacht)

Zum Thema „Ich sehe rot!“ –

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Mehr rot kann man bei Anne  „Ich sehe rot!“ sehen.


Nächster Termin:
2. Februar 2021

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Extra: zum Schloss — Die erste bekannte Eigentümerin, Frau Katarina zu Steninge, erwähntes 1299.
Im späteren Teil des Mittelalters gehörte das Schloss dem Geschlecht Oxenstierna, Under anderen Bengt Kristiernsson (Oxenstierna) und seinem Sohn Kristiern Bengtsson (Oxenstierna), welcher beim Blutbad in Stockholm umgebracht wurde. Greve Karl Gyllenstierna lies das jetztige Schloss 1694-1698 nach Plänen von Nikodemus Tessin neu bauen d.y. Einweihungfest war im Augusti 1705 mit der
verwitweten Königin Hedwig Eleonora als Ehrengast. Durch Kauf ging das Gut 1736 an Generallöjtnant Hans von Fersen. Seine Witwe machte es 1747 zu Fideikommiss. – Das Schloss ist in privatem Besitz und steht unter Denkmalschutz.

Und weiter gings (voriges Jahr 2019)

und weiter lief ich und kam hier vorbei. Es gibt mehrere Wege zum Dom…Die Treppe ist einer. Ich ging den anderen..

am Schloss und dieses Haus kam ich auch vorbei, und das Treppentor zum Dom

hach – endlich angekommen..Erstmal von ausen..Der Dom ist die grösste Kirche der nordischen Länder.
– Äussere Länge 118,7 m
– Turmhöhe 118,7 m
– Deckenhöhe innen 27 m

Nach einem Brand in der Domkirche von Alt-Uppsala gab der Papst die Erlaubnis, den Bischofssitz an seine heutige Stelle zu verlegen. Um 1270 wurde mit dem Bau des Doms begonnen. Erst 1435, nach fast zweihundert Jahren, konnte er eingeweiht werden. Viele Pilger kamen wegen der Reliquien Eriks des Heiligen hierher. Der Dom sollte Wallfahrtskirche  und Kirche für festliche Anlässe sein, so wurden hier Jahrhunderte lang die schwedischen Könige gekrönt. Zu den Schätzen der Kirche zählt unter anderem ein vergoldeter Schrein aus dem späten 16. Jahrhundert, in dem die Relikte von Erik dem Heiligen untergebracht sind.

Die Barockkanzel wurde 1710 eingeweiht. Entworfen von Nicodemus Tessin d.J. und ausgeführt von dem Bildhauer Burchard Precht.

Die bekanntesten der hier bestatteten Personen sind König Gustav I. Wasa und der Naturforscher Carl von Linné. Die Gedenkstätte von Carl von Linné wurde von seinen Schülern errichtet.

Der Wasachor:
Der Wasachor liegt am östlichen Ende des Domes und war im Mittelalter der Jungfrau Maria gewidmet. In der Krypta unter dem Fußboden sind Gustav Wasa und seine drei Gemahlinnen (Katharina von Sachsen-Lauenburg, Margareta Leijonhufvud und Katharina Stenbock) bestattet. Auch sein Sohn Johann III. und dessen Frau Katharina Jagiellonica haben hier Gräber. In der Mitte des Chores steht ein Grabmonument von 1583, auf dem verschiedene Reichswappen und die Wappen der schwedischen und finnischen Landschaften dargestellt sind. Es sind die ältesten bekannten Wiedergaben dieser Wappen.
○ Vor dem Chor steht seit 2005 Maria (Rückkehr). Die Maria Figur im blauen Mantel in Lebensgrösse (siehe Foto). Als ich das Dach fotografiert hatte und mich dann umdrehte, stand sie ganz dicht neben mir. Ich dachte es wäre eine Lebende bevor ich sie mir näher anschaute, ich hatte mich im ersten Moment richtig erschrocken..
Gedenkstätte für Dag Hammarskjöld:
○ (Am 7. April 1953 wurde Hammarskjöld zum Generalsekretär der Vereinten Nationen gewählt und trat das Amt offiziell drei Tage später an. 1957 wurde er von der UN-Generalversammlung einstimmig für eine zweite Amtszeit eingesetzt. Hammarskjöld starb in der Nacht auf den 18. September 1961 bei einem ungeklärten Absturz seines UN-Flugzeuges an der Grenze zwischen der abtrünnigen kongolesischen Provinz Katanga und Nordrhodesien, dem heutigen Sambia; er war auf dem Weg zu einem Treffen mit dem Präsidenten Katangas Moïse Tschombé, um im Rahmen der ONUC-Mission der Vereinten Nationen in der Kongokrise zu vermitteln. Hammarskjöld wurde 1961, kurz nach seinem Tode, der Friedensnobelpreis verliehen.
Die Gedenkstätte für Dag Hammarskjöld befindet sich in der Friedenskapelle im rechten Seitenschiff des Doms. Der im Fußboden eingelassene Gedenkstein trägt die

Inschrift:
Icke jag
utan gud i mig
Dag Hammarskjöld 1905–1961
(Übersetzung: Nicht ich, sondern Gott in mir. Dag Hammarskjöld 1905–1961)

Freitag 9.2 – Gestern…

Weil die Sonne nur so strahlte war ich wieder am Tag in Sigtuna. Klar musste ich schaun wie es mit dem Klockenturm Bau voran ging. Siehe da, sie scheinen mit dem Bau fertig zu sein. Schön schaut das aus. Sie haben ganze Arbeit geleistet. Kein Mensch war in der Nähe, und niemand konnte mir sagen ob die Klocken inzwischen auch aufgehängt sind. Im Museum wusste man es nicht, also werde ich versuchen, später es anderswo zu erfahren..Ich möchte ja so gerne, die Klocken hören, wenn sie wieder (wie zuvor) für Frieden läuten.
=>mehr darüber hier

Dann bin ich mal wieder zur Sankt Per Kirchenruine gelaufen. Da war ich lange nicht. Dort ist auch das  Pfarrhaus (Prästgården)– (Es gibt drei Kirchenruinen in Sigtuna- Sankt Olof/ Sankt Per und Sankt Lars)
St.Per Kirche kann wahrscheinlich direkt mit der königlichen Macht und als die Kathedrale der Erzdiözese angesehen und verbunden werden und gilt als die ärkestiftets Kathedrale vor dem Umzug nach Gamla Uppsala im Jahr 1190.- Wahrscheinlich wurde die Kirche in zwei Etappen in den 1100er Jahren gebaut. Der östliche Teil mit Kor, zentralen Turm und das Kirchenschiff wurde in den frühen 1100er Jahren gebaut, während das Schiff und Westturm später hinzugefügt wurden. Seit 2015 ist die Ruine wegen Gefahr des Zusammenbruchs gesperrt. Man kann aber rundrum laufen, nur eben nicht ins „Innere“.

Danach bin ich runter zum Mälaren wie immer gelaufen 🙂 Ich war ein wenig überrascht, dachte garnicht das er so schnell zugefroren ist. Da hatte man sogar Gehwege geschaufelt..Etliche sind da vor allen Schlittschuh (Langlauf) gelaufen..Aber viele einfach nur spazieren gegangen.

(Fotos klicken, grösser sehen)

Der Neue Klockstapeln (Glockenturm)

Ich war heute kurz vorbei schauen. Er „wächst“ und wird immer mehr fertig. Alle die über diesen Brand entsetzt waren, freuen sich, das es für den schönen –Glockenturm von 1608– bald Ersatz gibt. (Heute waren 2 Herren fleissig bei der Arbeit)

Hier könnt ihr mehr dazu lesen =>> der ursprüngliche Klockstapeln


(Foto klicken,grösser sehen)