DIE PERLE DES BOTTNISCHEN MEERBUSENS

Malören alten Leuchtturm und Pilotstandort ist einer der einsamsten und unverwechselbare Orte des Landes. Ein anderes Ziel für diejenigen, die Ruhe, Naturerlebnisse und historische Flügel suchen.

Ein „sörlänning“ glaubt vieleicht, dass der innere Teil der Ostsee ein geschützter und undramatischer Teil des Ocean ist. Das ist aber nicht der Fall. Dies zeigen sowohl die alten verfallenen Schiffswracks an den Ufern von Malörens als auch die heutige Bootsfahrt von Kalix zum kleinen Felsvorsprung, wo die achteckige Kirche und der charakteristische Leuchtturm Leuchtfeuer sind, die in der Ferne zu sehen sind.

Malören sedd från ovan
Malören– Insel in Bottenviken (Ostsee)

Aber sobald man im Hafen von Malören angekommen ist, wird man nach fünfzehn Seemeilen auf hoher See sofort von der Ruhe und Gelassenheit durchdrungen, die den Ort auszeichnet. Das Gefühl, dem Alltag zu entfliehen, macht sich auf der Insel bemerkbar.

Im 17. Jahrhundert begannen Fischer aus Tornio und der österbottniska Insel Karlö auf Malören Hütten zu bauen, und als in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine „Heringsperiode“ eintrat, war Malören im Sommer eine schwelende Insel mit zwei Dörfern. Es war auch während dieser Blütezeit für Malören, dass die ungewöhnliche Kirche gebaut wurde. Es ist überhaupt kein großes Gebäude, aber es ist hoch, achteckig und mit einem Turm ausgestattet. Das Erscheinungsbild der Kirche spiegelt sowohl die Stärke der Wirtschaft in der Region wider, als sie 1769 erbaut wurde, als auch den Wunsch nach einem echten Leuchtfeuer auf der unzugänglichen und flachen Insel im Meer.

Die Kirche wurde auf Säivisnäs in Kalix gezimmert, dann aber versammelt und hierher gebracht, Holz für Holz, und hier auf unserer baumlosen Insel aufgestellt. Es ist tatsächlich ziemlich einzigartig, sagt Karl-Erik V., der einen Großteil des Jahres in Malören blieb bald neun Jahrzehnte.- Als Malören im Winter zugefroren und entvölkert wurde, diente die Kirche als Lager für alle Fanggeräte auf der Insel. Überall in den Kirchenbänken waren Begleiter und andere Dinge. 

Text: Mats Carlsson Lénart

Das Mittelalter Malören ist gerade aus dem Meer gestiegen und die Menschen rund um den Bottnischen Meerbusen sollen bald auf der Insel mit dem Fischen begonnen haben. Fischer aus dem heutigen Finnland aus dem
17. Jahrhundert beginnen auf Malören mit dem Bau von Fischerhäusern. Malören gehört zur Stadt Tornio.
18. Jahrhundert Die erste Seemarke wurde 1725 auf Malören errichtet. Die Fischerei blüht auf. Die Inselkirche wurde 1769–70 erbaut.
19. Jahrhundert Als Schweden 1809 Finnland verlor, wurde Malören von seinem „Mutterdorf“ in Tornio getrennt. 1837 wurde die Lotsenstation eingerichtet und 1851 der Leuchtturm beleuchtet.
20. Jahrhundert 1910 wird das Leuchtturmpersonal eingezogen und 1967 wird die gesamte Pilotstation auf das Festland verlegt. Die Insel wird während eines größeren Teils des Jahres leer als zuvor.
2000er Jahre 2018 wird in Malörens alter Lotsenkabine ein Hostel eröffnet.

alte Fabel von Lafontaine

(Etymologie)
Daß man Edelkastanien im Feuer röstet, um sie hinterher zu verspeisen, ist ein sehr altes Rezept, das schon in einem alten deutschen Minnelied des Wolfram von Eschenbach Erwähnung findet.
Eine alte Fabel von Lafontaine erzählt, wie sich ein Affe von einem Kater Maronen, die sich sein Herr brät, aus dem Feuer holen läßt, um sich daran gütlich zu tun, indes der Kater sich jedoch die verbrannten Pfoten reibt.
Schließlich ist es in keinem Fall ein Vergnügen, anderen die Kastanien aus dem Feuer zu holen.
Mit diesem Ausdruck will also so viel gesagt werden wie: sich für andere in Unannehmlichkeiten zu stürzen, damit diese daraus ihren Nutzen ziehen können.

Plateauschuhe aus den 70er Jahren :-)

Da ich im Keller bissel am aufräumen war, sah ich meine Plateauchschuhe aus den 70er Jahren, die ich aufgehoben hatte. Die Fotos sind alt und undeutlich. Aber man sieht trotzdem meine „Wenigkeit“ 🙂 Sie haben ja etliche Jahre auf dem Nacken 🙂

(auf die jeweilige Collage klicken um sie grösser zu sehen)

hier nun meine Wenigkeit (rechts ohne Kopfbedeckung), mit meiner
Freundin in London, und das andere ist von
einem Spanienurlaub auch aus den 70ern 🙂

– Ich fass es immer noch nicht das ich damals in diesen Stiefeln getanzt habe, ich war viel Tanzen..(der Absatz hatte eine Höhe von knapp 13 cm) Wahnsinn 🙂

Hier noch ein wenig History zu Plateauschuhen im allgemein:

der Name stammt aus dem französischen plateau = Hochfläche, werden in vielen, auch nicht westlichen Kulturen, schon seit mehreren Jahrhunderten getragen. So auch zum Beispiel im Venedig des 15. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden die wohl bekanntesten Vorgänger der heute bekannten Plateauschuhe, die so genannten Zoccoli, getragen. Aber auch im Mittelalter wurden Plateauschuhe, oder besser Plateaustiefel mit etwa 10 cm hohen Absätzen von der damaligen Damenwelt getragen. Diese mittelalterlichen Schuhe nannte man, Chopine. Leider bereitete die große Plateauhöhe dem Träger beim Laufen große Schwierigkeiten.

Danach wurden die Plateauschuhe erst wieder in den 1970er Jahren zur Mode. Mit der Eröffnung größerer Discotheken, der Etablierung der Discomusik und wegen Kultfilmen wie Saturday Night Fever, wurde die Discomode salonfähig und verbreitete sich in den 70er Jahre um die ganze Welt. Neben Glanz, Glitzer und Glamour Kleidung waren auch die Plateauschuhe ein „Must Have“. Plateauschuhe wurden dabei in allen Farben und Formen getragen. Auch sehr viele Arten von Schuhen waren vertreten: Plateaustiefel und Plateauclogs waren genau so üblich wie Plateausandalen oder Plateausportschuhe.