Die drei Kirchenruinen (in Sigtuna)

♦ Die Ruine von Sankt Olof ist eine von drei Kirchenruinen in Sigtuna und war eine beliebte Touristenattraktion in der Stadt. Sie befindet sich auf dem Friedhof von der Mariakyrkan. Vor sieben Jahren wurden Risse darin gefunden. – Im Jahr 2015 entschied der Eigentümer Sigtuna, das Grundstück wegen der Gefahr von Setzungen und Rissen zu schließen. Die Gemeinde Sigtuna fürchtete, dass Besucher verletzt werden könnten.=>Sicherung der Ruine
– Ich war ab und an dort um zu sehen, wie die Arbeit voranschreidet. Nun ist die Sankt Olof Ruine „fertig“ und man kann sie wieder betreten. Ich war Vorgestern (29. April 2019) dort und hab sie mir innen angeschaut. Man sah es an allen Steinen und Fugen, es sah wieder sicher aus. Hab schon mehrmals von der/den Ruinen geschrieben, weil sie interessant sind.

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♦ Mariakyrkan ist eine der Kirchen in der Gemeinde Sigtuna in der Diözese Uppsala und das älteste Gebäude in Sigtuna, das noch in Gebrauch ist.
♦ Der dazugehörige Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert wurde in der Nacht zum 30. Juni 2016 angezündet (Verdacht auf Verbrechen) und brannte komplett nieder. Er wurde neu aufgebaut, durch Donationen. So sieht er heute wieder aus.

♦ Geschichte: – Die Mönche des Dominikanerordens erhielten 1237 Land in Sigtuna und errichteten (wohl gegen 1240) die Marienkirche. Der Konvent kam zu Wohlstand und wurde zu einem Bildungszentrum, bis er im Spätmittelalter an Bedeutung verlor. In der Reformationszeit wurde er 1527 aufgelöst. Im Gegensatz zu anderen alten Kirchen in Sigtuna (St. Per, St. Olof, St. Lars und St. Nikolai), von denen nur noch Ruinen stehen, blieb die Klosterkirche erhalten, während die Klosterbauten abgebrochen wurden. Die Kirche kam an die Pfarrgemeinde.

♦ St. Olof war an den Kult des norwegischen heiligen Königs Olav the Holy (995-1030), Olav Haraldsson, genannt Holy Olof (oder St. Olof), des norwegischen Olav the Holy gebunden, der um das Jahr 1000 lebte. Sankt Olof war König von Norwegen und er ist der nationale Heilige der Nation. In den frühen 1000er Jahren reiste er mehrmals durch Sigtuna. Olav war in jüngeren Jahren ein erfolgreicher Wikinger. Olof war der erste und beliebteste Heilige in den nordischen Ländern. Südlich des Chor ist ein Brunnen, möglicherweise eine alte Opferquelle, die mit der Olof-Legende verschmolzen ist. Das Wasser einer Opferquelle wurde als heilend eingestuft und für die Beförderung kranker Menschen verbraucht oder verwendet. Der Brunnen wurde überbaut und war über eine Öffnung am Boden mit dem Chor verbunden.


Ich war ja Gestern in Uppsala wegen den Arbeiten am Dom..

Es war etwas kühl, aber die Sonne kam zwischendurch hervor..
Ich wollte absolut schaun ob sie angefangen haben mit der Arbeit der Türme der Katetrale (Dom) in Uppsala.. Sie hatten angefangen.Der Dom war geschlossen für die Öffentlichkeit. Hab mich ganz kurz mit einen der Arbeiter unterhalten….


Info: – Die praktischen Arbeit vor der Katetrale haben begonnen.
Die Arbeiten an der Restauration selbst werden voraussichtlich im April oder Mai beginnen, zuvor müssen jedoch viele Vorarbeiten durchgeführt werden.
– Um die Türme auf den Türmen restaurieren zu können, ist ein 120 Meter hoher Hebekran erforderlich. Und um es zu befestigen, muss eine zehn mal zehn Meter lange Zementplatte als Fundament gegossen werden.
Bevor die Platte gegossen werden kann, muss das Gebiet um Domkyroplan ausgegraben werden. Das Gebiet ist ein rechtlich geschütztes altes Kloster. Daher wurde der Archipel des Upplands Museum vom Verwaltungsamt der Provinzverwaltung mit der Dokumentation der Fundstücke beauftragt. Die archäologischen Ausgrabungen werden voraussichtlich von Januar bis April dauern, wenn alles nach Plan verläuft.
– „Wir werden drei Meter tief in die Erde graben. Wir wissen immer noch nicht, was wir finden werden, aber wir erwarten Überreste, die älter sind als die Kathedrale. Wir wissen, dass es vom 13. Jahrhundert bis 1793 einen Friedhof auf dem Kathedralenplan gab, was bedeutet, dass dort Tausende von Menschen begraben sind, sagt Linda Q., Archäologin vom Upplands Museum.“

– Auf der Rückseite, von wo ich diesmal kam, sah man bis jetzt nichts davon. Aber auch diese Tür war verschlossen.

♦ Der gotische Dom St. Erik, in Uppsala ist mit 118,7 Meter das höchste Kirchengebäude Skandinaviens. – Der Dom ist sowohl Krönungs- als auch Grabstätte vieler schwedischer Könige und Sitz eines evangelisch-lutherischen Erzbischofs.
♦ Nach einem Brand in der Domkirche von Alt-Uppsala gab der Papst die Erlaubnis, den Bischofssitz an seine heutige Stelle zu verlegen. Die ersten Planungen für den neuen Kirchenbau gab es schon 1258.
– Nach der Grundsteinlegung von 1260 verzögerte sich der Bau mehrfach aufgrund von Kriegen, Thronstreitigkeiten und Einstürzen von Gebäudeteilen. Auch die Pest verhinderte lange einen zügigen Aufbau. Vier tragende Pfeiler im Dom zu Uppsala sind auf Runensteinen errichtet, deren Bildseiten nach oben gewendet sind.  Erst im Jahre 1435 konnte der Dom unter Erzbischof Olaus Laurentii eingeweiht werden.


♦ Bin dann zum Museum, doch einen anderen Weg als sonst. Diesmal via dem Universitäts- Park..Da war kein Frühling zu sehen..Aber dafür einige interessanten Runen..

Inschrift:  U 943, Ärkebiskopsgården, Uppsala
biaurn × auk × … …ain × atir × -[ka]… ant +
Björn och … stenen efter … ande
Vikingatida runsten, röd sandsten.

Inschrift: U 938, Uppsala, kv. Torget, Uppsala
hulfastr ‘ lit ‘ risa ‘ stin ‘ at ‘ ihulkai ‘ faþur ‘ si(n) ‘ uk ‘ þorbiorn
Holmfast lät resa stenen efter Igulger, sin fader, och Torbjörn
Runsten, ljusröd grovkornig granit. Ristningen är daterad till ca 1070-1100.


♦ Bin dann weiter gelaufen und kam an der Markthalle  vorbei, die Markthalle (Saluhallen) , das Gebäude wurde vom Architekten Ture Stenberg entworfen und 1909 eingeweiht.
Und da stand dieses WC . (wohl eine alte Litfaßsäule). Das war es sicher zuvor, bevor ein WC eingebaut wurde.

♦ Ein wenig weiter war ich am Museum. Bin aber diesmal nicht rein, werde ich aber demnächst versuchen diese Ausstellungen anzuschaun.

Das wars für diesmal 🙂
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zur Zeit herrliche Sonne..

  • und die Kugel mitgenommen…..
    ..inzwischen auf allen Strassen und Wegen weggetaut..
    – nur auf dem See ist noch eisig hier und da..

(die Fotos auch mal umgedreht, da muss man nicht „Kopfstehen“ 🙂

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Auf der Antik Messe…

Ich fang dann mal an was ich so auf der (Antikmässan) Antik-Messe am Sontag gesehen habe..Die Messe war vom 14.-17. Feb 2019. Sie war die grösste Messe im Norden mit 150 Ausstellern. Es gab viel Kunst aller Art zu sehen…aber das aller wichtigste waren eigentlich für mich  die Sachen von Salvador Dalí.
♦ Gleich am Haupteingang stand „Snail and the Angel“ (1977-1984)

♦ und der Aussteller MK (Uppsala)- nur Kunst von „Salvador Dalí“ hatte viel Platz und sogar ein Restaurang (alles nur Dalí).  Ich hatte versprochen das ich versuchen werde SIE zu sehen und fotografieren.  Da stand sie nun„Dalínian Dancer“ (1949-1984)(Sie war grösser als ich)

<<=(News)


Das wars erstmal für Heute, mehr ein andermal..