Hach ja…(meine Geburtsstadt) /#1942

Connewitzer Kreuz: Es steht unter Denkmalschutz. Der gleiche Name hat sich für die Gegend um das Denkmal eingebürgert. Die nahe Straßenbahn- und Bushaltestelle ist ebenfalls nach dem Connewitzer Kreuz benannt.

Ab 1913 begann auch die Bebauung des Connewitzer Teils der Südstraße mit der Königlich-Sächsischen Bauschule (jetzt HTWK) und ihr gegenüber dem Gebäude der Teutonia-Versicherung (später Oberfinanzdirektion, dann Bezirksleitung Leipzig der SED, jetzt Bürokomplex). 1926 folgte benachbart das Gebäude der Oberpostdirektion (jetzt Lipsius-Bau der HTWK), also alles Bauten, die über Connewitz hinaus Bedeutung besaßen.

Vorgeschichte: – 1756 befand sich am Platz der jetzigen Kirche der erste Friedhof zu Connewitz. In seiner Friedhofskapelle durften nur Begräbnisgottesdienste, Betstunden und Katechismusunterricht gehalten werden.

Am 3. November 1771 erfolgte die Kirchweihe der Connewitzer Kirche, einer spätbarocken Saalkirche auf dem Schulberg mit etwa 280 Sitzplätzen, in der damaligen Königstraße und heutigen Prinz-Eugen-Straße. Sie entstand „in eigenmächtiger Weiseohne behördliche Genehmigung, die Kosten brachten die Bürger von Connewitz aus Spenden und Hypotheken auf ihre Connewitzer Grundstücke auf. – Connewitz gehörte damals kirchlich zu Probstheida. 1842 hatte die Connewitzer Gemeinde ihre Selbständigkeit angestrebt. Es dauerte bis zum 7. Oktober 1875, bis es zur Gründung der Kirchgemeinde Connewitz kam.

Der Ort wuchs: Anfang der 1890er-Jahre hatte Connewitz mehr als 10.000 Einwohner, und so wurde die alte Kirche zu klein. Ab 1892 hatte der Kirchenbauverein die Errichtung eines neuen Gotteshauses zum Ziel. Als Bauplatz wurde der westlich des Connewitzer Kreuzes gelegene alte Friedhof gewählt, der seit 1882 nicht mehr belegt wurde.

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14 Kommentare zu „Hach ja…(meine Geburtsstadt) /#1942

  1. Saniert sieht der Altbau natürlich toll aus. Aber Jahre vorher waren das keine schönen Wohnungen
    im Osten des Landes. Aber es war ein Glück, dass doch noch so viele der alten Bauten die „Erneuerung“ überstanden haben. Plattenbauten gingen schneller, da es in den 50er und 60er Jahren an Wohnungen mangelte.
    Aber schön, wenn du gute Erinnerungen an deine Kindheit hast.
    LG. Karin M.

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  2. Ich liebe Altbauten ja. Das erste Haus ist großartig. Ich wollte auch immer mal in einem Altbau wohnen. So mit hohen Decken und knarrenden Dielen 🙂

    LG
    Sandra!

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  3. Toll schaut es aus und ich kann mir richtig vorstellen wie es dir im Bauch gegrummelt und das Herz gepochert hat, gell. Zumindest ging es mir wenn ich an Orte meines Lebens zurückgekehrt bin. Das ist schon etwas ganz besonderes. Klasse und danke dass du es uns gezeigt hast. Gerne auch einfach beim T heute mit verlinken.

    Liebe Grüssle

    Nova

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  4. Liebe Elke,
    deine Erinnerungen habe ich mit Interesse gelesen und geschmunzelt, als ich auf die Wolfgang-Heinze-Straße gestoßen bin. Wolfgang Heinze heißt mein Schwager und ist natürlich in Leipzig geboren 😀 wie auch mein Mann. Allerdings in der Naunhofer Straße, wenn ich das richtig im Kopf habe. Das müsste Stötteritz sein.
    Liebe Grüße – die andere ElkeH (wie Heinze)

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