Projekt „Wöchentliche Fotochallenge“ #32

Bei diesem Projekt geht es darum, dass Royusch  einmal pro Woche (Sonntags) einen Begriff vorgiebt und wir dann die Woche über Zeit haben, und einen Beitrag zu erstellen und verlinken.

Heute ist das Wort: Ruine.

Brahehus ist die Ruine eines Herrenhauses in der schwedischen Gemeinde Jönköping.

Per Brahe der Jüngere ließ das Gebäude ab 1637 für seine Frau Christina errichten, doch es wurde auf Grund von Bauschwierigkeiten erst in der Mitte der 1650er-Jahre fertig. Unter anderem erschwerte die Lage auf einem Hügel den Transport des Baumaterials. Da Christina schon 1650 starb, nutzte man das Gebäude als Unterkunft für die Gäste des Grafen. Das fertige Gebäude bestand aus einem hohen Hauptgebäude auf den Klippen über dem See Vättern sowie aus zwei quadratischen Ecktürmen. Von hier aus hatte man eine hervorragende Aussicht über den See, die Insel Visingsö und den Ort Gränna.

Nach dem Tode Per Brahes wurde die Inneneinrichtung entfernt und kurz darauf ging die gesamte Grafschaft in den Besitz von König Karl XI. über. Im Herbst 1708 brach ein Brand im anliegenden Dorf Uppgränna aus, der auch das Herrenhaus erfasste, welches bis auf den Grund niederbrannte. Heute führt die Autobahn E 4 direkt am Brahehus vorbei.

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Ruine (von lateinisch ruere für „stürzen“, Pl. Ruinen) bezeichnet ein zerfallenes Bauwerk. Für den stehengebliebenen Überrest eines Gebäudes nach einem Brand oder einer Feuersbrunst gab es im Frühneuhochdeutschen den heute nicht mehr geläufigen Begriff Brandstütze.

Als Baudenkmale sind Ruinen oft Kulturgut und Teil des kulturellen Erbes. Viele Ruinen tragen entsprechende Kennzeichen. – Eine Ruine entsteht entweder durch natürlichen Zerfall, wenn Pflege und Erhalt des Bauwerks aus wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Gründen unterbleiben, durch gewaltsame Einwirkung wie Krieg oder auch durch Naturkatastrophen wie z. B. den Ausbruch eines Vulkans (vgl. hierzu Pompeji).

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PROJEKT ABC: T wie T amburin

Heute ist Tag 20 vom Projekt ABC.

Ich hatte mal eine, aber dann hab ich sie verschenkt…

Das Tamburin (Eindeutschung des im Spätmittelalter ins Deutsche entlehnten französischen maskulinen Diminutivs tambourin von tambour, „Trommel“, ist eine einfellige Rahmentrommel mit Schellen. Tamburine bestehen aus einer einseitig unter Verwendung von Nägeln mit Tierhaut (Kalb-, Ziegenfell) oder mit Kunststoff bespannten niedrigen zylindrischem Zarge (Reif) aus Metall oder häufiger Holz, die mit Schellen, überwiegend in Form von paarweise angeordneten, gewölbten Metallplättchen (Schellenpaare, Zimbeln), besetzt sind. Die Schellentrommel wird weltweit vielfach vor allem in Tanz und Folklore verwendet, kommt aber auch als Orchesterinstrument zum Einsatz.

Elke M. – Das U kommt am 17.10. 2021

bei Wortman