„T“ in die neue Woche 2021/60

‎Das Kirchentor, ist schön mit schmiedeeisernen Dekorationen geschmückt , stammt aus dem 13. Jahrhundert.‎

‎Der Stil der Kirche draußen ist sowohl mittelalterlich als auch Gustavian, im Inneren ist es ‎Gustavian.‎‎ Das Kirchengebäude ist eine Einschiff-Halle mit einem Westturm. Die Fassade ist weiß getünchte Steinmauer. Das Dach ist ‎‎Satteldach‎ über ‎‎Langhaus‎ und ‎Sakristei‎‎ und ein mit Wal gefüttertes Satteldach über der Kuh. Die braune Dachverkleidung ist ‎Späne.‎‎ Die Decke hat die Form ‎‎eines Fassbogens‎‎ und über den Kühen einen ‎Helmbogen.‎ Die Innenwände sind poliert. Die Kirche wurde 1786/88 unter der Leitung des Baumeisters C Seurling renoviert, als ‎der Chor‎‎ gebaut wurde. ‎

‎Die Kirche wird von ihrem großen westlichen Turm dominiert. Mit 37,5 Metern gehört der Turm zu den höchsten in Östergötland. Es ist fast quadratisch mit zehn Metern Seite und besteht aus vier Etagen. Von Anfang an war die Kirche ohne Turm. Der Turm hätte kurz nach dem Jahr 1220 fertiggestellt werden sollen. Die dendrochronologischen Proben zeigen, dass die Bäume, die für das Gebäude des Turms verwendet wurden, nach 1210 und etwa 1215 bzw. etwa 1220 gefällt wurden. ‎‎ ‎Vermutlich war es Magnus Minneskölds Witwe Ingrid Ylva,‎‎ die den mächtigen Turm errichten ließ. ‎Dendroproverna schließt ‎Birger Brosa‎ (* 1202) und Ingrid Ylvas Ehemann Magnus Minnesköld (d.c 1210) aus. Sein Sohn Birger war zum Zeitpunkt des Baus des Turms noch minderjährig. Ein Raum im zweiten Stock heißt „Königin Ylvas Kammer“ und bezieht sich auf Ingrid Ylva. ‎

‎Der Turm hatte ursprünglich sechs Stockwerke. Die unteren beiden Stockwerke dienten als Wohnhaus und die oberen Stockwerke als Getreidelager. Der Turm diente auch als Schutz und Zuflucht in Zeiten der Unruhen und wahrscheinlich auch als Treffpunkt und Palast für ‎Bjälboätten‎‎. Der extra große und mächtige Turm erfüllte wohl auch die Funktion, die Machtambitionen der Bjälboätten zu manifestieren. ‎‎ ‎‎

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mehr Tore/Eingänge/Türen – gibt es bei Nova zu sehen.

12 Kommentare zu „„T“ in die neue Woche 2021/60

  1. Oh wow…was für eine tolle Tür mit diesen Schmiedearbeiten. Das ist auch wieder etwas ganz besonderes, aber auch die Kirche selbst gefällt mir supergut und ihre Geschichte ist sehr interessant. Habe mir gerade vorgestellt wie der T noch höher gewesen ist.

    Danke dir für den tollen Beitrag und dass du wieder mit dabei bist.

    Hab noch einen schönen Wochenstart und liebe Grüsse rübergeschickt

    Nova

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  2. Eine imposante Tür….wieviel Zeit und Liebe die Handwerker alleine dafür benötigt haben….
    Es erstaunt mich immer wieder, mit wieviel Schönheit man früher gebaut hat….und dann auch noch für die „Ewigkeit“…
    LG. Karin M.

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