Black and White 2019 (März)

Der März Beitrag im Jahr 2019 –
Die Fotos der anderen Teilnehmer findest du bei =>> czoczo

♦ Es ist einige Jahre her seit ich/wir dieses Anwesen (Malahide Castle) besuchten, wärend einer Reise nach/in Dublin.

History: –   Das Anwesen existiert seit 1185, als Richard Talbot, ein Ritter, der König Heinrich II. von England 1174 nach Irland begleitet hatte, von diesem die „Ländereien und den Hafen von Malahide“ zugesprochen bekam. Die ältesten Teile der Burg gehen auf das 12. Jahrhundert zurück und dort lebte die Familie Talbot 791 Jahre lang, von 1185 bis 1976, mit einer Ausnahme von 1649 bis 1660, als Oliver Cromwell das Anwesen nach der Rückeroberung Irlands Miles Corbet zugewiesen hatte. Corbet wurde nach der Entlassung Cromwells gehängt und die Burg an die Talbots zurückgegeben. In der Regierungszeit König Eduards IV. (1461–1483) wurde die Burg wesentlich erweitert und 1765 fügte man die Türme hinzu.

♠ Das Anwesen überstand solche Verluste wie die Schlacht am Boyne, als 14 Mitglieder der Besitzerfamilie sich am Morgen in den Rittersaal zum Frühstück begaben und alle am Abend tot waren. Ebenso überstand es die Penal Laws (Gesetze gegen Katholiken und andere “Abtrünnige” von der anglikanischen Kirche), auch wenn die Familie bis 1774 katholisch blieb.

♠ Letztlich erbte der 7. Baron Talbot Malahide Castle und dessen Anwesen und, als dieser 1973 starb, fiel es an seine Schwester ‘’Rose’’. Rose verkaufte die Burg an die Republik Irland, auch, um die Erbschaftssteuer bezahlen zu können.


Ich war ja Gestern in Uppsala wegen den Arbeiten am Dom..

Es war etwas kühl, aber die Sonne kam zwischendurch hervor..
Ich wollte absolut schaun ob sie angefangen haben mit der Arbeit der Türme der Katetrale (Dom) in Uppsala.. Sie hatten angefangen.Der Dom war geschlossen für die Öffentlichkeit. Hab mich ganz kurz mit einen der Arbeiter unterhalten….


Info: – Die praktischen Arbeit vor der Katetrale haben begonnen.
Die Arbeiten an der Restauration selbst werden voraussichtlich im April oder Mai beginnen, zuvor müssen jedoch viele Vorarbeiten durchgeführt werden.
– Um die Türme auf den Türmen restaurieren zu können, ist ein 120 Meter hoher Hebekran erforderlich. Und um es zu befestigen, muss eine zehn mal zehn Meter lange Zementplatte als Fundament gegossen werden.
Bevor die Platte gegossen werden kann, muss das Gebiet um Domkyroplan ausgegraben werden. Das Gebiet ist ein rechtlich geschütztes altes Kloster. Daher wurde der Archipel des Upplands Museum vom Verwaltungsamt der Provinzverwaltung mit der Dokumentation der Fundstücke beauftragt. Die archäologischen Ausgrabungen werden voraussichtlich von Januar bis April dauern, wenn alles nach Plan verläuft.
– „Wir werden drei Meter tief in die Erde graben. Wir wissen immer noch nicht, was wir finden werden, aber wir erwarten Überreste, die älter sind als die Kathedrale. Wir wissen, dass es vom 13. Jahrhundert bis 1793 einen Friedhof auf dem Kathedralenplan gab, was bedeutet, dass dort Tausende von Menschen begraben sind, sagt Linda Q., Archäologin vom Upplands Museum.“

– Auf der Rückseite, von wo ich diesmal kam, sah man bis jetzt nichts davon. Aber auch diese Tür war verschlossen.

♦ Der gotische Dom St. Erik, in Uppsala ist mit 118,7 Meter das höchste Kirchengebäude Skandinaviens. – Der Dom ist sowohl Krönungs- als auch Grabstätte vieler schwedischer Könige und Sitz eines evangelisch-lutherischen Erzbischofs.
♦ Nach einem Brand in der Domkirche von Alt-Uppsala gab der Papst die Erlaubnis, den Bischofssitz an seine heutige Stelle zu verlegen. Die ersten Planungen für den neuen Kirchenbau gab es schon 1258.
– Nach der Grundsteinlegung von 1260 verzögerte sich der Bau mehrfach aufgrund von Kriegen, Thronstreitigkeiten und Einstürzen von Gebäudeteilen. Auch die Pest verhinderte lange einen zügigen Aufbau. Vier tragende Pfeiler im Dom zu Uppsala sind auf Runensteinen errichtet, deren Bildseiten nach oben gewendet sind.  Erst im Jahre 1435 konnte der Dom unter Erzbischof Olaus Laurentii eingeweiht werden.


♦ Bin dann zum Museum, doch einen anderen Weg als sonst. Diesmal via dem Universitäts- Park..Da war kein Frühling zu sehen..Aber dafür einige interessanten Runen..

Inschrift:  U 943, Ärkebiskopsgården, Uppsala
biaurn × auk × … …ain × atir × -[ka]… ant +
Björn och … stenen efter … ande
Vikingatida runsten, röd sandsten.

Inschrift: U 938, Uppsala, kv. Torget, Uppsala
hulfastr ‘ lit ‘ risa ‘ stin ‘ at ‘ ihulkai ‘ faþur ‘ si(n) ‘ uk ‘ þorbiorn
Holmfast lät resa stenen efter Igulger, sin fader, och Torbjörn
Runsten, ljusröd grovkornig granit. Ristningen är daterad till ca 1070-1100.


♦ Bin dann weiter gelaufen und kam an der Markthalle  vorbei, die Markthalle (Saluhallen) , das Gebäude wurde vom Architekten Ture Stenberg entworfen und 1909 eingeweiht.
Und da stand dieses WC . (wohl eine alte Litfaßsäule). Das war es sicher zuvor, bevor ein WC eingebaut wurde.

♦ Ein wenig weiter war ich am Museum. Bin aber diesmal nicht rein, werde ich aber demnächst versuchen diese Ausstellungen anzuschaun.

Das wars für diesmal 🙂
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