Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „B“ im Februar

Der zweite Buchstabe des Monatsmottos: „Buchstaben“ ist das-„B“ – bei Antje.

„B“ – wie Buchbinden, Buchbinderei, Bücher
♦ Eine Faszination für das Buch als Form, Inhalt und Objekt. Eine von Buchstaben und Büchern geprägte Existenz. Diese Buchbinderei befindet sich in einer weißen Kalksteinscheune an der Ostküste von Fårö (Gotland). Im Unter-geschoss drängen sich Setzmaschine und Druckpresse, die für den digitalisierten Zeitgenossen als Dinosaurier in einem Museum erlebt werden können. Auf dem ehemaligen Heuboden bindet L M. Bücher von Hand. Ein exklusives Handwerk, das in der nächsten Generation verloren gehen kann.
♥ Bücher hab ich jede Menge, nicht ganz so viel wie ihr liebe Antje 🙂
Titel etc lass ich diesmal sein, da ich die anderswo gezeigt etc habe.. Im Winter lese ich meistens noch mehr als im Sommer.
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♦ Geschichte:
Buchbindereien : Während Bücher zu binden bis ins 19. Jahrhundert hinein eine rein handwerkliche Tätigkeit war (Handeinband), wird heute ein Großteil der Produktion in industrieller Serienfertigung hergestellt (Verlagseinband). Die grundlegenden Vorgänge sind dabei zwar dieselben geblieben, in ihrer Ausführung unterscheiden sie sich jedoch wesentlich voneinander. Der handwerkliche Buchbinder führt alle Arbeitsschritte nacheinander aus und benutzt dafür nur wenige handbetriebene Gerätschaften, fertigt den Einband also vollständig selbst. Selbst der künstlerische Entwurf stammt häufig vom Buchbinder. In manufakturartig organisierten Buchbindereien ab dem 19. Jahrhundert wurde eine Arbeitsteilung vorgenommen. Einzelne Arbeitsschritte wurden mechanisiert. In der industriellen Buchproduktion ab Mitte des 19. Jahrhunderts werden schrittweise die meisten Arbeitsschritte von Maschinen durchgeführt. Nur so sind überhaupt größere Auflagen möglich geworden. Der künstlerische Entwurf wird von einem Graphiker übernommen. Der Buchbinder ist häufig lediglich für die Bedienung und den reibungslosen Ablauf eines einzelnen Arbeitsschrittes zuständig.

14 Kommentare zu „Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „B“ im Februar

  1. Das wäre auch nochmal was, das ich gerne können würde. Buchbinderei. Ich habe allerdings handwerklich schon Schwierigkeiten, die Schulbücher unserer Tochter in Folie einzuschlagen. 😉 Sie macht das besser selbst!
    Ich mag Dein Foto sehr, liebe Elke und freu mich, dass Du wieder mitgemacht hast!
    Schönen Sonntag noch!
    Antje

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    1. @Antja

      Ja liebe Antje, es gibt so vieles was man gerne können möchte..
      Bucchbinderei das originale, erfrordet viele viele Arbeitsmomente, und Veranlagung denke ich.
      Gerne liebe Antje ich mach gerne bei dir mit..
      Danke, dir und deinen Lieben auch noch einen schönen Rest Sonntag..
      LG, Elke

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  2. Liebe Elke,
    wunderschön in Szene gesetzte Idee! Ich finde es so schade, dass die Tradition des Buchbinders jetzt langsam aber sicher ausstirbt. Es gibt noch einige wenige, die dieses alte Handwerk noch beherrschen. Dort kann man sich ganz persönliche Bücher, wie Familiengeschichte etc. drucken lassen. So etwas habe ich mal im TV gesehen, einfach faszinierend, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind und vor allem, wie viel Zeit es braucht.
    Die hat heute ja leider keiner mehr, gell.
    Lieben Gruß
    moni

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    1. @monisertel

      Ja liebe Moni, das finde ich auch, sehr schade das die Tradition und das Können des Buchbinders
      fast völlig verschwindet/verschwunden ist..
      Gell,man kann nur staunen wie viele Arbeitsschritte ein Buch zu binden erfrordert.
      Liebe Grüsse
      Elke

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  3. Toll…schon allein dieser Eingang würde mich sofort reizen reinzugehen. Wie klasse muss es sein es sich anschauen zu können. Für mich sind Bücher nach wie vor ein muss, ich liebe es sie anzufassen und zu riechen^^

    Liebe Grüssle

    N☼va

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  4. Elke, Du haust ja ein Beitrag nach dem anderen raus und das noch mit Text.

    Das Buchbinden will ich mir noch selber beibringen, solche handgebundenen Bücher sind schon ein haptischer Genuss.
    LG Bernhard

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