Leben mit Büchern #19

Gestern als ich in Sigtuna war, sah ich das er, der -BOKKIOSK- wieder offen war…
Der (Bokkiosken) Buchkiosk Sigtunas basiert auf der Idee, Bücher für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Gleichzeitig wurde es zu einer Möglichkeit, die alte Telefonzelle vor dem Verschwinden aus dem Stadtbild zu bewahren.
• Durch den Buchkiosk unterstreicht man die Bedeutung der Redefreiheit, der Druckfreiheit und der Autorenrechte.
• Der Buchkiosk wurde im Jahr 2014 eröffnet.

(Fotos klicken,grösser sehen)

• Und das erste Sigtuna Literaturfestival:
– Am 18. August 2012 veranstaltete Sigtuna sein erstes komplettes Literaturfestival, bei dem 42 Veranstaltungen an einem einzigen Tag stattfanden. -Medien wurden im Norden Stockholms und Uppsala, beide Städte innerhalb von 45 Minuten, ins Visier genommen, um Bewusstsein zu schaffen. Das Ergebnis: 1300 Menschen besuchten die Veranstaltung.
Die Veranstaltungen fanden in kleinen, mittleren und größeren Veranstaltungsorten statt. Alles vom Cafe über alte Kinos bis zur siebenhundert Jahre alten Kirche. Die Geschäfte waren voll, die Cafés waren voll und das Sigtuna Literaturfestival war ein Erfolg.


Kerkis-Farbkleckse – Fotoprojekt „Leben mit Büchern“
jeweils 14 tägig Mittwochs.

Extra Fakten: zu Telefonzellen in Schweden =>

Extra Fakten: Telefonzellen in Schweden.
• Schwedens erste Telefonzelle wurde in den 1890er Jahren in Stockholm eingerichtet.
• 1981 gab es in Schweden 44.000 Telefonkiosks. Der starke Rückgang war in den späten 1990er Jahren mit dem breiten Einfluss von Mobiltelefonen verbunden.
• 2001 waren noch 13.000 übrig. Im Jahr 2010 waren es nur 2.700 Telefonkioske.
• 98 Prozent der Befragten haben im vergangenen Jahr keinen Telefonkiosk genutzt. 1 Prozent haben 1-5 Mal angerufen und 1 Prozent hat noch nie einen Telefon-Automat benutzt.
• 93 Prozent antworten, dass sie ihr Handy benutzen und 5 Prozent warten, bis sie einen Festnetzanschluss erreichen.
Quelle: Telia, Wikipedia und TT

16 Kommentare zu „Leben mit Büchern #19

  1. Liebe Elke,

    da hat Schweden mit Deutschland etwas gemeinsam, nämlich dass man versucht hat, die Telefonboxen-, -zellen am Leben zu erhalten und hat sie zu etwas Nützlichem umfunktioniert.
    Dein Kiosk hier gefällt mir ganz besonders gut, halt etwas anderes als die Telefonzellen bei uns.
    Bücher, die man nicht mehr möchte, muss man ja nicht in den Müll werfen. Auf diese Art kommen sie anderen noch zu Gute.
    Ich selbst habe mir auch schon das eine oder andere Buch aus einem Bücherschrank mitgenommen und selbst auch welche dort hinein gestellt.

    Danke dir fürs Vorstellen deines Bücherschrankes! 🙂

    Elke, ich vermutete, dass an diesem Wochenende noch weiter Blogs schließen würden. Es ist echt schade!

    Liebe Grüße und ich wünsche dir ein schönes Pfingstwochenende
    Christa

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    1. @Christa Jäger

      Das finde ich sehr schön liebe Christa, das man dies auch in Deutschland versucht.
      Ja dieser Kiosk, war/ist eine alte Telefonzelle (Rikstelefon)
      Und ja liebe Christe, ich finde es auch sehr gut, das man Bücher so nutzt und nicht einfach entsorgt.
      Gerne..weil er doch nicht alltäglich ist, und mit viel Liebe innen ausgestattet wurde.

      Ja ich finde es auch sehr sehr Schade wenn noch weiteer Blogs schliessen würden..

      Liebe Grüße♥ und ich wünsche dir und deinen Lieben ein schönes Pfingstwochenende..
      Elke

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  2. Ich bin verzückt. Sogar mit Gardinchen. Nein, wie hübsch. Und diese alten Telefonzellen sind auch wirklich viel zu schade zum Abreißen. Damit hat man wirklich eine schöne Verbindung geschaffen.
    LG Pat

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    1. @Pat

      Das freut mich liebe Pat, das dir das gefällt..
      Das mit den Gardinen, das war mir garnicht so bewusst aufgefallen 🙂 Aber nett schauts aus gell..
      Nicht wahr diese Idee ist wirklich schön.
      Liebe Grüsse
      Elke

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  3. Liebe Elke,
    das finde ich eine tolle Idee, so einen „offenen Bücherschrank“ in einer so alten Telefonzelle unterzubringen. Da schlägt man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  4. Solche Bücherschränke kenne ich hier in Deutschland auch, leider nicht in unserer Stadt, was ich sehr bedauere.
    Eine Telefonzelle dafür zu nutzen ist eine super Idee, da wird die auch noch sinnvoll genutzt und es muß nichts neues angeschafft werden.
    Schöner Beitrag zum Thema Buch.

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    1. @Agnes

      Ja liebe Agnes, ich glaub es ist recht populär geworden.
      Finde es sehr gut, das man sie als Bücherschränke nutzt.

      Ja, interessant zu sehen wie Telefonzelle aussahen, diesen speziellen Stil,gab es nur in Schweden.
      [https://sv.wikipedia.org/wiki/Telefonkiosk]

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