Rost-Parade (Nr 48) – (R-XLIX)

rostparade_logoMini Und nun ist auch der März zu Ende, und damit ist die Rost-Parade Nr48 von Frau Tonari aktuellRost hat Charme, seit längeren wird Rost als Material für Kunst angewand. Aber auch Rost ist nicht immer Kunst. Die Rost Parade ist immer am letzten Tag des Monats. Nächstes mal ist dann am 30.April 2018.

1 -Diese Skulptur (Poet) ist an einen Eingang in Örebro (Schweden) im öffentlichen Raum.
2- Diese Skulptur in Nähe vom Stockholmer HBF.
3- „Schmuck“ an einen Strassengelände und
4- einfach eine grosse Schraube auf einen Bau.

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ja so ist es – Rost ist Rost egal wo man es findet –
fürs Auge ist es immer wieder sehr interessant…

Das Leben gleicht dem Stahle; braucht man ihn, so glänzt er; läßt man ihn still liegen, so frißt ihn der Rost. Rasten heißt rosten. Liebst du Glanz und Ehren, so liebe die Arbeit!
~ „Heinrich Müller (1631 – 1675), protestantischer Prediger und Erbauungsschriftsteller“ ~

Kunsthalle – Austellung

Ich war Sonntag in der -Liljevalchs Kunsthalle-, es war der letzte Tag für „Vårsalongen 2018“ (12 Januar – 25 März). Hätte es fast verpasst. – Es wurden 284 Werke von 137 Künstlern gezeigt. – Wie in den letzten Jahren ist die Malerei die vorherrschende Technik von 131 Arbeiten, einschließlich der Mischtechnik mit der Malerei als Grundlage. Dann kommen 41 Zeichnung, 28 Skulptur, 24 Grafik und 23 Textilien.
Diese (die ich zeige) sind nur eine glitze kleine Auswahl.

Titel: „Atme ein – atme aus. Ein Jahr mit Yoga.“
Technik: 365 Yoga Figuren in Keramik auf Holzplatten
Künstler: Stefan Bennedahl
• „Ich habe in Keramik über 40 Jahren geschaffen, der Schlamm ist meine Art geworden, über Ereignisse in der Welt oder in meinem eigenen Leben zu kommentieren. Zusätzlich zu meiner Schöpfung sind Yoga und Meditation zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden, sagte der Künstler. Ich habe in Keramik über 40 Jahren geschaffen, der Schlamm ist meine Kunst geworden, über Ereignisse in der Welt oder in meinem eigenen Leben zu kommentieren.“
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Titel: „Kerstin wird alle Tiere retten“ (variation I, Kerstin)
Technik: Laminat (glasfaserverstärkt mit Jesmonite, eine Mischung aus Gips und Acrylpolymer)
Künstler: Kristina Nilsdotter
„Die Idee des Werkes „Kerstin wird alle Tiere retten“ entstand, als ich als eine von vier Künstlern zum Thema „Utopia“ im Aguélimuseet in Sala 2016 eingeladen wurde.-Trotzdem, es ist eine nette kleine Utopie, ich denke Kerstin wird alles alleine machen, da die ganze Menschheit Schwierigkeiten hat, miteinander fertig zu werden. Sie öffnet ihre sicheren Arme für die Tiere – besonders für die gefährdeten – und rettet sie alle.“

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Titel: „Porträtt I
Technik: Broderi (Stickerei)
Künstler: Wichayaporn Khaoluang
• „In meiner Stickerei bin ich von der Malerei inspiriert. Meist ausdrucksstarke und energiereiche Malerei. Diese Energie versuche ich auf meine Stickerei zu übertragen. Hier finde ich einen interessanten Kontrast zwischen dem langsamen Prozess der Stickerei und der expressiven Malerei-Explosivität. Die Stickerei hat einen lohnenden meditativen Prozess, bei dem ich für Stiche nähen und das Bild langsam aufbauen kann. Eine konstante Jagd nach dem Finden von Garn mit der richtigen Textur, Dicke und Farbe.“
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Titel: „Hase mit Karotte
Technik: Häkeln. Garn aus recycelten T-Shirts
Künstler: Simon Fergin
„Wenn du eine Häkenadel hast, kann man alles tun.
„Hase mit Karotte“ habe ich als eigenständiges Projekt gemacht. Die Arbeit besteht aus ca. 350 gebrauchten T-Shirts.
Ich wollte etwas Großes machen. Ich wollte auch etwas tun, das die Leute zum Lächeln bringt und glücklich macht. Meine Entscheidung, in gebrauchten T-Shirts zu arbeiten, lag an mehreren Dingen. Es fühlte sich umweltfreundlicher an.
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Zur Halle: – Liljevalchs Konsthall (Liljevalchs Kunsthalle) ist ein Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst in Djurgården in Stockholm. • Die Kunsthalle, die im Gegensatz zu einem Museum keine eigene Sammlung besitzt, wurde im März 1916 eröffnet und war der erste unabhängige Ausstellungsplatz Schwedens für zeitgenössische Kunst.  Sie kam Dank einer Donation des industriellen Carl Fredrik Liljevalch d. j. (1837–1909) zustande.
• Die Haupthalle hat eine Deckenhöhe von ca. 8,5 Meter und wird durch ein hochplatziertes Fensterband nach Westen hin indirekt beleuchtet.
• Neben unterschiedlichen Ausstellungen ist der so genannte „Frühlingssalon-Liljevalchs vårssalong“ ein jährlich wiederkommendes Ereignis.


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