Leben mit Büchern #10

Ich hab ein ziemlich altes Buch bei mir gefunden. Es lag in einen Regal und schwer war es, 700 Seiten und Beilagen. Da musste ich natürlich drin blättern. Ich war diesmal ein wenig erstaunt über diesen Fund, hatte es total vergessen. Inzwischen ist ja Buch und  Bahn noch viel älter seit der Ausgabe 1956. – „Schwedens Eisenbahnen hundert Jahre: SJ 1856-1956 / Memorandum der Königlichen Bahnverwaltung anlässlich des 100. Jahrestages der Staatsbahnen, herrausgegeben. • Ausgabe 1. Dezember 1956.

Die Staatsbahnzeit
○ Als ab 1856 die ersten „Stammbahnen“ genannten Hauptstrecken eröffnet wurden, begann eine enorme Entwicklung, als Kungliga Järnvägsstyrelsen entlang aller Strecken Bahnwärter beschäftigte, Dienstwohnungen für alle Bahnwärter und das Bahnhofspersonal einrichtete und Architekturabteilungen schuf, die über das Aussehen der Bahnhöfe und die Anlage und Gestaltung der Bahnanlagen entschieden. Bis 1973 gab es eine eigene Gartenabteilung, die für die Ausschmückung der Bahnhofsplätze zuständig war.
○ Die Bedeutung der Staatsbahnen wuchs bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, nicht zuletzt durch einen Reichstagsbeschluss von 1939 über die Allgemeine Eisenbahnverstaatlichung in Schweden, wonach sehr viele der zahlreichen schwedischen Privatbahnen verstaatlicht und in das Kungliga Järnvägsstyrelsen eingegliedert wurden. Dadurch erreichten die Staatsbahnen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg eine starke Stellung.

Privatisierung:
In den 1980er Jahren war es Ziel der schwedischen Verkehrspolitik, die SJ aufzuteilen und zu verkaufen. Zunächst wurde das Streckennetz vom Zugbetrieb getrennt: Das Streckennetz wurde 1988 an Banverket übertragen, eine staatliche Gesellschaft (Behörde), die bis zum 31. März 2010 für die Infrastruktur des schwedischen Eisenbahnverkehrs verantwortlich war. Am 1. April 2010 wurden diese Aufgaben von der neu gegründeten Behörde Trafikverket übernommen, die zudem für Bau und Unterhalt der Straßen zuständig ist.

(Fotos klicken, grösser sehen)

zum Fotoprojekt bei Pat Kerkis-Farbkleckse könnte ihr
hier „Leben mit Büchern“ näheres nachlesen.

30 Kommentare zu „Leben mit Büchern #10

  1. Ein sehr interessantes Buch. Schon komisch, dass man erst alles verstaatlicht und dann ein paar Jahrzehnte später wieder alles privatisiert.
    Für mich sind Bücher enorm wichtig und es macht mir immer wieder Spaß in ihnen zu blättern und sie zu lesen. Ich könnte mir niemals vorstellen auf einen eReader umzusteigen.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. @Wolfgang Nießen

      Hallo lieber Wolfgang.
      Freu mich sehr das du vorbei schaust.

      Ja du hast Recht, die Welt und die Dinge sind wie ein Kreis…

      Mir geht es ebenso, Bücher sind mir auch sehr wichtig und ich bin auch bisher NICHT auf einen eReader umgestiegen.
      Bei Büchern braucht man das ja auch nicht.

      Viele liebe Grüsse zurück..
      Elke

      und ich freu mich wenn du vorbei schaust.

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  2. Hallo Elke,

    das sieht nach einem sehr aufwendigen und interessantem Buch aus. Sicher gab es auch nur eine gewisse Stückzahl, also hast du ein wirkliches Prachtstück daheim, das sicher einige Liebhaber finden würde.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. @Sandra

      Hallo liebe Sandra,
      Das vermute ich auch, das es eine begrenzte Anzhal war, aber ich habs leider vergessen ob.
      Danke ja, ich werde es nicht entsorgen 🙂
      Oh ja ich hab im Netz gelesen das etliche Liebhaber es kaufen.
      Liebe Grüsse
      Elke

      P.S. schön das du mitmachst…Aber deine Buch-Seite, nimmt meinen commentar nicht. Hab mehrmals versucht 😦

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      1. Ich verstehe gar nicht, warum es bei dir nicht funktioniert zu kommentieren? Bei den anderen hat es geklappt. Hast du irgendeine Meldung bekommen, warum es nicht funzt?

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      2. @Sandra

        Ich auch nicht, es verschwindet nur und keine irgend eine Meldung…
        Ich hatte vermutet das es vieleicht bei dir im Spam liegt ?…
        Werde nochmal versuchen…

        (denn auf deinen anderen Blogg hatte ich noch nie Probleme)

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      3. @Sandra

        Das hab ich eben geschrieben:
        ________________________________
        Hallo Sara,
        Das ist ja ne Geschichte 🙂
        Die Buchzeichen sind so schön bunt auf dem Foto.
        Ich nehme ein Buchzeichen sicherheitshalber mit ins Bett
        falls ich das Buch nicht fertig lesen.
        Nö Eselohr mache ich keine.
        Lieben Gruss
        Elke

        (P.S. aber wieder war er weg)
        Ich sah jetzt das es gar kein Feld „Kommentar abschicken“ gibt)

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  3. das ist etwas ganz besonderes, das muss man aufheben.
    Bei uns gibt es auch Neuerungen in dieser Bezieheung. In der Zeitung stand, dass ab Maerz endlich ein schneller Zug direkt von Jerusalem bis Tel Aviv gehen wird. Wir wollen hoffen das es klappt

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  4. Wow, noch ein Schatzgräber.
    Ich war gerade bei twinsie und die hatte auch einen Schatz zum Thema ausgegraben.
    Von solchen Schätzen kann man sich nur schwer trennen nicht wahr? Mir fällt das jedenfalls schwer.
    Und ich finde es macht solche Freude, wenn solche alten Schätze plötzlich wieder auftauchen.
    Habe noch eine gute Restwoche.
    Herzliche Grüße
    Agnes

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    1. @Agnes

      *lach* ja twinsie (Eva) schrieb das sie auch einen Schatz gefunden hatte..
      Oh ja da hast du Recht liebe Agnes..es ist wirklich schwer sich von solchen Schätzen zu trennen…
      Und das finde ich auch, es macht wirklich Freude wenn alte Schätze auftauchen….

      Danke, hab du auch eine gute Restwoche..
      Herzliche Grüsse
      Elke

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  5. Liebe Elke,
    dieses alte Buch ist ja ein wirklicher Schatz und eine Fundgrube für alle Eisenbahn-Begeisterten. Toll finde ich vor allem die vielen Bilder und Infos, z.B. die alten Fahrkarten, echt Klasse.
    „Minnesskrift“ wird übersetzt für des Schwedischen Unkundige mit Schrift-Speicher.
    Was soll das in diesem Fall bedeuten? Soviel wie „Sachbuch“?
    Lieben Gruß und Danke für die Vorstellung dieses außergewöhnlichen Buches.
    Herzlichst moni

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    1. @monisertel

      Gell liebe Moni…solch ein Buch ist wirklich für alle Eisenbahn-Begeisterten ein „Goldstück“..
      Ich wollte euch zeigen das da nicht nur schwarz weiser Text auf den 700 Seiten ist..
      Die alten Fahrkarten sind spannend..Beispiel von Schweden nach Deutschland…
      Und, „Gedenkschrift“ = direkt übersetzt das Wort „Minneskrift“. ja man kann es auch Sachbuch nennen.

      Mich freuts das du/ihr das Buch interessant findet…
      Liebe Grüsse
      Elke

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