…Punkt, Punkt, Punkt (2017) – #32

LogoPunktPPThema: bei Sunny diese Woche ist –Holz in allen Formen (Vorschlag von mir) – ○ Holz ist sehr vielfältig, aber das wisst ihr ja sowieso. Holz im rohen Zustand oder verarbeitet…
• Holzbearbeitung wird in den verschiedensten Berufen angewandt,
wie z. B. Tischler, Zimmermann, Sägewerker und Drechsler. Aber auch Bootsbauer, Zupfinstrumentenmacher und Klavierbauer. Im künstlerischen Bereich gibt es die Bildschnitzer.

Schindeln sind ein Produkt zur Dacheindeckung, regional auch zur Fassadenverkleidung. Schindeln sind ursprünglich aus Holz, daher auch Holzschindel. Ein Beispiel davon – Ausenwände eines historischen Gebäude,,,

• in Wadköping (im Freilicht Museum) gab es einen Drechsler. Habt ihr schon mal einen Hut aus Holz auf dem Kopf gehabt ?  Ich noch nie 🙂  Nur anschaun nicht anfassen 🙂

• oder z.B. Sitzgelegenheiten aus Holz.

• oder Holz Häuser, solche sind in Schweden (besonders im Innenland) ja sehr oft zu sehen..Diese stehen aber hier in Stockholm. Das erste ist ein bewohntes Haus.


○ ich könnte noch jede Menge Dinge von/aus Holz zeigen, aber da ich nun etwas besonderes zum Schluss zeigen möchte..reichen die obigen Fotos zum Thema sowieso 🙂


○ Am 14 März 2006 – Nach 77 Jahren in Schweden – Der Totempfahl auf dem Weg nach Hause (nach Kanada)
• Sehr gerührt konnte eine Gruppe Haislaindianer sehen, wie ihr Totempfahl die Heimreise nach Kanada aus dem ethnographische Museum in Stockholm begann.
Der neun Meter lange Pfahl in Zederholz war in einer speziell gestalteten Box von einem Kran in einem Lastwagen für den weiteren Transport nach Göteborg platziert. Von dort ging es weiter mit dem Schiff zu der Provinz British Columbia im Nordwesten von Kanada. – Es ist eine lange Reise gewesen, die im Jahre 1929 begann. Jetzt sind wir alle glücklich, sagte haislaindianernas Sprecher Gerald Amos zu TT..

• Magisch – 77 Jahre war der Totempfahl in Schweden, wo er unter diffusen Umständen gelandet war. Aber keiner der 13 Haislaindianern die zu Ehren hier waren wollten über Schweden etwas negatives atmen. Im Gegenteil, es war nicht genug Ehrfurcht während der langen Zeremonie zu danken und auszudrücken. – Der alte Pfahl vereint unsere Kulturen, sagte Louisa Smith in einer emotionalen Rede. Sie und Gerald Amos sind die Nachkommen des Häuptling G’psgolox der den Pfahl 1872 errichtet hatte. – Der Totempfahl stellt ihr Überleben dar und hat eine starke magische Bedeutung. Deshalb ist es so sehr emotional für sie , erklärte Museumschef Anders Björklund zu TT.


– Die Natur kümmert sich in der Regel um Totempfählen, wenn sie schließlich fallen, aber dieser sollte für die Nachwelt in einem Museum im Dorf Kitamaat aufbewahrt werden. Das war die Vorraussetzung, dass Schweden ihn von sich gab…

• Der Totempfahl wurde 1872 am Eingang des malerischen Kitlope Tal im Nordwesten von Kanada errichtet. Er erzählt von einer Zeit, als der Kitlope Stamm während Pockenepidemien und dem spirituellen Treffen zwischen Häuptling G’psgolox und dem guten Geist Tsooda. Der Legende nach zeigte Tsooda wie G’psgolox die Toten des Stammes zum Leben erwecken kann. Einige Jahrzehnte später, als die Indianer  Kultur in Auflösung war, gelang es dem schwedischen Konsul Olof Hanson den Totempfahl zu erwerben. Genau wie, weiss man nicht; weder die Kaufunterlagen noch der Empfang ist bekannt. Der Pfahl kam nach Schweden 1929, gestiftet von Hanson.  Im Jahr 1991  kam eine Delegation haislaindianer nach Stockholm um den Pfahl zurückzufordern. Die Regierung hat beschlossen, im Jahr 1994, dass es als Geschenk zurückgegeben werden würde. Aber bis jetzt gewartet, weil sowohl das Museum noch in der kanadischen Provinz British Columbia haislaindianerna für den Transport das Geld fehlte.

Aber das Ethnographische Museum (in Stockholm) ist nicht ohne Totempfahl. Meister Schnitzer von den Haislaindianern haben eine Kopie im Jahr 2000 gemacht für das Museum, der vor dem Gebäude errichtet wurde, wärend das Original weg gebracht wurde..


Die Fotos sind also von der Kopie dieses Totempfahles, der vor dem Ethnographische Museum (in Stockholm) steht. Dort hab ich ihn vorige Woche fotografiert.


(Fotos klicken,grösser sehen)

20 Kommentare zu „…Punkt, Punkt, Punkt (2017) – #32

  1. Hallo Elke!

    Ein Thema, das mir ganz und gar gefällt!
    Ich mag Holz auch bearbeiten und so lange schleifen, dass es sich fast wie ein Kinderp.o.p.o. anfühlt 😉
    Du hast eine wundervolle Sammlung zusammgetragen, zu der mir die Schindeln und die Häuser am besten gefallen!!!

    Liebe Grüße

    Anne

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    1. @anneseltmann

      Hallo Anne,
      Wie schön, das freut mich..
      Mir gehts ebenso, sowohl Thema als auch Material ist eins meiner absoluten Lieblinge.
      Kinderp.o.p.o. ist gut..*schmunzel
      Ich mags aber nicht unbedingt so glatt..

      Liebe Grüsse
      Elke

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  2. Hallo Elke,

    was für eine schöne Geschichte um den Totempfahl ♥. Schön, dass es eine Kopie für das Museum gibt und noch schöner, dass er wieder dort gelandet ist, wo er hingehört.
    Klavier ist ein gutes Stichwort zum Thema Holz, etwas wundervolleres kann aus einem Baum eigentlich nicht werden. Ich bin gar nicht darauf gekommen. Der Hut ist auch klasse, aber auf Dauer bekommt man sicher Nackenschmerzen, wenn man ihn trägt ;-).

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. @Sandra

      Gell das fand ich auch als ich dort im/am Museum war und das las.
      Schön das er wieder zu Hause in Kanada ist, und es eine Kopie gibt..
      Da der Totempfahl neben dem Museum steht und so gross ist, sah ich ihn schon weiten..

      Ja liebe Sandra es gibt soooo viel was mit Holz zusammenhängt..Schönes und schlimmes..
      *lach* den Hut möchte man nur anschauhen..tragen eher nicht 🙂

      Liebe Grüsse und einen tollen Urlaub…
      Elke

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  3. Liebe Elke,
    wunderbare Collagen sind das die deutlich zeigen, Holz ist ein wunderbar vielseitiges Natur-Material und war zu allen Zeiten schon ein sehr beliebter Baustoff. Was es nicht alles aus Holz gibt. Der Hut ist sicher aus ganz dünner Spanplatte geformt, ein ganz besonderes Exemplar der Holzkunst.
    Angenehmen Sonntag und lieben Gruß
    moni

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    1. @monisertel

      Liebe Moni..ich liebe dieses Material auch sehr..
      Dieses wunderbare vielseitige Natur-Material.
      Du hast sicher Recht das der Hut aus ganz dünner Spanplatte geformt wurde.
      Er lag so hoch, das man ihn sicherheitshalber und verständlicher Weise nicht anfassen durfte.

      Danke ich wünsch dir auch einen angenehmen Sonntag..
      Liebe Grüsse ♥
      Elke

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  4. Das ist ja eine faszinierende Geschichte über den Totempfahl.

    Deine Holzhäuser haben mich an meine Reise nach Schweden erinnert. Bevor ich geflogen bin, kannte ich von Bildern nur die Häuser mit den Fassaden in Faluröd. Als wir dann durch die Stadt gebummelt sind, war da eine kleine Gasse, in der die Fassaden alle andere Farben hatten, aber so, dass es kombiniert einfach richtig schön ausgesehen hat.

    Da werde ich meinen Artikel direkt noch ergänzen, vielleicht finde ich das passende Foto noch 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. @Daggi

      Ja liebe Daggi, Hozhäuser gibt es immer noch viele hier, nicht nur die in Faluröd, auch wenn die früher vorwiegend waren.

      Oh ja, die Geschichte über den Totempfahl ist faszinierend. Und das die Indianer eine Kopie dieses Totempfahles als Dank geschnitzt haben, finde ich besonders schön.
      Liebe Grüsse
      Elke

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