da will ich auch mal wieder hin..

…..nach Gotland…

○ Ein Schritt zurück in der Zeit…
Visby Status als wichtiger Handelsplatz in der Ostsee im Mittelalter dazu gedacht, die Insel Gotland, sah seinen fairen Anteil der Angriffe und Invasionen. Am bemerkenswertesten war die erfolgreiche 1361 Invasion von dem dänischen König Waldemar Atterdag welcher Gotland, zu einer dänischen Kolonie gemacht. – 1645 kam Gotland nach beinahe 300 Jahren wieder zu Schweden. Die Insel wurde 1654 der Exkönigin Christina als Unterhaltsland zugesprochen. Auch im Nordischen Krieg 1700–1721 und im Finnischen Krieg 1808 wurde die Insel durch russische Truppen in Mitleidenschaft gezogen, bevor friedlichere Zeiten anbrachen.

St. Nicolai-Kirche ist eine von 10 Kirchen-Ruinen in Visby und wurde von Dominikanermönchen in 1230. gebaut

Trotz seiner geringen Größe hat Visby die größte Zahl der erhaltenen Ruinen in ganz Nordeuropa, mit 10 Kirchenruinen und 27 erhaltenen mittelalterlichen Festungen der ursprünglichen 29 militärischen Verteidigung Vorposten gebaut, sie zu schützen. Es hat auch mehr Kirchen innerhalb ihren Mauern als jede andere Stadt in Schweden.


Gotlands höchster Rauk, die 27 Meter hohe Jungfrun am Strand von Lickershamn.

Raukar (schwedisch, Singular der Rauk) sind bis über 10 Meter hohe Kalksteinsäulen, die auf Gotland (aber auch auf Fårö, Lilla Karlsö und auf der benachbarten Insel Öland) zu finden sind.
• Die schönsten Exemplare findet man auf der im Norden von Gotland liegenden Insel Fårö in den Naturschutzgebieten Langhammars und Gamle Hamn. Auf der Klippe von Lickershamn steht Gotlands höchster Rauk, die 27 Meter hohe „Jungfrun“
Entstehung:
Zu Anfang des Kambriums, welches vor über 543 Millionen Jahren begann, wurden das Ostseegebiet und Südskandinavien von Süden her überschwemmt. Bis zum Ende der Silurzeit bildete sich schließlich ein Flachmeer. Damals befand sich Baltica, der Kontinent, auf dem auch Gotland lag, noch auf der Südhalbkugel und schob sich langsam nach Norden.  Wegen der nacheiszeitlichen und bis in die Gegenwart anhaltenden Hebung der Inseln liegen einige Raukar (z.B. bei Lickershamn) heute sogar küstenfern.

16 Kommentare zu „da will ich auch mal wieder hin..

  1. Liebe Elke,
    ganz herrlich Deine Aufnahmen und sehr interessant, was Du dazu schreibst. Ist dieses Visby also ein Eldorado für Ruinen-Fans. Ich bin ja auch einer und ich finde das immer wieder faszinierend.
    Das mit den Kalksteinsäulen ist auch beeindruckend. Wenn da früher Wasser war, handelt es sich ja auch um Muschelkalk. Das gleiche Thema habe ich heute auch, aber aus einer ganz anderen Sichtweise.

    Liebe Grüße
    Jutta

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    1. @Jutta

      Ja liebe Jutta, teilweise. Visby (die Altstadt auf Gotland) und die Badestränder sind wohl das was lockt.
      Aber eben auch diejenigen, die Historisches interessant finden besuchen die Rauken, und auch die Ruinen und Kirchen etc..


      Dazu noch wie die Rauken entstanden sind:
      Das wechselnde Klima der unterschiedlichen Breitengrade lässt sich noch heute in den Sedimenten nachweisen. So bildete sich vor rund 490 Millionen Jahren in dem Gebiet von Gotland und Öland, das sich inzwischen am Äquator befand, ein großes Korallenriff. In den flacheren Küstenregionen lagerte sich mit den Jahrtausenden Riffkalk ab. Dieser bildet sich vor allem aus großen Ansammlungen von Schwämmen und Korallen. Die bizarren Formen entstanden nach der letzten Eiszeit durch Erosion und Auswaschungen des unterschiedlich harten Kalk- und Mergelgesteins im Küstenbereich.


      Also hast du Recht in deiner Vermutung…
      Ich komme nachher schaun..das interessiert mich ja sehr, dein Thema.

      Liebe Grüsse
      Elke

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